Am 4/20 haut Nike den SB Dunk High "Dog Walker" raus

Während gläubige Christen am Wochenende Ostern feiern, werden einige Kifferinnen und Kiffer weltweit auf andere Weise versuchen, sich in andere geistige Sphären zu befördern. Schließlich gilt der 20. April weltweit als inoffizieller Tag des Cannabis. Nike bringt an diesem Datum seit einigen Jahren regelmäßig einen Sneaker ihrer SB-Serie heraus. In diesem Jahr gibt es den Nike SB Dunk High im Colorway "Dog Walker".

Fell, Knochen & Hundesch*iße: "Nikes SB Dunk Digh "Dog Walker"

Thematisch lässt sich keine wirkliche Verbindung zu 4/20 erkennen. Seit Jahren releast Nike immer wieder einen SB-Dunk zum Feiertag des Weeds. Im vergangenen Jahr gab es einen Sneaker mit Geheimfach. In diesem Jahr haben sie sich für eine Variante entschieden, die sich vor allem für einen ausführlichen Hundespaziergang im Park eignet. Dazu ein wenig Ruhe oder wie Menschen sich sonst so entspannen - passt also irgendwie doch.

Der "Dog Walker"-Colorway ist in vier verschiedenen Fell-Varianten gehalten. Der rote Swoosh an der Außenseite ist aus einem Material gefertigt, das an Hundeleinen erinnert. Er liegt auf einem Fell in Dalmatiner-Optik auf, das von grünem - an Gras erinnerndes - Fell umschlossen ist. Am oberen Ende wird der Schuh mit braunem Fell abgerundet. Die Toebox kommt in schwarzer Felloptik daher.

Am der Ferse des Schuhs hängt ein Anhänger in Form eines Hundeknochens mit der Aufschrift "Sparky". Die Sohle des Schuhs ist mit Bildern der Hunde von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Nikes verziert. Das wohl außergewöhnlichste Detail ist an der transparenten Outsole des Schuhs verarbeitet. Dort befindet sich ein brauner Fleck, der an einen zertretenen Hundehaufen erinnern soll - Geschmackssache. Ein humorvolles Detail ist es allemal. Die weißen Schnürsenkel lassen sich gegen braune austauschen, die passenderweise in einem kleinen Tütchen mitgeliefert werden. 


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Preis & Releasedate des Nike SB Dunk High "Dog Walker"

Nike releast den Schuh - wie bereits erwähnt - am kommenden Samstag den 20. April. Tatsächlich kannst du den Schuh sogar bequem von der Parkbank kaufen, auf der du eine kleine Pause einlegst, während du deinen Hund durch den Park begleitest. Denn Nike droppt den Schuh in der Sneakrs App.

Für Nikes Verhältnisse handelt es sich um einen preislich erschwinglichen Release. 100 Euro musst du über die virtuelle Ladentheke schieben. 

 

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Nikes Nordamerika-Chefin tritt nach Skandal um ihren Sohn zurück

Nikes Nordamerika-Chefin tritt nach Skandal um ihren Sohn zurück

Von Michael Rubach am 02.03.2021 - 12:08

Bei Nike ist überraschend eine Führungsposition frei geworden. Die Verantwortliche für den US-Markt Ann Hebert ist nach 25-jähriger Tätigkeit bei dem Sportartikelhersteller zurückgetreten. Einem Bericht von Bloomberg zufolge soll ihr Sohn ein lukratives Resell-Business mit Sneakern und Streetwear aufgezogen haben. Ann Hebert hatte den Job als Vice President, General Manager of North America Geography, erst im Juni 2020 angetreten.

Reselling mit Bots & Mama's Kreditkarte: West Coast Streetwear boomt

In einer internen Mail, die Complex vorliegt, heißt es, dass Ann Hebert von sich aus Nike den Rücken kehrt. Sie habe beschlossen, die Firma "sofort" zu verlassen. Ihr nun ehemaliger Arbeitgeber bedankt sich für die Zusammenarbeit und wünscht alles Gute. In einer Pressemitteilung führt Nike an, dass die langjährige Mitarbeiterin zum 1. März aus dem Unternehmen ausgeschieden ist. In Kürze will Nike bekanntgeben, wer die freigewordene Position neu besetzt.

Dieser plötzliche Umsturz auf oberster Ebene schließt an einen Artikel an, der den geschäftstüchtigen Sohn von Ann Hebert thematisiert. Als Joe ist dieser auf dem Resell-Markt aktiv. Für seine Geschäfte soll er eine Kreditkarte benutzt haben, die auf den Namen seiner Mutter läuft. Auf diese Weise sei es Joe unter anderem möglich gewesen, auf einen Schlag über 100.000 Dollar für den Ankauf limitierter Sneaker auszugeben. Wie sich die Schuhkartons bei ihm stapeln, ist auf der Insta-Page des Shops West Coast Streetwear zu sehen.

Laut Bloomberg lief das Geschäft auch in Zeiten der Pandemie hervorragend. Der 19-Jährige soll dafür rabattierte Ware von Einzelhändlern wie Foot Locker erworben haben, um sie mit Profit weiterzuverkaufen. Im Zuge der Recherche von Bloomberg betonte Joe offenbar ausdrücklich, dass seine Mutter keine Quelle für Insiderinformationen oder Rabattcodes wäre. Er habe jedoch darauf bestanden, dass diese familiäre Verbindung aus dem Artikel herausgehalten werde. Kurze Zeit später sei der Kontakt zwischen dem Jungen und dem Journalisten von Bloomberg abgebrochen.

Sneaker als Aktien: Wie Reselling die Corona-Krise überlebt

Streetwear lebt vom Hype.

Wie Complex herausstellt, erlaubt Nike seinen Miterarbeiter*innen kein Reselling. Der Kauf von Sneakern, nur um sie mit Gewinn weiterzuverkaufen, gelte zudem unter Sammler*innen als verpönt. Eine Vertreterin von Nike erklärte auf Anfrage von Bloomberg, dass Ann Hebert das US-Unternehmen bereits 2018 über das Geschäft ihres Sohnes informiert habe. Dabei konnte "kein Verstoß gegen die Unternehmensrichtlinien" festgestellt werden.

In Ann Heberts Aufgabenbereich bei Nike fiel die SNKRS App – eine Anlaufstelle für Sneaker-Heads, die mit exklusiven Releases wirbt. Gegen Bots, die den Kauf schneller als reale Personen abwickeln können, kämpft Nike seit Jahren an. Auch Joe setzt offenbar Bots ein, um heiß erwartete Sneaker abzugreifen. Sein 132.000-Dollar-Investment in Yeezys habe sich gemäß Bloomberg direkt rentiert. Mit dem unmittelbaren Weiterverkauf soll West Coast Streetwear 20.000 Dollar Gewinn gemacht haben.

Wie wild es auf dem Resell-Markt teilweise zugeht, zeigten gerade erst die PlayStation-Sneaker von Travis Scott.

Millionenbeträge: So viel muss man für Travis Scott x Playstation Nikes zahlen


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