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Von Horrorcore bis Afropop: Die Upcoming Acts des Monats [Aug/20]

Gemeinsam mit unserem neuen Partner, dem DIY-Vertrieb TuneCore, richten wir ab sofort regelmäßig das Spotlight auf die Hiphop.de Upcoming Section. Dort kann jeder mit einem eigenen Account Musik von sich, Freunden oder Geheimtipps einstellen, um im Folgemonat in unserem Highlight-Artikel zu landen. Zum Start dieser Reihe stellen wir euch nun einige der interessantesten Einsendungen des Augusts vor.

Alle Künstler*innen in diesem Artikel haben bereits gewonnen. Native Instruments spendiert für modernen Sound je 1x das Plugin Cloud Supply, von dem ihr euch hier einen Eindruck machen könnt. Der Monatssieger wird außerdem einen eigenen Artikel auf Hiphop.de, ein Free Release und eine Beratungs-Session von TuneCore sowie den Keyboard Controller Komplete Kontrol S49 gewinnen. Am Voting könnt ihr ganz einfach in den Kommentaren unseres Insta-Beitrags teilnehmen, indem ihr bis Montag (7. September) um 16 Uhr dem Kommentar zu eurem Favoriten ein Like gebt.



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Hier sind die Top 6 aus unserer Upcoming Section im August! In dem Kommentaren könnt ihr bis Montag 16 Uhr für euren Lieblings-Act abstimmen – einfach den entsprechenden Kommentar von uns liken. Die kompletten Tracks gibt's im Artikel auf Hiphop.de. - - - Ab sofort könnt ihr euch zudem mit eigenen Beiträgen auf hiphop.de/upcoming für den September-Artikel bewerben. Wer es in die Top 6 schafft, hat diesen Monat schon mal das Sound Pack Komplete 13 Select von @nativeinstruments sicher. Der oder die Gewinner*in bekommt außerdem ein Free Release und eine Beratungs-Session von @tunecore.de sowie einen Artikel samt IG Story bei uns. Start your engines and may the best (wo)man win!

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Das sind die Top 6 Upcoming Acts im August

Die Liste der Highlights wird von unserer Redaktion zusammengestellt und punktuell durch TuneCore-Artists ergänzt, die ihr ebenfalls in der Upcoming Section findet. 

Joél - Cardio (prod. Danero)

Den Anfang macht Joél. Der Newcomer hat Anfang August seinen Track "Cardio" veröffentlicht, der ganz sicher nichts mit Laufbändern oder Spinning Bikes zu tun hat. Ja, auch im beschaulichen Lippstadt läuft man als Rapper fleißig vor den Cops davon, um in Form zu bleiben.

In den Song, der mit zwei Beats von Danero daherkommt, steigt Joél mit einer catchy Hook ein, von der man sich fast an die Ohrwürmer des jungen Fav erinnert fühlt. Danach gibt's zielsicheren Flow und manche Line, die hängen bleibt:

"Ich bin weg wie der Blitz / ich bin F-Strich von X / und falls du das nicht gepeilt hast, ich bin die Steigerung"

Ronas - Nie genug (prod. Loloo)

Ronas wirkt fast wie die logische Konsequenz aus Deutschrap 2020, was in diesem Fall alles andere als ein Front ist. Die durch den Drill-Hype omnipräsenten 808-Slides treffen in "Nie genug" auf echtes Gesangstalent à la Apache 207. Nur dass Ronas deutlich aggressiver klingt und seine Musik mit einem stärkeren Fokus auf Rap umsetzt.

Zusätzlich zur gekonnten Hook, die ganz nebenbei noch eine Hommage an Haftis "Ich nehm dir alles weg" im Gepäck hat, gibt es Parts mit Variation in Flow, Tempo und Stimmlage. Auch beim Video bemerkt man kaum ein Defizit gegenüber Kollegen mit der hunderfachen Menge an monatlichen Spotify-Hörern. Da kommt schon einiges zusammen, das mehr Aufmerksamkeit für die Zukunft verspricht.

Essow - Selfies (prod. CashMoneyAP)

Als Fokus-Act von TuneCore landet auch unser Bruder Essow in den Upcoming Highlights des Monats. Der Wahlberliner, dessen durchweg positive Aura ihr schon aus unseren Festival-Vlogs kennt, ist nämlich nicht nur als Moderator, sondern auch als Rapper am Start.

