Von Crips verbannt? Snoop Dogg äußert sich zu Gerüchten, er dürfe seine Heimat nicht mehr betreten

Leg dich nicht mit Snoop Dogg an! Immer lauter waren die Gerüchte geworden, dass Snoop Dogg seine Heimat Long Beach nicht mehr besuchen dürfe, da er von Gangmitgliedern der Crips verbannt worden sei. Auch Snoop selbst hatte in der Vergangenheit engen Kontakt zu der Bande gehabt.

Mit ihm ist also nach wie vor nicht zu spaßen. In einem Videostatement lässt er uns jetzt wissen, dass ihn niemand aus seiner Heimat rausgeschmissen habe und dass er sich denjenigen, der dieses Gerücht in die Welt gesetzt hat, noch vorknöpfen will.

Er behauptet, dass es sich bei dieser Person um jemanden handeln würde, der ihm seinen Erfolg nicht gönne und auch nicht ertragen könne, dass sich Snoop heutzutage nur noch positiven Dingen widme, die ihn und seine Mitmenschen weiterbringen können.

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NBA-Streik: Snoop Dogg, Ice Cube, Barack Obama & mehr reagieren
NBA

NBA-Streik: Snoop Dogg, Ice Cube, Barack Obama & mehr reagieren

Von Michael Rubach am 27.08.2020 - 13:40

Man stelle sich vor, Bayern München wäre nicht zum Kampf um den Champions-League-Titel angetreten. Ein vergleichbares Szenario ist in der populärsten Basketball-Liga der Welt gerade Realität. Die NBA steht still, weil erneut ein brutaler Fall von Polizeigewalt die Öffentlichkeit bewegt. Auch in der Basketball-Profiliga der Frauen (WNBA) wurden alle Spiele vorerst ausgesetzt.

Black Lives Still Matter: NBA-Saison vor Abbruch?

Die Milwaukee Bucks haben sich dazu entschieden, nicht zum Playoff-Spiel gegen die Orlando Magic an den Start zu gehen. Der Afroamerikaner Jacob Blake wurde im Vorfeld von der Polizei offenbar vor den Augen seiner Kinder mehrfach in den Rücken geschossen. Nach Auskunft seines Anwalts besteht Grund zur Annahme, dass er für immer von der Hüfte abwärts gelähmt sein wird. Dem solidarischen Protest der Bucks haben sich weitere Teams angeschlossen. Am Mittwoch fand kein einziges Spiel statt.

Wie der Sportreporter Shams Charania erfahren haben will, sprachen sich bei einem internen Meeting sowohl die Los Angeles Clippers als auch die Lakers um Superstar LeBron James für einen vorzeitigen Saisonabbruch aus. Sie können offensichtlich nicht mehr zum Tagesgeschäft übergehen, solange die Polizeigewalt gegen Schwarze Mitbürger*innen das Land in Atem hält.

Andere Teams würden hingegen die Serie zu Ende bringen wollen. In weiteren Gesprächen zwischen den Mannschaften und der Liga soll eine Entscheidung darüber getroffen werden, wie und ob es mit dem Spielbetrieb weitergehen kann.

Seit dem Mord an George Floyd formiert sich vor allem im Einklang mit der Black Lives Matter-Bewegung auf der ganzen Welt Widerstand gegen rassistische Gesellschaftsstrukturen. Bereits bei der Fortsetzung der regulären NBA-Saison vor gut einem Monat nutzten die NBA-Stars die Bühne, um vereint gegen Rassismus einzustehen.

NBA-Streik: Snoop Dogg, Barack Obama & Ice Cube zollen Respekt

Die Aktion der Bucks erhält in den sozialen Medien viel Zuspruch und Anerkennung. Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hebt die Spieler und den Trainer gesondert heraus, da sie "dafür einstehen, woran sie glauben." Auch aus der Welt des Hiphops gab es jede Menge Beifall für dieses Verhalten. Snoop Dogg, Diddy, Ice Cube und viele mehr stellen sich auf die Seite der NBA-Profis.



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Black Excellence Matters

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Der Protest der Bucks ereignete sich genau vier Jahre nach dem ikonischen Kniefall von Colin Kaepernick. Der langjährige Quarterback der San Francisco 49ers hat am 26. August 2016 während der amerikanischen Nationalhymne ein Zeichen gegen Polizeigewalt und Rassismus setzen wollen – nach der Saison 2016 fand der American-Football-Star keinen neuen Verein mehr.


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