2Pac-Film "All Eyez On Me" sorgt womöglich für neue Spannungen zwischen 50 Cent & The Game

Lange, lange Jahre haben Fans auf eine Versöhnung von 50 Cent und The Game gehofft. Im August 2016 war es soweit. Es war also durchaus legitim, auf eine vielleicht abschließende Kollabo auf Games angeblich letztem Album Westside Story zu hoffen, das er vor nicht allzu langer Zeit angekündigt hatte. Das 2Pac-Biopic All Eyez On Me könnte jetzt aber erneut einen Keil zwischen die beiden treiben.

The Game reagiert nämlich online ziemlich wütend auf Leute, die den Streifen kritisieren. Da Pac es nicht selber tun könne, richte er sich für ihn an die Hater und sage ihnen: "F**K YOU"

#AllEyezOnMe SUPPORT it. Go see it. Tell a friend. I love the movie & ANYBODY with a negative review of this film or anything bad to say about PAC..... I'm gone say it since he can't..... FUCK YOU #ThugLife #RIP2Pac #RIPAfeni #CaliforniaLove

100.4k Likes, 2,391 Comments - The Game (@losangelesconfidential) on Instagram: "#AllEyezOnMe SUPPORT it. Go see it. Tell a friend. I love the movie & ANYBODY with a negative..."

Leider sieht es so aus, als wäre das eine indirekte Antwort an 50 Cent. Dieser hatte nur wenige Stunden zuvor seine wenig begeisterte Meinung zum 2Pac-Film öffentlich geäußert. Der Streifen sei "Bullsh*t" und Pacs Lebensgeschichte verdiene etwas Besseres:

"So ein Bullsh*t": 50 Cent hat nichts für den neuen 2Pac-Film übrig

Schlechte Stimmung bei 50 Cent. Der sonst so gut gelaunte Rapper äußert jetzt ordentlich Kritik. Dabei geht es um den gerade erst veröffentlichten Film All Eyez On Me, der von Rap-Legende 2Pac handelt.

Es ist schwer vorstellbar, dass The Game die kurze Einschätzung von Fifty entgangen sein könnte – immerhin machen solche Meldungen schnell die Runde und beide Rapper sind relativ aktiv im Netz. Bleibt vorerst nur zu hoffen, dass es sich um einen Zufall handelt und The Game sich gar nicht an 50 Cent gewendet hat oder dass die beiden merken, dass es ihnen um die gleiche Sache geht: Respekt vor Pac und seinem Erbe in der heutigen Zeit.

Der Beef von 50 Cent & The Game ist jetzt offiziell Geschichte!

Was sich in den vergangenen Monaten nach und nach angedeutet hatte, ist jetzt wirklich passiert: 50 Cent und seiner langjähriger Feind und Ex- G-Unit-Member The Game haben sich nach jahrelangem Beef wieder vertragen. In einem Club...

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Der Beef mit Eminem war ein großer Fehler, sagt Evidence

Der Beef mit Eminem war ein großer Fehler, sagt Evidence

Von David Molke am 13.08.2019 - 17:45

Falls du nicht wusstest, weißt du jetzt: Eminem und Evidence hatten mal Beef. Klingt komisch, ist aber so. Die beiden Rapper haben sich gegenseitig sogar mit waschechten Disstracks gedisst. Evidence von den Dilated Peoples erinnert sich jetzt in einem Interview mit Talib Kweli an den Beef mit Eminem und erklärt, wie es dazu gekommen ist.

Everlast ist offenbar Schuld am Beef zwischen Eminem & Evidence

Wie ist der Beef entstanden? Wie Evidence im Gespräch mit Talib Kweli erklärt, war das Ganze fast schon ein Missverständnis, "ein großer Fehler". Everlast habe Eminem ohne Vorwarnung auf dem Remix zum Dilated Peoples-Track "Ear Drums Pop" gedisst.

Den meisten Anwesenden (Defari, Phil Da Agony und Planet Asia) sei zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht einmal klar gewesen, was da eigentlich gerade passiert sei. Evidence habe erst im Nachhinein realisiert, dass Everlast auf dem Track gegen Slim Shady gefeuert hatte und auch noch seine Tochter Hailie erwähnt.

Eminem wehrt sich mit D12-Disstrack gegen Everlast & Dilated Peoples

Eminem ließ den Diss nicht auf sich sitzen: Im Gegenteil, er hat direkt einen ganzen Disstrack gegen Everlast gedroppt. Darin geht es auch gegen Dilated Peoples und vor allem auch gegen Evidence. Das erklärt sich der Rapper dadurch, dass er vorher mit Eminem und Madchild gechillt habe.

Offenbar habe Eminem es ihm übel genommen, dass er den Diss von Everlast nicht verhindert habe. Zumindest vermutet das das Dilated Peoples-Mitglied und erklärt, es sei höchst unangenehm gewesen, von Eminem gedisst zu werden. Vor allem zu diesem Zeitpunkt, als Eminem quasi auf dem Höhepunkt seiner Karriere und Bekanntheit war.

"Getting dissed by Eminem in the prime of his career – it was not cool."

Evidence reagiert mit eigenem Eminem-Diss "Search for Bobby Fisher"

Evidence sei sogar in einem Coffee Shop von der Angestellten auf seinen Beef mit Eminem angesprochen worden. Als die fragte, was er jetzt tun werde, ging er ins Studio und nahm einen eigenen Disstrack gegen Eminem auf.

Der Song sei sogar recht gut für die damaligen Verhältnisse gewesen. Unter anderem, weil Evidence jemanden in Detroit kannte, die einige Details über Eminem ausplauderte. Für seinen Disstrack gegen Eminem habe er dann zumindest Respekt bekommen.

Die Antwort von Eminem darauf sei schlechter gewesen, sagt Evidence:

"I thought I did good. I said some good shit. I just had some more info because he famous and I knew some girl in Detroit who knew things and she snitched on a bunch of little things, and he hit me back with another diss and it wasn't that good."

Ende gut, alles gut? Der Beef hätte anscheinend nicht besser laufen können

Der nächste Disstrack von Eminem sei in erster Linie nur gegen Everlast gerichtet gewesen. Der Streit wurde laut Evidence dann mit Hilfe von Proof (RIP) und Bizarre beigelegt. Im Endeffekt hätte es kaum besser laufen können für das Dilated Peoples-Mitglied.

Er sei nicht davor zurückgeschreckt, Eminem zu dissen. Dafür habe er Respekt gezollt bekommen und ansonsten sei nichts Schlimmes passiert.

"That thing couldn't have worked out any f*cking better. Nothing really happened. I got to get respect for not backing down from somebody who was Godzilla and that was f*cking it."

Das bisher letzte Album der Dilated Peoples "Directors of Photography" hat gestern seinen fünften Geburtstag gefeiert. In unserem Interview mit Evidence hat er allerdings keine allzu großen Hoffnungen auf ein neues Werk der Gruppe gemacht:

"Niemand sagt mir, was ich zu tun habe": Evidence über persönliche Krisen, Vaterschaft & "Weather Or Not" (Interview)

Evidence besitzt die Fähigkeit, mit seinen Texten Menschen zu berühren, ohne uncool zu sein. Er rappt vielleicht nicht besonders schnell oder mit besonders komplexen Reimen, aber dafür aus Überzeugung und tiefstem Herzen. Offenheit, Intelligenz und ein unheimlich exaktes Sprachgefühl sprühen aus jeder Zeile. Dabei scheut das Dilated Peoples-Mitglied auch nicht vor düsteren Themen zurück.


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