Zec Plus-Gründer Matthias Clemens entschuldigt sich nach Kollegah-Ausraster

Vor wenigen Tagen ist Zec+-Gründer Matthias Clemens in seiner Instagram-Story auf Kollegah geplatzt. Dessen Wechsel zur direkten Konkurrenz ESN habe sowohl bei seinem Unternehmen als auch in seinem Privatleben einiges ins Wanken gebracht. Jetzt entschuldigt er sich für seinen Ausraster. Allerdings ausdrücklich nicht bei Kollegah, sondern ausschließlich bei seiner Followerschaft.

Nach Kollegah-Ausbruch: Matthias Clemens bittet um Nachsicht 

Eigentlich habe Clemens sich vorgenommen, mit solch emotionalen Ansagen nicht mehr an die Öffentlichkeit zu gehen. Dieses Thema hätte er deutlich sachlicher erklären müssen, räumt er in einer neuen Instagram-Story ein. Für die Zukunft nimmt er sich das auch weiterhin vor: Irgendwann möchte er seine Sicht auf die Geschehnisse rund um Kollegah und andere ehemalige Weggefährten in aller Ruhe und Ausführlichkeit erzählen.

Nun entschuldigt er sich aber erstmal für seinen jüngsten Ausraster – nur eben nicht bei denjenigen, gegen die sich seine Aussagen richteten. Die findet er nämlich noch immer "alle zum Kotzen". Allen anderen erklärt er, dass an dem Tag gleich mehrere Sachen zusammengekommen seien. Ein privater Streit und ein Todestag hätten seine Stimmung sowieso schon belastet. Zusätzlich werde er Tag für Tag mit den Folgen von Kollegahs Abgang konfrontiert. Deshalb sei er vor laufender Kamera auf den selbsternannten Boss geplatzt.

Was war passiert?

Vor wenigen Tagen hat ein Follower den Zec+-Gründer gefragt, warum Kollegah zu ESN gewechselt sei. Seine Ansage beginnt Matthias Clemens wie folgt: "Mit diesem Vollidioten hat die ganze Sche*ße angefangen." 

Als Clemens seine Firma "zu JBG-Zeiten" aufgebaut habe (wahrscheinlich meint er damit "JBG 2", denn das ist 2013, also im Gründungsjahr von Zec+, erschienen), seien er und Kollegah gut befreundet gewesen. Deswegen hätten sie zusammengearbeitet, ohne feste Verträge miteinander zu schließen. Kolle und auch Farid Bang arbeiteten in den folgenden Jahren eng mit dem Supplement-Hersteller zusammen.

Dann kam allerdings der Punkt, an dem Kollegah zur direkten Konkurrenz wechselte und eine Kooperation mit ESN einging. Der mal mehr, mal weniger pensionierte Rapper habe gewusst, dass dieser Schritt dem Image von Zec+ schaden würde, wirft Clemens ihm vor. Aber "der Typ musste das machen, weil er so geldgierig war". Kollegah habe sich anschließend darauf berufen, dass es ja nie einen Vertrag zwischen den beiden gegeben habe. "Und dann ging mein Leben immer weiter bergab", so Clemens.

Unter anderem habe sich seine Frau von ihm getrennt, mit der Begründung, dass die Freunde des Zec+-Gründers das gemeinsame Leben der beiden kaputtgemacht hätten. Clemens arbeitet sich im Folgenden an anderen, früheren Weggefährten ab, die sich ihm gegenüber ebenfalls illoyal verhalten haben sollen. Insgesamt spricht er von einem wirtschaftlichen Schaden in Höhe von "mehreren Hunderttausend Euro". Und Kollegah, das erwähnt er immer wieder, habe diesen Stein ins Rollen gebracht. Auch mit Farid Bang sei es im Zuge dessen zu einem Streit gekommen, weil Clemens zu dem Zeitpunkt laut eigener Aussage "wütend auf alle war".

Außerdem spielt er mehrmals auf den Vorfall bei der FIBO 2017 an, bei dem Kollegah laut Clemens "wie so 'ne F*tze" vor Arafat weggelaufen sei. Er richtet sich direkt an Arafat und bietet ihm an, in den "Sprich Klartext"-Podcast zu kommen, um seine Geschichte zu erzählen.

Immerhin: Mit Farid scheinen die Wogen inzwischen wieder geglättet. Der Rapper hat zuletzt mehrere Videos in Zusammenarbeit mit Zec+ gedreht und ist dabei den wirklich wichtigen Fragen auf den Grund gegangen:

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