Animus hat den "schlimmsten Bushido-Diss" in der Hinterhand

Im neuen Interview mit Aria gibt Animus neben Props für Flers Sound und Kay Ones Erfolg auch bisher unbekannte Infos preis. So verrät er unter anderem, dass er noch böses Material gegen Bushido in der Hinterhand hat. Animus im Anschluss an die Frage, ob er sich mal vorstellen könnte, auf einer Battle-Plattform wie Rap Am Mittwoch oder DLTLLY stattzufinden:

"Neee, mir ist es ehrlich gesagt kein Mensch wert. Der einzige – das kann ich ja auch sagen – gegen den ich wirklich einen Track geschrieben habe, der schlimmer ist als jedes Radio-Exclusive von mir [...], ist halt [...] Bushido. Ich hab' wirklich den schlimmsten Bushido-Diss auf meinem Schreibtisch liegen."

Die Gründe dafür liegen schon einige Monate in der Vergangenheit – Throwback ins Jahr 2015: Animus veröffentlicht im Februar sein Album "Purpur". Nach "Beastmode" nimmt er auf Albumlänge Emotionen und seine lyrische Ader in den Fokus. Besonders Bushido kann im Vorfeld des Releases gar nicht damit aufhören, Scherze darüber zu machen, dass Animus schwul sei. Wer Gefühle zeigt und Songs für Frauen schreibt, ist bekanntermaßen homosexuell (diese Rapperlogik ist ein anderes Thema). Jedenfalls gab es einen regen Austausch von Liebesbeefen zwischen den beiden Parteien.

Eigentlich habe Animus die Sticheleien lange mit Humor gesehen, erklärt er in mehreren Interviews. Irgendwann habe Bushido aber den "Vogel abgeschossen" und das würde Konsequenzen haben, heißt es dann im Interview 2016. Diese Konsequenzen liegen jetzt offenbar auf dem (vermutlich metaphorischen) Schreibtisch des Heidelbergers. Da der EGJ-Chef in den letzten Jahren sein Beef-Game deutlich runtergeschraubt hat im Vergleich zur Zeit von "Sonny Black" und "CCN 3", gab es wohl keinen Anlass mehr, den Track zu veröffentlichen.

Vom Konflikt spricht Animus mittlerweile trotz der persönlichen Antipathie in der Vergangenheitsform:

"Nimm jeden Diss gegen ihn, addier die zusammen, nimm meine Radio-Exclusives alle aufeinander und das wird trotzdem nicht daran kommen. Den [Diss] habe ich, aber das ist ja ein persönliches Problem gewesen. [...] Der wird auch nicht rauskommen, wenn da nichts mehr kommt."

Auch wenn nicht davon auszugehen ist, dass wir das Stück irgendwann zu hören bekommen: nice to have für den Fall der Fälle. Im Interview geht es nach 11:52 Minuten um das Thema:

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Kollegah teast neues Video an: "Schluss mit Zirkus. Morgen knallt's."

Kollegah teast neues Video an: "Schluss mit Zirkus. Morgen knallt's."

Von Clark Senger am 02.10.2019 - 21:45

Kollegah meldet sich nicht mal zwei Wochen nach seinem kryptischen Statement zur chaotischen Situation bei Alpha Music mit einem etwas weniger kryptischen Trailer zurück. Wer dachte, der Rapper würde sich eine Pause genehmigen, lag falsch, denn schon morgen wird offenbar neue Musik erscheinen. Der Teaser wird begleitet von den Worten: "Schluss mit Zirkus. Morgen knallt's."

Kollegah nach nicht mal zwei Wochen zurück

Im Video sieht man erst die Silhouette eines Throns, dann eine Hand samt teurer Uhr auf dessen Lehne. Darauf folgt ein Abbild von Justitia, der Göttin der Gerechtigkeit.



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Schluss mit Zirkus. Morgen knallt‘s.

Ein Beitrag geteilt von KOLLEGAH (@kollegahderboss) am

Wenn man eins und eins zusammenzählt, will er hier offenbar einen Disstrack andeuten. Es soll "knallen" und Justitia lässt einen Rache-Move vermuten. Aber eins und eins müssen nicht zwangsweise zwei ergeben. Als Kolle nämlich am Sonntag vorletzte Woche Folgendes schrieb, glaubte man, zwischen den Zeilen eine längere Funkstille herauslesen zu können:

"Ich werde mich nun um familiäre Angelegenheiten kümmern und die anderen Baustellen. Es wird aufgeräumt. Bis dahin wünsche ich meinen loyalen Supportern das allerbeste und danke euch für eure Treue, in guten wie in schlechten Zeiten."

Gegen wen sich ein etwaiger Disstrack richten könnte, bleibt weiterhin offen. Den vermeintlichen Verräter erwähnte Kollegah auch in seinem Statement nicht.


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