Was letzte Woche lief: 7 Songs, die du gehört haben solltest

Auch in der vergangenen Woche haben sich die Rapper wieder mal nicht lumpen lassen und einen bunten, breit gefächerten Blumenstrauß an Tracks sowie Videos rausgehauen. Rückblickend kommt hier eine Auswahl, die weder Anspruch auf Vollständigkeit hebt, noch bedeuten soll, dass alles andere irgendwie schlecht wäre. Es sind einfach nur die Songs der letzten Woche, die mir am besten gefallen haben und die ich euch ans Herz legen möchte.

Nimo - LET'S GO AMINA feat. Hanybal (prod. von SOTT & Denis the Producer) [Official 4K Video]

„K¡K¡" vorbestellen: https://umg.lnk.to/Nimo_KiKi "K¡K¡" Tour 2017: http://www.eventim.de/nimo http://www.krasserstoff.com Nimo Fan werden: Facebook: http://www.facebook.com/nimo229 Instagram: http://instagram.com/nimo385i Snapchat: nimorginal Twitter: http://www.twitter.com/nimo385i Produziert von SOTT & Denis the Producer http://www.facebook.com/sottbangbang http://www.instagram.com/sottmusic https://www.facebook.com/denistheproducer https://www.instagram.com/d_d_denis/ Mix von Nils Faller http://www.nilsfallermastering.com Master von HP Mastering http://www.hpmastering.com Videoproduktion Idéal Films: https://www.facebook.com/idealfilmsoffiziell https://instagram.com/idealfilms Director: Deveroe / @deveroe_ DOP:

Direkt zu Beginn – quasi zum Warmwerden – und auch weil es vom Titel her so gut passt: Let's Go Am**a. Nimo und Hanybal verneigen sich im zugehörigen Musikvideo ausgiebig vor Breaking Bad, stranden in der Wüste, sind kurz vorm Verdursten und rappen. Ich habe es schon mal geschrieben: Hanybal liefert mit "Wir ballern wild drauf los, f*ck deine Lieder/Ich kenn' nicht mal eins, aber f*ck deine Lieder!" einen heißen Anwärter auf die beste Punchline des Jahres bei den Hiphop.de Awards 2017.

Circus HalliGalli Disstrack feat. Marteria, Sido, Beginner, Kool Savas, Cro, Fahri Yardim, Clueso

Endlich rappt's mal einer! Oder besser gesagt: Die besten Musiker des Landes haben für Joko und Klaas einen Disstrack aufgenommen, in dem endlich mal die Wahrheit ans schummrige Tageslicht kommt.

Circus HalliGalli geht zu Ende. Grund genug, in der letzten Folge nochmal ordentlich Welle zu machen: Cro war da, Casper hat seinen neuen Song Sirenen präsentiert und obendrauf gab es auch noch eine Mischung aus Posse-Cut und Disstrack – allerdings gegen die beiden Moderatoren Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf, aber natürlich mit einem Augenzwinkern. Mit von der Partie sind Marteria, die Beginner, Cro, Sido, Clueso und Kool Savas. Das absolute Highlight stellt dabei der Kool Savas-Part dar. Übrigens:

Kool Savas on Twitter

@FalkSchacht Lines gegen Reen waren definitiv nicht böse gemeint aber haben halt gepasst wegen Klaas...

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Maestro vs. Asche & Kollegah: Der Keller disst zurück

Maestro vs. Asche & Kollegah: Der Keller disst zurück

Von Michael Rubach am 13.01.2021 - 12:45

Der Beef zwischen Mois und Asche hat eine musikalische Fortsetzung bekommen: Keller-Member Maestro veröffentlichte mit "Nur noch Asche" einen zehnminütigen Disstrack, der als Antwort auf Asches Song "HIStory" (hier eine Zusammenfassung checken) zu verstehen ist. Dabei gerät nicht nur das verbliebene Alpha Music-Signing ins Fadenkreuz von Maestro, sondern auch dessen Labelboss Kollegah.

