Zwei deutsche Rapper steigen ins Cannabis-Geschäft ein

Auch wenn die Prognosen für die Bundestagswahl nicht unbedingt auf schnelle Gesetzesänderungen hindeuten: Mit Herzog und dem Plusmacher haben gestern gleich zwei Rapper bekanntgegeben, ins Marihuana-Business einzusteigen.

Plusi bringt eine eigene CBD-Sorte zum Konsumieren heraus. Züchtungen dieser Sorte besitzen unter 1% des psychoaktiven Wirkstoffs THC und fallen damit in der Schweiz nicht unter das Betäubungsmittelgesetz – daher wird die Sorte über einen Shop in der Schweiz verkauft. "CBD" steht für den Wirkstoff "Cannabidiol", dem Mediziner therapeutische Wirkungen nachsagen, der dafür in konsumierbaren Mengen nicht zu einem Rausch führen soll.

Herzog hingegen verfolgt einen anderen Ansatz. Der Berliner bringt in Zusammenarbeit mit einem spanischen Unternehmen Samen für seine eigene Strain Herz OG auf den Markt:

Herzog

Ich freue mich euch mitteilen zu können, dass ich der erste deutsche Rapper bin, der seine eigene THC Strain als Samen auf den Markt bringt. Das gute Pflänzchen hört auf den wundervollen Namen "HERZ...

Plusmacher

Unsere erste eigene "Grassorte" ab jetzt erhältlich !

Apropos:

Keine Verherrlichung: 8 Kiffer-Songs, die es in sich haben

Samy Deluxe hat uns schon 2000 in Grüne Brille den Tipp gegeben, nicht so viel zu kiffen. Zumindest dann, wenn wir noch in der Entwicklung sind - um später nicht schräg rüber zu kommen (" wie Jekyll und Hyde"). Marsimoto riet uns dann acht Jahre später in Chillen, zuerst unsere Hausaufgaben zu machen und danach zu kiffen.

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Kommentare

zum thema volksdrogen:
alkohol wird gemocht, cannabis wird geliebt ;)

cannabis ist dreck und macht dumm

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Nach Betrugsvorwürfen: Loredana & Petra Z. sollen sich außergerichtlich geeinigt haben

Nach Betrugsvorwürfen: Loredana & Petra Z. sollen sich außergerichtlich geeinigt haben

Von Michael Rubach am 23.09.2020 - 10:43

Loredana und ihr mutmaßliches Betrugsopfer Petra Z. sehen sich wohl doch nicht vor Gericht. Nachdem zunächst die Bild-Zeitung Fotos von einem "Geheimtreffen am Wochenende" verbreitete, legte das Schweizer Portal 20 Minuten nach und erklärte, dass eine außergerichtliche Einigung erzielt worden sei. Auch Loredana selbst erweckt auf Instagram den Eindruck, dass zwischen ihr und Petra Z. ein intaktes Verhältnis besteht.

Loredana zeigt sich lächelnd mit ihrem mutmaßlichen Betrugsopfer

Mit dem scheinbar geschlossenen Deal könnte sich eine drohende Anklage erledigt haben. Eine Verurteilung hätte laut 20 Minuten sogar eine Abschiebung der Rapperin zur Folge haben können. Sie besitzt keinen Schweizer Pass.

Im Mai 2019 wurde bekannt, dass gegen Loredana wegen Verdachts auf Betrug ermittelt wird. Sie soll ein Schweizer Ehepaar um 700.000 Franken gebracht haben. Als sich ihr angebliches Opfer Petra Z. im Juli 2020 erneut zu Wort meldete und verzweifelt von ihrer finanziellen Situation erzählte, startete ein Shitstorm unter dem Hashtag #BoycottLoredana.

#BoycottLoredana: Shitstorm nach neuem Interview mit Petra Z.

Dementsprechend irritiert äußert sich ein Augenzeuge gegenüber der Bild, als er das mutmaßliche Opfer und die angebliche Täterin in einem Hotel entdeckt habe: "Loredana und Petra saßen dort, haben sich unterhalten und gelacht, als wäre nichts passiert." Auch eine Umarmung bei der Verabschiedung wurde mit einem Foto dokumentiert.

Für 20 Minuten deutet vieles daraufhin, dass die Parteien Stillschweigen über einen vor Kurzem geschlossenen Deal vereinbart haben. Im Mai soll ein Vergleichsangebot noch abgelehnt worden sein. Petra Z, die dem Portal in der Vergangenheit häufig Rede und Antwort stand, wollte sich zu den Entwicklungen nicht äußern. Das verordnete Schweigen greift Loredana auch in ihrer neuen Single "Intro" auf. Sie erklärt in dem Song: "Ich wollte was sagen, aber durfte nix erzählen".

Stattdessen lässt sie auf Instagram Bilder sprechen. Dort zeigt sie ein Foto von einem Videocall mit Petra Z. Beide Frauen lachen in die Kamera. Insofern sich die Caption direkt auf diese Aufnahme bezieht, hat das Gespräch am 1. September stattgefunden. Der Kontakt scheint also schon seit Wochen zu bestehen.


Foto:

Screenshot via instagram.com/loredana

Eine außergerichtliche Einigung ist juristisch gesehen, nicht mit einem Schuldeingeständnis gleichzusetzen. Für Loredana gilt ohne Prozess weiterhin die Unschuldsvermutung.


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