10 Rap-Lines, die jedem Kevin den Namenstag versüßen

Genauso wie den Geburtsort kann man sich auch schwer aussuchen, wie man heißt. Insofern ist diese Auflistung von Lines mit einem riesigen Augenzwinkern zu betrachten. Sören, Jaqueline, Chantal, Jochen, Herrmann und viele mehr haben noch ihre Namenstage vor sich.

3Plusss

3Plusss hat offenkundig eine immense Vorliebe für Kevins. Auf seinem Album Kindskopf aus 2012 widmet er einen ganzen Song diesem einen Vornamen. Dabei entstehen dann Lines wie:

"Es ist Sommer, es ist warm / Und in meiner Straße viel zu laut, denn Kevins kommen daher gefahren."

Oder ein wenig drastischer und in vielen Variationen auf den Song verstreut:

"Er ist nicht nur beschissen, er sieht auch sehr danach aus / Denn modisch wird mal alles aus dem Schaufenster gekauft / Ich würd ihn gerne anzünden (Treat him right) / Denn er heißt Kevin und verdient es"

Damit begnügt sich 3Plusss aber nicht. Er schießt auch auf Jugend von Heute gegen Menschen, die mit "K" beginnen und mit "Evin" aufhören.

"Und wenn man morgen sagt es ist Trend, dass man auf Parkbänken pennt / Sieht man übermorgen wie du dort schon um Schlafplätze kämpfst / Du Kevin und Jacqueline, ein Gesetz müsste sein / Dass niemand etwas darf ohne Lebensberechtigungsschein / Und damit sich dieses Gesetz für mich lohnt / Gibt es bei Nichteinhalten Exekution, boom uh"

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Kommentare

Der ist ein richtiger ********. Der denkt sogar das er mit so ein billigen Text Geld verdienen wird? Hat ein IQ von einem Hamster, Wird mal Zeit das ein Kevin den mal die Zähne ausschlägt 

- Kevin, 14

Das sind schlechte Lines!!! Sein Name sollte 3mienus sein !!! Mit freundlichen Grüßen ein Kevin...

Yissooo! Bin froh Teil eines Movents zu sein ;)

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"Hiphop-Messias" Maxim führt durch zwei Jahrzehnte Berliner Geschichte

"Hiphop-Messias" Maxim führt durch zwei Jahrzehnte Berliner Geschichte

Von Till Hesterbrink am 18.10.2020 - 13:37

Der YouTube-Kanal History of Berlin macht seinem Namen alle Ehre und hat ein Interview mit Maxim aus dem Jahre 2001 veröffentlicht. Attila Murat Aydın, wie Maxim mit bürgerlichem Namen hieß, war einer der Hiphop-Pioniere der Hauptstadt. Er gründete zahlreiche Breaker-, Sprayer- und MC-Crews und war einer der ersten, die Hiphop in Deutschland nach amerikanischem Vorbild verstanden hatten.

Maxim nimmt HoB mit auf eine Zeitreise

In dem Interview erzählt Maxim von seinen Anfängen und wie er zum Breaken und Beatboxen gekommen ist und wie sich die Hiphop-Szene in Berlin mit den Jahren veränderte. Die Faszination begann für Aydın mit 12 Jahren, als ein bodenturnender Cousin aus Manchester ihn besuchte und ihm die ersten Moves zeigte. Nachdem er dann den Film "Wildstyle" gesehen hatte, war er endgültig begeistert. Neben dem Breaken entdeckte Maxim schnell auch das Beatboxen und Malen für sich und begann, sich einen Namen in Berlin zu machen.

Mit den Jahren galt Maxim als einer der Ersten, der den West-Berlin-Hiphop-Style etabliert hat und wurde so zu einer der bekanntesten Figuren in der Hauptstadt. Er war zwar Breaker, Sprayer, Beatboxer und Rapper, doch sein größtes Talent scheint das connecten von Leuten gewesen zu sein. So schreibt History of Berlin über ihn:

"Das wahre Talent von Maxim, war allerdings das vernetzen und verknüpfen von Leuten aus der Hip Hop Szene, denn er kannte wirklich jeden aktiven Tänzer und jeden relevanten Berliner Sprüher persönlich."

Aydın gründete Ende der 80er Jahre die legendäre Berliner Crew 36 Boys, welcher unter anderem auch der heutige Starkoch Tim Raue angehörte. Wie vieles, was Maxim machte, gelten die 36 Boys mittlerweile als Vorreiter für Crews und Gangs der nachfolgenden Generationen.

Auch die Glorious Five Artists wurden von Maxim gegründet, welche von der Backspin als eine der besten Writer Crews Europas bezeichnet wurde. Der Tagesspiegel nannte die GFA mal "die bekannteste deutsche Writer Verbindung".

Maxim: Viel zu früh gestorben

Wohl am Tag dieser Videoaufnahmen, seinem 33. Geburtstag, starb Maxim, als er einen Streit zwischen seiner Ehefrau und einem Rentner klären wollte. Der 76-Jährige zog jedoch ein Messer und erstach Aydın. Maxim hatte sich zeit seines Lebens gegen Gewalt eingesetzt und war ein berühmter Streitschlichter.

Auf der Aggro Ansage Nr.4 widmeten Fler, Sido und B-Tight der Straßen-Legende mit "Maxim ist King" einen ganzen Song.

"Der erste Beatboxer, erste Writer, erste B-Boy, er war die erste Eins" (Fler auf "Maxim ist King")

Des Weiteren wurde der "Maxim Memorial Day" ins Leben gerufen, bei welchem viele Berliner Künstler dem Verstorbenen ihren Respekt zollten. Außerdem erschien der "Maxim Memorial Sampler", auf dem unter anderem Kool Savas, Eko Fresh, Fler, Sido, Taktloss und B-Tight vertreten waren.

Bis heute findet Maxim immer wieder Erwähnungen in deutschen Raptexten:

"Wenn ich sterbe, ist das hier mein Vermächtnis (meine Legacy)/
Hoff', ich bleibe der Straße im Gedächtnis (so wie Maxim)" (Fler auf "Vermächtnis")


Maxim (Zeitreise 1982-2001) Hip Hop Legende, Graffiti, Break Dance, Beatbox - HISTORY OF BERLIN

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