"Nur noch Asche": Maestro sucht das Battle mit Asche

Eine Line in Asches Track "HIStory" hat Maestro offenbar besonders sauer aufgestoßen. Er bezeichnet dort das direkte Umfeld von Mois als "Ratten im Keller". Zudem fällt einige Zeilen später die Formulierung "Hundesöhne". Das und die enge Verbindung zu Mois bieten für Maestro ausreichend Angriffsfläche. Er unterteilt seinen Diss in vier Kapitel. Zunächst sind erneut die nebulöse Herkunft von Asche sowie angebliche Schönheits-OPs die vorherrschenden Themen.

Im zweiten Part des Tracks geht Maestro auf raptechnische Defizite ein, die er bei seinem Battlegegner ausgemacht hat. Asche sei ein "Blender", der "so wie ein Meme" rappe. Die Zuhörerschaft würde zudem nicht kapieren, wie "unbegabt" das Kollegah-Signing daherkomme.

"Du bist jahrelang im Netz, 'ne Dekade im Geschäft / Habt ihr alle nicht gemerkt, Mann, wie scheiße Asche rappt?"

Maestro macht auch Kollegah Vorwürfe

Für seinen dritten längeren Part lässt Maestro einen Beat auffahren, der sehr klar an "Das Urteil" von Kool Savas (prod. Melbeatz) angelehnt ist. Hier rappt er über den brüderlichen Zusammenhalt mit Mois und vergleicht diese Verbindung mit der Beziehung von Asche und Kollegah. Diese scheint für Maestro eher oberflächlicher Natur zu sein. Auch wirft Maestro speziell Kollegah vor, Mois in einer schwierigen Phase nicht ausreichend unterstützt zu haben. Die Frau des Keller-Anführers hätte im neunten Monat ihrer Schwangerschaft ohne Versicherung und Pass dagestanden. Kollegah soll ihr eine Anstellung zugesagt haben, aber wortbrüchig geworden sein. Schließlich kommt Maestro auf eine Zeit zu sprechen, in der er für Kollegah gearbeitet habe.

So berichtet Maestro, dass er sich um die Videos für den YouTube-Channel von Felix Blume gekümmert habe. Der Kanal wurde von Kollegah im Frühjahr 2019 ins Leben gerufen und sollte seinen Fans den Menschen hinter dem Rapstar näher bringen. Dieses Vorhaben verbuchte Kollegah offenbar relativ schnell als gescheitertes Experiment. Der Kanal ist seit längerem nicht mehr auffindbar. Maestro erzählt, dass er für seinen Einsatz bei dem Projekt keinen Dank erhalten habe.

"Felix Blume machte Videos, ich hab' das meiste abgedreht / Schnitt die ganzen Videos, er hat an meinem Sack geklebt"

Schon im vorigen Part von "Nur noch Asche" teast der Kellermember an, dass Felix ihm sein Hak genommen habe.

Asches Privatleben: Maestro gibt vor, Details zu kennen

Zum Finale geht Maestro auf die private Ebene. Er schildert einleitend kurz seinen eigenen Werdegang, der von harter Arbeit geprägt gewesen sei. Daraufhin blickt er auf Asche und will dessen "Karriere beenden". Dafür switcht er in den "Rage-Mode".

"Mann, ich pack' die ganz, ganz miesen Storys grade aus / Ich glaub', Asche war nie Asche, Digga, nein, er war nur Staub"

Diese Storys beziehen sich dann unter anderem auf s*xuelle Vorlieben und angebliches Wissen darüber, was in Asches Beziehungsleben so abgeht. Aber es ist Battlerap: Was hier Wahrheit ist und was einfach nur vorgetragen wird, um dem Kontrahenten möglichst weh zu tun, bleibt im Dunkeln.

Generell lebt durch den offenen Schlagabtausch zwischen dem Team von Mois und Asche mal wieder eine fast vergessene Facette von Rapbeef auf. Statt ausschließlich über Emojis und Insta-Storys zu kommunizieren, bringen die Protagonisten Punchlines und neue Musik. Auch Sentino releaste kurzerhand einen Disstrack gegen Asche.

Sentino reagiert mit Disstrack auf Asches Seitenhieb: "Aschenputtel"

Der Beef zwischen Asche und Mois hält weite Teile der Deutschrap-Welt in Atem. Dabei gibt es auch Kollateralschaden wie Seitenhiebe gegen Sentino. Der hat nicht nur mit Video-Ansagen reagiert, sondern auch noch einen Disstrack gegen Asche aus dem Ärmel geschüttelt, der Aschenputtel heißt.


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