Call of Duty: Ghosts Review (PC)
Call of Duty: Ghosts Review (PC)
 

 

Alle Jahre wieder steht der neuste Teil von Call of Duty im Händlerregal. Doch was macht Ghosts besser als die alten Teile? Schauen wir doch mal...

Da der Singleplayer meist nur eine nette Beilage ist, werden wir ihn auch nur kurz zusammenfassen. Eigentlich könnte man den Text aus dem letzten Jahr kopieren: Inszenierung gut, Story passabel. Also eigentlich alles wie immer. Na gut, wir wollen ja mal nicht so sein:

Wir spielen Logan Walker, einen Soldaten, der sich den Namensgebern des Spiels, den Ghosts, anschließt. Diese kämpfen gegen die Föderdation, die einen doch recht markanten Anführer hat. Der will uns natürlich ans Leder, doch wir haben was dagegen. Call of Duty: Ghosts spielt gut mit Protagonist und Antagonist und baut in dieser Beziehung eine gute Geschichte auf. Auch die verschiedenen Level sind recht ansehnlich. Mal schweben wir durchs Weltall, schwimmen unter einer Bohrinsel durch oder kriechen als Hund durchs hohe Gras. Apropos Hund: Der im Vorfeld groß angekündigte Gefährte kommt recht selten zum Einsatz. Zum Glück, allzu spannend sind diese Abschnitte dann nämlich doch nicht.

Doch was ist jetzt mit dem Multiplayer, dem Herzstück von Call of DutyInfinity Ward setzt weiterhin auf Altbekanntes und geht kaum Risiken ein. Wer die alten Teile gespielt hat, wird sich auch hier direkt wie zuhause fühlen. Allerdings hat der Entwickler ein paar neue Spielmodi eingebaut. In "Aufgeputscht" kriegen wir einen kleinen Boost, nachdem wir einen Gegner erschossen haben. Sollten wir innerhalb dieses Boosts (30 Sekunden) keinen Gegner mehr erledigen, explodieren wir. Macht so gesehen jetzt wenig Sinn, ist allerdings spaßig. 

In "Suchen und retten" muss ähnlich wie in "Suchen und zerstören" eine Bombe gelegt und verteidigt werden. Wird man erschossen, ist man allerdings noch nicht raus aus der Runde, sondern erst, wenn die Hundemarke vom Gegner eingesammelt wurde. Sammelt ein Teamkamerad sie auf, geht es munter weiter. 

"Blitzangriff" läuft ähnlich wie "Capture the Flag". Wir müssen in eine Punktezone eindringen und kriegen dafür, wer hätte es gedacht, einen Punkt. Anschließend werden wir wieder in unsere Basis teleportiert und das Rennen geht von vorne los. Warum wir dann nicht direkt "Capture the Flag" spielen? Nun, das hat Infinity Ward rausgeschmissen. Auch "Suchen und zerstören" fehlt bisher. 

In Sachen Grafik und Sound hat sich nichts verändert. Die Engine sieht aus wie letztes Jahr und wirkt langsam veraltet. Der Sound überzeugt stattdessen, konnten wir doch mehrmals genau orten, aus welcher Richtung Gegner kommen. Ein Minuspunkt dagegen ist dagegen die Größe der Maps. Viele Karten sind einfach viel zu riesig und es dauert lange, bis man einen Gegner vor das Visier bekommt. Vor allem auf Stonehaven fällt das negativ auf. 

Wertung: 7 von 10

Fazit

Call of Duty: Ghosts liefert genau das, was man erwartet. Eine kurze, knackige Solokampagne von vier Stunden und einen Multiplayer, an dem Fans wieder lange Freude haben werden. Neue Maps, Perks und Waffen erfreuen das Gemüt. Allerdings kommt die Engine langsam in die Jahre und große Neuerungen werden schmerzlichst vermisst. Für das nächste Jahr sollte Infinity Ward sich endlich etwas Neues einfallen lassen. 

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