"Selfies" ist am 14. August erschienen und bereits seine vierte Single 2020. Passend zum Titel gibt's ein hochwertiges Video im 9:16-Format, in dem Essow mit melodiösem Flow über diese eine Frau rappt, die ihn einfach nicht loslässt.

Randstadt45 - 66K (prod. Brad Tripp)

Ganz anders klingen die Jungs von Randstadt45, die aus mehreren Ruhrpott-Städten kommen und seit knapp drei Jahren gemeinsam Musik machen. Mit knapp 11.000 YouTube-Views ist "66K" schon jetzt das erfolgreichste Video auf dem Kanal der siebenköpfigen Crew und das kommt nicht von ungefähr.

Das creepy Instrumental von Brad Tripp gibt die düstere Marschrichtung vor und die Rapper Rough Rabbit, Hundertmark, MJ und Jochen K. liefern mit zeitgemäßem Horrorcore die passende Ware dazu. Obendrauf gibt's ein ebenfalls dunkles Video mit atmosphärischen Bildern einem Wald zwischen Haltern, Dortmund und Bottrop. Ihr neues Release "TapeOne" haben Randstadt45 für den 25. September angekündigt.

Sam Sillah - Jah Bless (prod. Zepp)

Zur bunten Mischung in unserer Liste trägt Sam Sillah noch eine weitere Facette bei. Der Beat von Zepp versprüht sommerliche Afropop-Vibes, auf denen Sam sich hörbar wohlfühlt. "Jah Bless" spürt man eine lebensbejahende Mentalität an, für die die warme und kontrollierte Stimme des Düsseldorfers das perfekte Transportmittel darstellt.

Die Parts, denen man die jahrelange Rap-Praxis deutlich anmerkt, runden den Song ab, der wie gemacht ist für lange Spätsommerabende am Rheinufer. "Jah Bless" ist ebenso wie "Selfies" ein Spotlight Track unserer Homies von TuneCore.

futurebae - Klarkomm (prod. Kilian Lamothe)

Zum Abschluss sorgt futurebae für den sphärischsten Song unserer Liste. "Klarkomm" hat durchaus einen poppigen Touch, melodische Lyrics mit Tiefgang und eine diffuse Grundstimmung zwischen Melancholie, Müdigkeit und Optimismus.

Der Eindruck, dass wir hier einen sehr persönlichen Text zu hören bekommen, wird durch den dazugehörigen Clip verstärkt. Dieser besteht offenbar ausschließlich aus Privataufnahmen, die nicht extra für ein Musikvideo aufgenommen wurden.

Die Frist für den nächsten Artikel dieser Reihe läuft vom 1. bis zum 30. September. Songs, die in dieser Zeit releast und in unserer Upcoming Section hochgeladen wurden, haben die Chance, in den September-Highlights gefeaturt zu werden. Auch diesen Monat gibt es neben Leistungen von TuneCore und Hiphop.de wieder etwas Feines von Native Instruments: Die Kollegen aus Berlin spendieren jedem Upcoming Highlight im September-Artikel 1x das umfangreiche Sound Bundle Komplete 13 Select (Bundle-Preis über 190 €) mit vielfältigen Effekten, Instrumenten, Synths und Erweiterungen, das ganz frisch am 1. Oktober gelauncht wird!

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8 Newcomer*innen aus FFM & Umgebung, die du kennen musst
Liz

8 Newcomer*innen aus FFM & Umgebung, die du kennen musst

Von Renée Diehl am 20.03.2021 - 15:04

Die Stadt Frankfurt und ihr Umland bringen ja bekanntlich immer wieder Rapper*innen raus, die in der gesamten Republik gefeiert werden. Dass die Gegend rund um den Main dem Straßenrap-Mythos zwar absolut gerecht wird, aber auch Künstler*innen fernab des Gangstertums zu bieten hat, beweisen diese acht Newcomer aus FFM & Umgebung, die ihr unbedingt kennen müsst. Natürlich zählen auch bekanntere Namen wie Ramo, Kilomatik, Hemso oder AK 33 zur Reihe interessanter Namen, die in den letzten Jahren auf sich aufmerksam gemacht haben. Wir wollen unser Augenmerk hier allerdings auf diejenigen legen, von denen man vielleicht noch gar nichts gehört hat. 

