"Walk On Water": Die Meinungen der Fans zum neuen Eminem-Track gehen auseinander

Eminem ist zurück: Am Freitag veröffentlichte der US-Rapper seine neue Single Walk On Water. Der Song, für den es Unterstützung von Beyoncé gibt, kann auf YouTube mittlerweile fast 12 Millionen Aufrufe verzeichnen. Kein Wunder: Die Erwartungen waren riesig. Weil der Sound der neuen Single die Eminem-Fanbase zu spalten scheint, haben wir in der Community nachgefragt, wie Walk On Water bei euch ankommt. Das Ergebnis fällt dabei interessant aus.

30,6 % finden den Track sehr gut und freuen sich über die Rückkehr von Eminem. 27,0 % sagen, Walk On Water gefällt ihnen gut, sie sind aber vor allem aufs kommende Album gespannt. Dem gegenüber stehen 23,1 % die von der neuen Single extrem enttäuscht sind.

1. Top! Endlich ist Eminem zurück – 30,6 %

2. Gut. Mal sehen, was er auf dem Album sonst noch abliefert – 27,0 %

3. Ok, aber ich hatte mir mehr erhofft – 19,3 %

4. Enttäuschend. Der Song ist leider gar nicht mein Fall – 23,1 %

Walk On Water scheint also zu polarisieren. Wie sehr die Meinungen auseinandergehen, zeigt sich auch in den Kommentaren, die die Hörer in unserer Umfrage abgeben konnten.

"Ich will den alten Eminem zurück", meint ein Fan. Ein anderer fügt hinzu: "Klingt kraftlos, unaggressiv."

Dem gegenüber steht die Aussage eines Supporters, der erklärt: "Er hat die Reime und Wortspiele runtergeschraubt, was er auch nicht mehr nötig hat, und geht wieder auf mehr Inhalt. Nicer Song." Das sieht ein anderer Hörer ähnlich: "Komplett eigener Sound und so unfassbar schön im Vergleich zum Trap-Einheitsbrei!"

Mehr zu dem Thema:

Der Rap God ist auch nur ein Mensch: Eminems "Walk On Water" unter der Lupe

Eminem hat gestern den ersten Song aus dem kommenden Album Revival veröffentlicht. Auf einem Piano-Beat ohne Bass, Kick und Snare spricht er in Walk On Water Gedanken aus, die jemanden beschäftigen, der mit einer unmenschlichen Erwartungshaltung klarkommen muss. Dass alle Welt jeglichen Output aus dem Mund von Marshall Mathers bis ins kleinste Detail zerpflückt, geht nicht spurlos an ihm vorbei.

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Kommentare

Eminem ist ja nicht der einzige Rapper der jetzt so eine Art von Musik macht. Liegt aber eher an den Labels, die das so von ihren Künstlern verlangen (warum auch immer).

Ich glaube nicht das er es nötig hat irgendwelche Forderungen einzugehen. Als berühmtester Rapper der Welt den "King of Rap" kann man wohl auf so etwas ******en.

****ka, Aria/Rooz nerven in letzter Zeit gehörig mit Ihren verdrehten New School Meinungen und ihre pro Beiträgen zu ihren Freunden. Würde mir gern wieder etwas Objektivität von dem Rapnalisten wünschen. Haben mittlerweile schon alle Schreiber von hiphop.de infiziert.

Caro ist eigentlich eine hervorragende Schreiberin.

Wenn ich den Track höre fühlt es sich so an als ob mir Eminem was sehr tiefgründiges mitteilen möchte aber leider schlaf ich immer ein bevor ich weiß worum es geht. Ich glaub ich hör mir das nie wieder an.

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Beyoncé launcht Plattform für Schwarze Businesses

Beyoncé launcht Plattform für Schwarze Businesses

Von Till Hesterbrink am 20.06.2020 - 17:31

Anlässlich des Gedenktages der Sklavenbefreiung Juneteeth und mit Blick auf den anhaltenden BLM-Protesten, veröffentlichte Beyoncé einen neuen Song sowie eine dazu passende Kampagne. "The Black Parade Route" soll ein Licht auf "Black-owned businesses" werfen, also Geschäfte, die von Schwarzen Personen geführt werden.

Black Parade: Beyoncé bringt neuen Song raus

Pünktlich zum Gedenktag bringt Queen B mit „Black Parade“ einen neuen Track raus, der sich dem Thema Black Empowerment widmet.

"Fuck this fade and waves I'ma let it dread all up

Put your fists up in the air, show black love

Motherland drip on me, motherland, motherland drip on me"

Passend dazu veröffentlichte Beyoncé auf ihrer Website eine Liste an unterstützenswerten Businesses, die Schwarzen Personen gehören. Zusätzlich hat ihre "BeyGOOD" -Stiftung gemeinsam mit der "National Urban League" einen Fonds eingerichtet, um kleine black-owend Geschäfte in Not zu unterstützen.

"'Black Parade' celebrates you and in conjunction with its release, BeyGOOD has created a Black Business Impact Fund,  administered by the National Urban League, to benefit  and support Black-owned small businesses in need."

("Black Parade" zelebriert dich und in Verbindung mit dem Release, hat BeyGOOD einen Impact Fonds eingerichtet, welcher durch die National Urban League verwaltet wird und kleinen, durch Schwarze Personen geführten Geschäften in Not zugutekommen soll.)

Juneteenth: Was ist das überhaupt?

Juneteenth ist in Deutschland wahrscheinlich den meisten kein Begriff. Die Mischung aus den Wörtern June und Nineteenth steht für das Datum, an welchem die Proklamation der Sklavenbefreiung in den USA unterschrieben wurde.

Seit dem 1. Januar 1980 ist Juneteenth in allen Bundesstaaten ein gesetzlich festgeschriebener Gedenktag. In diesem Jahr erfährt dieser Tag, durch den Mord an George Floyd und den daraus resultierenden Ereignissen, besondere Beachtung.


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