Am vergangenen Freitag haben Young Thug und die Signings seines Labels Young Stoner Life das Album "Slime Language 3" veröffentlicht. Vor allem ein Track auf dem Projekt hat für Reaktionen gesorgt: der "Øway Remix". Nicht aber, weil der Song als besonders gut gehandelt wird – sondern wegen eines Israel-Shoutouts auf Thuggers Part. Der Label-Chef hat bereits reagiert und den besagten Teil des Songs zensieren lassen.
Young Thug zensiert Israel-Shoutout auf "Øway Remix"
Auf der Originalversion von "Øway Remix" rappt Young Thug eigentlich folgende zwei Lines: "Shout out to overseas, love is mad real (Yeah, it's facts) / I'm talkin' Middle East, I'm talkin' Israelis".
Seit gestern Nacht klingt vor allem der zweite Teil der besagten Zeile etwas anders. So wurde das "Israelis" zensiert. Stattdessen rappt Thug jetzt nur noch "I'm talkin' (I'm talkin')".
Zuvor gab es vor allem bei Social Media einige Posts zu der Line. So ist beispielsweise dieser TikTok viral gegangen, der auf die Zeile hinweist. In den Kommentaren zeigen sich Fans größtenteils verständnislos und kritisieren Thugger für dieses - im Hinblick auf das aktuelle Weltgeschehen - fragwürdige Shoutout. Ein User stellt dabei scherzhaft die These auf, dass Young Thug einfach keine Internetverbindung hat. Was man dazu aber sagen muss: Ein Riesen-Shitstorm ist ausgeblieben. Was eventuell auch daran liegen könnte, dass "Slime Language 3" ganze 41 (!) Songs mitbringt, die allesamt ziemlich schlecht ankommen.
Jedenfalls scheint Young Thug hier und da dann doch mal das Internet zu nutzen, denn die ursprüngliche Line ist zumindest bei den gängigen Streaming-Diensten geupdatet worden. Nur haben anscheinend Posts zu diesem Update dafür gesorgt, dass Thuggers Originalversion des Tracks noch mehr Aufmerksamkeit bekommen hat. So machen mehrere Twitter-Posts zu dem Thema die Runde:
Young Thug has updated his verse on ‘Øway Remix’ removing his shoutout to Israel ❌ pic.twitter.com/SAvLB0VKZQ
— Hip Hop All Day (@HipHopAllDay) August 31, 2026
Dabei schwanken die Reaktionen zwischen "spät aber immerhin" und "der Schaden ist schon angerichtet worden." Einige Fans merken scherzhaft an, dass Thugger die Gelegenheit eigentlich direkt nutzen könnte, um das komplette Album einfach wieder zu löschen.
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