Game of Thrones

Telltales ist derzeit wohl der Primus wenn es um Erzählungen um Episodenformat geht. Die beiden Walking Dead-Teile und The Wolf Among us haben bereits gezeigt, was das kalifornische Studio auf dem Kasten hat. Derzeit wagen sie sich neben den Borderlands Tales auch an die mehr als erfolgreiche HBO-Serie "The Game of Thrones".

Erster Unterschied: "The Game of Thrones" ist auf sechs Episoden angesetzt, von denen bereits zwei veröffentlicht sind. EineE pisode  mehr als man das von Telltales bisher kannte. Im Spiel übernimmt man die Rolle von verschiedenen Charakteren aus dem Hause Forrester, die in der Verfilmung bis dato nicht auftauchten. Die Forresters stehen den Starks nahe und die Story der ersten Episode "Iron from Ice" beginnt während der Roten Hochzeit. Keine Ahnung von was hier die Rede ist? Genau dies ist das Problem: wer weder Buchvorlage noch die Serie kennt, wird sich erstmal mit dem Einstieg schwer tun. Der Vorteil von "unbedarften Spielern" ist allerdings, dass sie neutral auf die restlichen Charakteren von Westeros treten. Wer die Serie kennt wird seine Entscheidungen sicherlich davon abhängig machen, mit wem er es zu tun hat.

Während der ersten Episode wird man während der vereinzelt langatmigen Unterhaltungen bereits vor zahlreiche Enscheidungen gestellt und wie bei den Telltales-Games üblich tickt die Zeit. Man sollte sich schnell entscheiden und selbstredend haben die Entscheidungen Auswirkungen auf den weiteren Spielverlauf. Doch das Fazit von "Iron from Ice" muss lauten, das war ein guter Start. Auswirkungen seiner Entscheidungen bemerkt man am Ende von Episode 1 noch nicht. Natürlich verfolgt auch die bereits veröffentlichte zweite Episode dasselbe Prinzip. Mit Asher Forrester wird ein neuer Charakter eingeführt, der nicht gerade zimperlich unterwegs ist. Sein Bruder Lord Rodrik ist das komplette Gegenteil und übt sich eher im behutsameren Vorgehen resp. durchsetzen der eigenen Interessen. Durch diesen Konflikt nimmt die zweite Episode "The Lost Lords" schnell an Tempo auf und kaum versieht man sich, befindet man sich in den bekannten Quick-Time-Kämpfen. Nach dem starken Anfang flacht aber auch Episode 2 etwas ab - dennoch bietet "The Lost Lords" aufgrund der zahlreichen Charakterwechsel mehr Abwechslung als "Iron from Ice" und zeigt, wohin sich "The Game of Thrones" von Telltales entwickelt.

Fazit:
The Game of Thrones ist ein spannendes Umfeld und für mich als HBO-Serienfan natürlich ein Muss. Sollten sich die Charaktere weiterhin so spannend entwickeln, wie nach den ersten beiden Episoden, kann The Game of Thrones für Fans des Genres bzw. der bereits veröffentlichten Telltales-Games ein großer Spaß werden. Allerdings reichen die ersten beiden Episoden noch nicht an die Faszination heran, die ich von der Serienvorlage her kenne.

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