Ex-Young Money-Rapper Flow wegen Doppelmord zu lebenslanger Haft verurteilt

Der aus New Orleans stammende Rapper Flow muss offenbar für sehr lange Zeit ins Gefängnis. Er wurde gestern zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt, weil er 2015 einen Doppelmord an zwei Brüdern begangen haben soll.

Ehemaliger Lil Wayne-Schützling Flow muss über 100 Jahre ins Gefängnis

Flow stand bei Lil Waynes Young Money-Label unter Vertrag und war für eine Weile eine Art Protégé des Rappers. Bekanntheit erlangte er vor allem durch gemeinsame Songs mit Lil Wayne. Flow war zum Beispiel auch auf Lil Waynes "Sorry 4 the Wait" vertreten.

2015 hat er dann anscheinend einen Doppelmord begangen – oder zumindest wurde er dafür jetzt verurteilt, wie unter anderem NOLA berichtet. Zum Verhängnis wurde dem angeklagten Rapper offenbar, dass er sein Telefon am Ort des Vebrechens zurückgelassen haben soll und auf Kamera-Aufnahmen zu erkennen war.

Ein Mittäter wurde währenddessen für seine Rolle bei der Schießerei zu 20 Jahren Haft verurteilt. Der an dem Doppelmord offenbar Beteiligte soll zuerst von Flow beschuldigt worden sein, die Tat allein begangen zu haben, bevor er anscheinend gegen den Rapper ausgesagt hat.

Flow wurde nicht nur für den Doppelmord zu jeweils lebenslanger Haft verurteilt: Zusätzlich ist der Rapper diversen Berichten zufolge auch noch zu 30 Jahren für Verabredung zum Mord verurteilt worden. Dazu kommen nochmal 40 Jahre für Behinderung der Justiz sowie weitere 30 Jahre für die Verabredung zur Behinderung der Justiz.

Flow müsste also eigentlich zweimal lebenslänglich und anschließend nochmal 100 Jahre lang ins Gefängnis. Außerdem heißt es, dass er keine Möglichkeit habe, auf Bewährung freigelassen zu werden.

Allerdings kann er die Strafen wohl gleichzeitig absitzen, was dann wohl 'nur' lebenslänglich bedeutet. Das System in den USA verstehe, wer will.

US-Rapper YNW Melly droht offenbar die Todesstrafe

YNW Melly sitzt seit Februar im Gefängnis, weil er zwei Freunde ermordet haben soll. Ihm droht nun offenbar die Todesstrafe...

Die Ermordeten waren zwei junge Brüder

Die beiden Getöteten sollen zwei Brüder gewesen sein, die den Rapper Flow gut kannten. Einer war offenbar erst 18 Jahre alt und der andere 22 Jahre. Letzterer sei Rapper sowie bei Flows eigenem Label gesignt gewesen und hatte unter dem Namen MuddyCupBuddy wohl sogar gemeinsam mit ihm Musik aufgenommen.

Flow habe die beiden Brüder letztlich erschossen, weil er sie verdächtigte, Geld und Schusswaffen gestohlen zu haben. Sie sollten angeblich rund 8.000 US-Dollar aus dem Auto seiner Freundin entwendet haben.

Der Verurteilte hatte die Vorwürfe von sich gewiesen und die Morde auf den mittlerweile verstorbenen Cousin des Mitangeklagten geschoben. Aber er hat sich anscheinend schuldig bekannt, Polizisten belogen und versucht zu haben, die Ermittlungen zu behindern. 

Soulja Boy zu 240 Tagen Gefängnis verurteilt

Nachdem Soulja Boy beziehungsweise Big Draco mit allerlei kuriosen Statements und Ansagen zumindest medial eine Art Comeback feierte, muss er nun in den Knast.

Lil Wayne erzählt die heftigste Story bei den BET Awards

Lil Wayne war bei den BET Hiphop Awards 2018 zu Gast. Dort wurde er mit dem I Am Hip Hop-Award ausgezeichnet. Der Abend wurde schon vor einigen Wochen aufgezeichnet, jetzt sind die Performances und Cyphers online. Was neben einigen anderen Highlights besonders heraussticht, ist die Geschichte, die Lil Wayne in seiner Dankesrede droppt.

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Kim Kardashian setzt sich bei Donald Trump für ASAP Rocky ein

Kim Kardashian setzt sich bei Donald Trump für ASAP Rocky ein

Von Michael Rubach am 19.07.2019 - 11:28

ASAP Rockys Inhaftierung in Schweden ruft nun Kanye West und Kim Kardashian auf den Plan. Wie US-Medien übereinstimmend berichten, ließen die bekennenden Trump-Anhänger ihre Kontakte ins Weiße Haus spielen, um den Fall von ASAP Rocky an höchster Stelle vorzutragen.

Der US-Rapper sitzt nunmehr zwei Wochen in Untersuchungshaft. Ihm wird Körperverletzung vorgeworfen, nachdem es in Stockholm zu einer Auseinandersetzung mit vermeintlichen Fans kam. Diese wichen Rocky und seiner Entourage trotz mehrfacher Aufforderung nicht von der Seite. In einem Video ist unter anderem zu sehen, wie ASAP einen jungen Mann durch die Luft wirft.

Kim Kardashian dankt Donald Trump, Jared Kushner & Mike Pompeo für den Support

Wie TMZ berichtet, habe Kanye West seine Ehefrau Kim dazu aufgefordert, mit Trumps Berater und Schwiegersohn Jared Kushner in Kontakt zu treten. Dieser habe dann den US-Präsidenten über den Fall von ASAP Rocky informiert. Laut dem Bericht von TMZ sei Trump interessiert daran, in dieser Angelegenheit zu helfen. Kim Kardashian bestätigt diesen Ablauf indirekt auf Twitter. Sie teilt dort den Artikel von TMZ und dankt Donald Trump, Jared Kushner sowie US-Außenminister Mike Pompeo.

Kim Kardashian West on Twitter

Thank you @realDonaldTrump , @SecPompeo, Jared Kushner & everyone involved with the efforts to Free ASAP Rocky & his two friends. Your commitment to justice reform is so appreciated https://t.co/Ym1Rzo5Z6c

Kim Kardashian und Donald Trump scheinen einen guten Draht zueinander zu haben . So setzt sie Kim sich seit geraumer Zeit für Reformen im amerikanischen Strafvollzug ein, die auch Trump befürwortet. Von diesen Reformgedanken wird ASAP Rocky in Europa vorerst nicht profitieren können. Viele US-Rapper und Künstler haben sich bereits solidarisch gezeigt, da sie Rockys Freiheitsentzug für unfair und unverhältnismäßig halten.

Nach Festnahme in Schweden: US-Stars solidarisieren sich mit ASAP Rocky

Die Verhaftung von ASAP Rocky in Stockholm hat das #FreeRocky-Movement losgetreten. Einige US-Stars haben zudem bereits ihre Konsequenzen aus dem Umgang mit Rocky gezogen: Tyler, The Creator, Lil Yachty und ScHoolboy Q werden wohl demnächst keine Reise ins skandinavische Land antreten.

Demnächst entscheidet wohl die schwedische Justiz, wie es mit dem US-Star weitergeht. Die Staatsanwaltschaft hat noch weitere sechs Tage Zeit beantragt, um die laufenden Untersuchungen abzuschließen. Ob diesem Antrag stattgegeben wird, ist gegenwärtig noch unklar. Rockys Haft könnte somit bis zum nächsten Donnerstag Bestand haben.


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