Was Seyed zu dem extremen Hate gegen ihn sagt

Mitte August steht in Form von Cold Summer Seyeds zweites Album an. In unserer neuen #waslos-Folge spricht der Newcomer über die extreme Hatewelle, die nach seinem letztjährigen Debütalbum Engel mit der AK auf den Wiesbadener zukam.

Zunächst stellt Seyed klar, dass der Hate im realen Leben nicht existiere. Alles spiele sich im Internet ab, noch nie habe er die Beleidigungen oder Sprüche im Alltag abbekommen. Viel mehr bekomme er Liebe von den Fans.

Allerdings könne er nachvollziehen, wenn ihm beim ersten Album zu viel Parallelen zu Kollegah vorgeworfen wurden. Das liege unter anderem daran, dass er vorher der Back-Up-Rapper von Kollegah gewesen sei, extrem viele Clubgigs mit ihm spielte und keinen Kontakt zu anderen Rappern gehabt habe.

Die ganze Zeit habe er Kollegahs Texte gerappt, Doubletimes performt und dessen Flow verinnerlicht. Es sei klar, dass er sich dann nicht komplett von dem Stil distanzieren könne. Jedoch habe er auch immer melodiöse Hooks und Gesangspassagen in seinen Songs und sei keine komplette Kollegah-Kopie gewesen.

Auch über seine Außendarstellung spricht Seyed:

"Vielleicht kam ich für den einen oder anderen nicht so übertrieben sympathisch rüber, die kannten auch nichts von mir. Die kannten nur die Songs. Ich kam mit MP5 rein. Direkt wurde schon gerattert und geballert. [...] Es wurde halt immer voll auf die K*cke gehauen und dann gab's halt auch keine Interviews. Die Leute konnten mich nicht einschätzen."

Check hier die entsprechende Stelle ab Minute 16:05 aus:

Seyed: Kollegah, Hater, Rap-Anfänge, Beef, Linkin Park, Fame, "Cold Summer" uvm. (Interview) #waslos

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Stress mit anderen Rappern? Seyed bezieht Stellung

Rooz hat sich mit Seyed getroffen, um unter anderem über dessen neues Album Cold Summer sowie seine Rap-Anfänge zu reden. Klar, dass die beiden auch auf die eine oder andere Beef-Geschichte von Seyeds Labelboss Kollegah zu sprechen kommen. Wie hat Seyed beispielsweise die Situation beim Hip Hop bewegt-Festival in München erlebt?

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Kommentare

Es ist höchstens Seyed in Stilettos, wenn bei Alpha was mit Absätzen läuft....

ich frag mich immer noch, ob kollegah gerne ge.ickt wird oder lieber seine solarium süßis verwöhnt..
glaube aber bei alpha ist das ein geben und nehmen.

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Nach über 20 Jahren: Die RBA gibt ihr Ende bekannt
Rba

Nach über 20 Jahren: Die RBA gibt ihr Ende bekannt

Von Till Hesterbrink am 22.09.2020 - 14:31

Die "Reimliga Battle Arena" schließt ihre Pforten. Die Battle-Liga, bei dem absolute Topstars wie Kollegah, Cro oder auch Juju mit ihrer Karriere begonnen haben, wird nicht mehr fortgeführt. Scheinbar nahm das Interesse in den letzten Jahren so rapide ab, dass es sich nicht mehr lohnt, die Liga weiterzuführen.

RBA wird geschlossen: Zu wenig aktive Mitglieder

In einem längeren Facebook-Posting erklärt mit "kay" einer der Administratoren der Seite, dass die RBA in ihrer aktuellen Form nicht mehr fortgeführt wird. Ob es jemals wieder etwas unter dem Namen "RBA" geben wird, sei im Moment noch unklar. Als Grund für die Schließung führt kay an, dass es in den letzten Jahren immer schwieriger wurde, aktive Mitglieder zu motivieren. Sowohl mangele es an Künstler*innen, die Bock hätten, als auch an Usern, die voten würden.

"Ich möchte auch nicht einmal im Jahr 'drohen', dass wir zumachen, damit wir wieder aktive Member finden, die für uns Voten wollen. Das ist nicht zielführend und sorgt eigentlich für Frust."

Liebe Facebook "Fans" und Freunde der RBA, wir bzw. ich haben uns entschieden, die RBA nicht mehr weiterzubetreiben. Es...

Gepostet von RBA - Offizielle FB Page am Montag, 21. September 2020

Über 20 Jahre hielt sich die Liga als fester Bestandteil der deutschen Raplandschaft. Mittlerweile habe sich das Konzept wohl aber überdauert. Da viele Mitglieder loslassen konnten, tun dies nun auch die Veranstalter. So wird es entweder ab Oktober oder November keine Battles mehr geben. Neuanmeldungen werden ebenfalls alsbald nicht mehr angenommen.

Was mit dem bis heute genutzten Forum passiert, ist noch unklar.

"Es ist seit den RBA-Battles viel geschehen": RBA als Sprungbrett für Kollegah, Cro, Juju & viele mehr

Einige Deutschrap-Stars gaben ihr Rapdebüt in der RBA. Der prominenteste dürfte wahrscheinlich Kollegah sein, welcher damals unter den Namen "DERKOLLEGAH" und "young latino" auf der Plattform gegrindet hat. Der halbkanadische Boss machte nie einen Hehl aus seiner Battlerap-Vergangenheit und erwähnte die Liga immer wieder in seinen Tracks.

Aber auch Artists, die man nicht so sehr mit dem Battlerap verbindet, waren in der RBA am Start. Cro mischte dort in den virtuellen Schlagabtauschen unter dem Namen Lyr1c mit. 2015 gab er sogar ein kurzzeitiges Comeback und lud erneut Runden hoch.

Platin-Rapper gibt RBA-Comeback

Von HHRedaktion am 20.08.2020 - 13:36 Cro ist zurück! Mit neuem Sound (" Fall auf"), neuer Maske und einer innovativen Promophase lässt er kaum einen Stein auf dem anderen. Er nimmt sich diese künstlerische Freiheit, obwohl sein letztes Album " tru." den kommerziellen Erwartungen eher nicht gerecht geworden ist.

Casper, K.I.Z., die 257ers oder Juju gaben ebenfalls in der RBA ihre Rapkünste zum Besten. Mit dem Aus stirbt nun also nicht nur eine Online-Liga, sondern auch ein Stück Deutschrap-Geschichte. Administrator kay blickt wohl mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die Arena zurück.

"Ich bin seit 1998 dabei und hatte viel viel Spaß, oft auch viel Frust [...] Ich möchte mich aber an die guten Zeiten erinnern."


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