50 Cent boxt weiblichen Fan und lässt sie danach auf der Bühne twerken

Ja, wir wissen auch, wie kurios die Headline sich liest – aber genau so ist es am Samstag geschehen. 50 Cent, der musikalisch aktuell eher weniger Schlagzeilen macht, ist mit The LOX auf Tour und beim Gig in Baltimore hat er einem Fan die Hand gereicht. Die Frau wollte offenbar lieber direkt den ganzen Fifty haben als nur einen Handshake und zog ihn an seinem Arm von der Bühne.

Noch im Fallen holte der Rapper aus und boxte der Frau gegen die Brust. Wenige Sekunden später bat er sie (wohl als eine Art Entschuldigung?) auf die Bühne und man sah sie im Hintergrund der Performance twerken. Wenn das so einfach ist, sich zu vertragen ...

50 Cent Punches Super Aggressive Fan | TMZ

50 Cent retaliated hard against a fan who pulled him off stage during a rap concert Saturday ... punching the woman square in the chest. SUBSCRIBE: http://po.st/TMZSubscribe About TMZ: TMZ has consistently been credited for breaking the biggest stories dominating the entertainment news landscape and changed the way the public gets their news.

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Kommentare

Der amerikanische Kollegah?

Auf jeden Fall genauso stillos und dumm... was für lächerliche Typen!

War ja klar dass sie schwarz ist.

Was hat ihre Hautfarbe damit zu tun ????? Sollte sie grün sein ??

Gar nicht so dumm. Sie wird ihn jetzt nicht auf Millionen Schmerzensgeld verklagen wenn sie da rumtanzen darf. Nice move fiddy

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Gucci reagiert auf Rassismus-Skandal

Gucci reagiert auf Rassismus-Skandal

Von Moritz Braun am 01.08.2019 - 15:35

Nachdem Gucci im Februar diesen Jahres einen handfesten Rassismus-Skandal auslöste, hat das Unternehmen reagiert und mit Renée E. Tirado eine Beauftragte für Diversität, Gleichheit und Inklusion eingestellt.

Pullover von Gucci erinnert an Blackfacing

Auslöser für den Skandal war der Balaclava-Rollkragenpullover, den Gucci im Black History Month vorgestellt hat:

Rashida Renée on Twitter

Balaclava knit top by Gucci. Happy Black History Month y'all.

Wegen des Kleidungsstücks musste sich Gucci den Vorwurf gefallen lassen, Blackfacing auf die leichte Schulter zu nehmen. Die absolut verachtenswerte Praxis des Blackfacings geht zurück bis ins 18. Jahrhundert und ist auch heutzutage leider noch immer nicht verschwunden.

Blackfacing ist Rassismus pur

Die Praxis beschreibt die Darstellung schwarzer Menschen durch dunkel geschminkte weiße Menschen. Dabei wurden und werden Stereotype und Vorurteile verstärkt. Blackfacing diente der Unterhaltung eines ausschließlich weißen Publikums. Menschen mit dunkler Hautfarbe wurden als Sklaven oder Servicepersonal inszeniert. In den Darstellungen waren sie meist naiv oder tollpatschig in der Welt unterwegs und nicht gebildet. Blackfacing ist Rassismus pur und aufs Schärfste zu verurteilen.

Boykott von Gucci und Reaktion des Modelabels

Nach der Veröffentlichung des Balaclava-Pullovers riefen viele bekannte Rapper zum Boykott von Gucci auf. 50 Cent, T.I., Soulja Boy, Young Thug, Waka Flocka Flame und viele andere veröffentlichten Statements auf Instagram.

@gucci

124.9k Likes, 5,776 Comments - Soulja Boy (Drako) SODMG (@souljaboy) on Instagram: "@gucci"

I gotta get rid of all the Gucci I have at home. I'm not supporting their brand anymore. #bransoncognac #lecheminduroi #bellator

Gefällt 560.5 Tsd. Mal, 33.4 Tsd. Kommentare - 50 Cent (@50cent) auf Instagram: „I gotta get rid of all the Gucci I have at home. I'm not supporting their brand anymore...."

Gucci entschuldigte sich indessen und nahm den Pullover direkt wieder vom Markt

„Für uns ist Vielfalt ein grundlegender Wert, der uneingeschränkt gewahrt und respektiert werden muss und bei allen Entscheidungen, die wir treffen, oberste Priorität hat. Wir sind fest entschlossen, die Vielfalt in unserer Organisation zu erhöhen und aus diesem Vorfall eine Lektion für das Gucci-Team und darüber hinaus zu machen.“

Renée E. Tirado als Global Head of Diversity, Equity & Inclusion eingestellt

Die Juristin und Top-Managerin war vor ihrem Engagement bei Gucci unter anderem für die Major League Baseball tätig. Als Chief Diversity & Inclusion Officer war es ihre Aufgabe, für kulturelle Vielfalt und Gleichstellung der Menschen auf und neben dem Baseballfeld zu sorgen. Wenn sie ihre neue Rolle bei Gucci entsprechend ausfüllt, bleibt der Welt so etwas bescheuertes wie der unsägliche Balaclava-Pullover hoffentlich erspart.


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