LIZ 

Den Anfang macht die Frankfurter Rapperin LIZ, die als Frau die Frankfurter Gangstarap-Szene aufmischt und durch ihre Roughness begeistert. In ihrem Song "Liz Izzez" gibt sie erstmal Props an die Frankfurter OGs Celo & Abdi, indem sie aus deren Song "Hektiks" zitiert: "Sag' es wie Celo: ‚Hand runter, ich bin Frankfurter`". Für die meisten Songs ihres im Februar 2021 erschienenen Mixtapes "Bleibe Echt", hatte sie mit dem Produzenten-Duo Lucry & Suena übrigens echte Hitmaschinen an ihrer Seite. Die beiden steckten bekanntermaßen auch hinter Apaches "Roller" und zahlreichen Bangern der KMN Gang. Und auch die OF/FFM Connection iz da: Im Januar 2021 veröffentlichte sie den Kollabo-Track "Reden" mit Ramo.

MiMO 

Rap aus Frankfurt – auf Griechisch? MiMO aus dem Frankfurter Ostend ist auf jeden Fall ganz anders unterwegs und representet seiner Musik seine griechischen Wurzeln. Der Vater des Rappers war bereits ein erfolgreicher Musiker in seiner Heimat und hat dem 18-Jährigen sein Talent so quasi in die Wiege gelegt. Mit der griechischen Sprache will der Newcomer sich vor allem von seinen Rap-Kollegen absetzen und darüber hinaus nicht nur hier, sondern auch auf dem dortigen Musikmarkt punkten. Dennoch bietet er über deutsche Features und deutsche Parts einen guten Mix. "Die Zuhörer in Deutschland lernen etwas von der griechischen Musik und die Leute aus Griechenland lernen etwas von der deutschen", sagt er. Nach der Single "Push It" gemeinsam mit Alpha, wird in naher Zukunft ein weiterer Kollabo-Track mit den Frankfurtern Cava und Gucci Qzi droppen. MiMOs Plan für 2021 sieht es erstmal vor, weiter an Zuhörern und Erfahrung zu gewinnen: "Ich werde dieses Jahr an einigen Singles arbeiten und Vorarbeit für das kommende Jahr leisten. Auf jeden Fall droppen paar harte Dinger dieses Jahr!"

 

Josi 

Der Darmstädter Platin-Rapper Olexesh hatte ja bereits im Oktober letzten Jahres sein eigenes Label Authentic Athletic Records gegründet, wobei er selbst allerdings seiner Labelheimat 385i treu bleibt. Zeitgleich hatte er auch seine ersten drei Signings bekannt gegeben: Josi, Yung Bratan und Chakal. Den Weg der gerade mal 17-jährigen Josi beschreibt Olex höchstselbst auf deren gemeinsamer Single "ICY": "Ich weiß noch, als die Jungs vorgerappt haben / Kamst du dazwischen und kicktest alle weg, Mann / Deine Flows war'n seltsam, ich kannte den Style nicht / Ich dacht mir ‚Safe, Mann, die sign' ich!‘". Und genau diesen eigenen Style bekommt man bei Josi auch zu hören: Starke Flows und eine überzeugende Rap-Stimme charakterisieren den Sound der Frankfurterin. Wie viele andere Female Rapper, zieht sie ihre Inspiration aus weiblichen Vorbildern. In ihrem Fall ist es ihre Mutter, die ihre insgesamt fünf Kinder alleine aufgezogen hat. "Unabhängig und stark", findet Josi.

Yung Bratan 

Und noch ein Olex-Signing steht für 2021 in den Startlöchern: Yung Bratan. Über das Newcomer-Projekt "Von der Strasse in die Charts" von 385idéal veröffentlichte er zwar bereits 2019 die Single "Gang Life" und 2020 dann unter Authentic Athletic Records den Track "Vorbei". Mit "Rosarot" folgte dann aber seine erste Auskopplung des Jahres 2021, auf weitere heißt es, gespannt zu bleiben. Seine Idole liegen für den 22-Jährigen irgendwo zwischen Olexesh, der für den Newcomer "wie ein Vater war", und Van Halen, denn bereits mit sieben Jahren lernte Yung Bratan von seinem Stiefvater Bass, später dann Gitarre. Folglich ist auch sein Rap vielseitig und zieht Inspiration aus vielen unterschiedlichen Genres. 

