"Der abgef*ckteste Geschäftspartner": Du glaubst nicht, wie Al-Gear Schulden begleicht

Nach all seinen Aktionen auf YouTube, Facebook und Co. möchte wohl niemand mehr Al-Gear als Feind haben. Wie gewieft der Düsseldorfer auch businesstechnisch agieren kann, bekam sein Kollege Tolga jetzt zu spüren.

Der habe Al-Gear vergangenen Monat versehentlich 700 Euro zu viel überwiesen. "Ich habe ihm Bescheid gegeben und er meinte das er mir das Geld heute vorbei bringen wird. Jetzt war ich eben im Büro und mein Mitarbeiter sagte mir das Abdelkader [Al-Gears bürgerlicher Name, Anm. d. Red.] was für mich abgegeben hat" [sic], heißt es in dem Facebook-Post.

Abgegeben hat Al-Gear offenbar einen Wettschein, der im Gewinnfall 721,25 Euro bringt. Da die Spiele bereits am Dienstag absolviert wurden und, das zeigt eine kurze Google-Recherche der Begegnungen, bei allen drei Partien noch ein Tor fiel, dürfte der Schein aufgegangen sein. Schließlich wurde per Live-Wette genau das getippt.

Somit scheint Al-Gear einiges an Geld gespart zu haben. Statt der 700 Euro Schulden dürfte er nur die 150 Euro Einsatz gezahlt haben. Für Tolga gab es sogar 21,25 Euro oben drauf. Dessen Fazit? "Ist dieser Schein wirklich drin? Falls ja dann ist dieser Typ der abgef*ckteste Geschäftspartner mit dem ich jemals zu tun hatte." [sic]

"Wenn man mit mir Geschäfte macht sollte man sich vorher erkundigen wer ich bin", kommentierte Al-Gear die Aktion bei Facebook humorvoll. Schnapp, schnapp!

Tolga Yildizhan

Ich habe Al-Gear letzten Monat ausversehen 700€ zu viel überwiesen. Ich habe ihm Bescheid gegeben und er meinte das er mir das Geld heute vorbei bringen wird. Jetzt war ich eben im Büro und mein...

Al-Gear

Wenn man mit mir Geschäfte macht sollte man sich vorher erkundigen wer ich bin

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Kommentare

ist ja echt voll cool ey, aber sowas von cool, boaah ey.

Wen intressiert das ?

Ver**** dich

Man nennt das pleite sein ....

Deine Meinung dazu?

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Death Row Records gehört jetzt einem Spielwarenhersteller

Death Row Records gehört jetzt einem Spielwarenhersteller

Von Clark Senger am 25.08.2019 - 12:38

Gangstarap trifft My Little Pony? 2Pac als Furby? Snoop Dogg als legendäre Kreatur in Magic? Seit neuestem sind das zumindest rein rechtlich mögliche Konstellationen, die auf uns zukommen könnten. Der Spielwaren- und Entertainment-Gigant Hasbro soll nämlich für rund 4 Milliarden US-Dollar das Unternehmen Entertainment One gekauft haben, zu dessen Portfolio mit rund 35.000 Filmen und 45.000 Musiktiteln auch die Werke des legendären Westcoast-Labels Death Row Records zählen.

Death Row Records wird Teil von Hasbro

Der Katalog von Death Row liegt schon seit einiger Zeit in fremden Händen. Nachdem sowohl das Unternehmen als auch der berüchtigte Labelchef Suge Knight 2006 Konkurs anmelden mussten, wurden die Rechte an Werken wie Dr. Dres "The Chronic", Snoop Doggs "Doggystyle" oder 2Pac "All Eyez On Me" und vielen mehr 2013 für etwa 280 Millionen US-Dollar an eOne verkauft.

Nun wandern einige Klassiker der Rapgeschichte weiter in die Hände der Besitzer von Marken wie Monopoly, My Little Pony, Transformers, Wizards of the Coast (Magic, Dungeons & Dragons), Furby, Power Rangers und vielen mehr. Hasbro-CEO Brian Goldner freut sich auf neue Markenkreationen, die von "familienorientiertem Storytelling" angetrieben werden sollen.

"The acquisition of eOne adds beloved story-led global family brands that deliver strong operating returns to Hasbro’s portfolio and provides a pipeline of new brand creation driven by family-oriented storytelling."

Auch wenn mit dieser Formulierung sicher nicht auf Musik aus dem Hause Death Row abzielt, ergeben sich durch den Deal auch realistischere Möglichkeiten für eine Nutzung der Rechte als etwa ein 2Pac-Furby. Die Musik könnte in der "Transformers"-Reihe auftauchen oder in einem "Power Rangers"-Film. Eine neue Monopoly-Version, die mit Pac, Dre, Snoop und Co zu tun hat, wäre ebenfalls vorstellbar. Die Fantasie lässt aber auch kuriosere Überschneidungen zwischen den etlichen Marken zu, die auch Beyblade, Play-Doh, Fortnite, Sesamstraße, Trivial Pursuit und Jenga einschließen.

Für Rapfans bleibt zu hoffen, dass der Deal nicht für peinliche Momente sorgt, die der Legacy der Death Row-Musik eher schaden als sie zu würdigen. Wie Mr. Potato Head im Spielzeug-Lowrider "Ambitionz Az A Ridah" rappt, will nun wirklich niemand sehen. Hoffentlich.


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