Chakal

Ebenfalls Darmstädter wie Olexesh, durfte Chakal als erstes der Authentic Athletic-Signings eine Single releasen. Mit "Ghetto Große Fresse" bewies der Newcomer Straßenrap-Attitüde, später dann auf dem Feature "NMI" mit Olex Hitpotenzial. Seit sieben Jahren macht der Künstler, der bislang nur mit Maske auftritt, bereits Musik und ist damals durch seinen Labelchef selbst zum Rappen gekommen. Und sieben Jahre bis zum Signing beim neugegründeten Label Authentic Athletic sind eine lange Zeit – vielleicht nennt er gerade deshalb "Geduld" als eine seiner Stärken, auch wenn er bereits 2018 unter 385i sein "Fu§fesseltape" veröffentlicht hatte. 

Japo

Aufgewachsen in der Frankfurter Nordweststadt, kann Japo als Nachfolger der Bezirksgrößen Azad und Hanybal gehandelt werden. Laut seines Managements, hatte er so bereits sehr früh die Verbindung zur Straße und saß mehrere Jahre im Gefängnis, wo er dann anfing, seine ersten Texte zu schreiben. Kurz nach seiner Entlassung veröffentlichte der heute 22-Jährige seine ersten Handyvideos, worauf schnell Angebote von Majorlabels folgten. Ganz dem Frankfurter Stil treu, har er sich aber entschieden, den Weg mit seinem eigenen Team zu gehen. So teilt er sich das Management beispielsweise mit Enissa Amani. Bereits 2020 war ein Feature-Part des Rappers auf dem Song "Sirenen" von Hanybal zu hören. Wie das Feature zustande kam? Die beiden verbindet eine langjährige Nachbarschaft. Japo sagt: "Ich kann quasi von meinem Balkon einen Stein direkt in seine Wohnung werfen". Hanybal habe Japo damals über Instagram kontaktiert und ihn auf seinen Song eingeladen. Für Japo sei es eine große Ehre gewesen, auf Hanys Album präsent zu sein und deshalb habe er ihm seinen Part direkt geschickt. Bald folgen Infos zu Japos erster eigener EP, Features mit Jalil, Lucio101 und Moro sind in der Pipeline. 

 

Braevy

Ganz andere Töne schlägt der in Offenbach und Frankfurt aufgewachsene Künstler Braevy an. Ein eher melodienlastiger Sound mit hohem Gewicht auf dem Ohrwurm-Charakter der Hooks macht seine bisherigen Single-Veröffentlichungen aus. Zum Rappen sei er in einer durchzechten Nacht mit einem Freund gekommen – seitdem hat der Newcomer bereits seine erste EP "À La Carte" veröffentlicht, von der sein Track "Motel" und das zugehörige Video auf YouTube den bisher größten Anklang fanden. Zu seinen Plänen für 2021 sagt Braevy: "Für 2021 habe ich eigentlich erstmal nur Singles geplant. Ende 2020 kam ja meine erste EP raus und war auch relativ erfolgreich für die Ziele, die ich mir gesteckt hatte. Dieses Jahr möchte ich mich weiter darauf konzentrieren, meinen Style zu finden und auszufeilen."

DaVincci

"Ein Jahr voller Singles": Nach ein paar Monaten Musikpause im Jahr 2020, will DaVincci 2021 so richtig durchstarten und seinen Hörern monatlich etwas Neues bieten. Im Bezirk Oberrad aufgewachsen, ist auch er ein waschechter Frankfurter, hat aber mit der Gangsterrap-Thematik der Stadt recht wenig zu tun. Selbst sagt er, er sei ein Fan von Tiefe in der Musik, weshalb er sich momentan auf deepe Thematiken und dunkle Sounds fokussiere. In eine Schublade stecken lassen möchte er sich allerdings nicht. "In Zukunft wird man auch noch mehr raushören, von welchen Genres ich mich inspirieren lasse", so der Newcomer. Features seien auch geplant. Geprägt von seiner Mutter, die ihn ab seinem elften Lebensjahr immer mindestens ein Schiller-Gedicht hat lesen lassen, bevor er rausdurfte, entwickelte er schon früh seine künstlerische Ader und begann, für sich selbst Texte zu schreiben. Seine enorm melodische Single "Himmelrot" mit KEZ erschien Mitte März. Auf die monatlichen Single-Releases des Newcomers darf man sich jetzt schon freuen. 


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