Young Buck muss die nächsten Monate im Knast verbringen

Für Young Buck hielten die Feiertage in diesem Jahr wenig festliches bereit: Das ehemalige G-Unit-Member wurde kurz vor Weihnachten von der Polizei im US-Bundesstaat Tennessee festgenommen und sitzt seitdem in Haft. 

Young Buck muss bis Mai 2020 im Gefängnis bleiben

Wie das US-Magazin The Source schreibt, wurde Young Buck am 20. Dezember aufgrund eines im Bundesstaat Georgia vorliegenden Haftbefehls festgenommen. Zum Zeitpunkt der Festnahme befand sich Buck gerade als Beifahrer auf einer Autofahrt in Tennessee. Laut der Polizei soll er Marihuana dabei gehabt haben, was letztlich zur Verhaftung des Rappers führte. Dieses Vergehen soll aber nicht ausschlaggebend für seine Inhaftierung sein.

Vielmehr soll der Haftbefehl gegen Young Buck wegen des Verdachts auf Kindesaussetzung vorliegen, wie verschiedene Quellen berichten. Eine Freilassung auf Kaution kommt in Bucks Fall nicht infrage, da laut der Behörden Fluchtgefahr bestehe. Bis zu seinem anberaumten Gerichtstermin am 7. Mai 2020 wird er hinter Gittern sitzen. 

Bereits in der Vergangenheit ist Young Buck mit dem Gesetzt in Konflikt geraten. So wurde er 2016 verhaftet, weil er damit drohte das Haus seiner Ex-Freundin abzubrennen. Im Zuge dessen wurde er zudem wegen Vandalismus und Körperverletzung angeklagt. 

50 Cent & Young Buck haben Dauerbeef

Auch an anderen Fronten lief es für Young Buck in diesem Jahr nicht so richtig rund. Anfang 2019 veröffentlichte er unter anderem den Disstrack "Foofy Freestyle", der an seinen ehemaligen G-Unit-Boss 50 Cent gerichtet war. Darin beschuldigt er Fifty, ihn nur gegen Zahlung einer Summe von 300.000 US-Dollar aus seinem Vertrag rauszulassen. 50 Cent wiederum rechnete im Sommer in einem Instagram-Post mit Young Buck und Lloyd Banks ab. 

50 Cent disst G-Unit-Member: "They f*cked up"

50 Cent rechnet in einem Instagram-Post mit (ehemaligen) G-Unit Membern ab. Fifty präsentiert sich auf einem Bild in nachdenklicher Pose und erklärt sinngemäß, dass vor allem seine vormaligen Crew-Kollegen nicht dafür bestimmt seien, Erfolg zu haben. Speziell Lloyd Banks und Young Buck bekommen von 50 Cent eine Breitseite verpasst.

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Young Thug tobt wegen Pusha Ts neuem Drake-Diss

Young Thug tobt wegen Pusha Ts neuem Drake-Diss

Von Michael Rubach am 08.07.2020 - 11:36

Ein offiziell nicht releaster Pop Smoke-Song erhitzt die Gemüter. Auf dem geleakten Track, der wohl "Paranoia" heißt und vorerst nicht auf dem posthumen Album "Shoot For The Stars Aim For The Moon" zu finden ist, sind neben Pop Smoke noch Young Thug, Gunna und Pusha T zu hören. Letzterer hat seinen Beitrag mutmaßlich dafür genutzt, erneut in Richtung von Intim-Feind Drake zu feuern. Das schmeckt Young Thug wiederum überhaupt nicht.

Young Thug respektiert Pusha Ts Verse nicht

Pusha Ts Verse geht wohl auf ein unschönes Ereignis in Drakes Heimatstadt Toronto ein. 2018 kam es bei einem Gig von Pusha zu einem Zwischenfall, der seinerzeit auch Kanye West auf die Palme brachte. Mehrere Besucher versuchten damals, die Bühne zu stürmen. Sie hatten es dem Vernehmen nach auf Pusha T abgesehen. Drake soll hier angeblich seine Finger im Spiel gehabt haben. Auf diese Angelegenheit spielt Pusha wohl an, wenn er unter anderem rappt:

"Let 'em rush the stage when you made like Sinatra / Only to hide the blade flyin' back through LaGuardia"

Als Young Thug mitbekam, welche Inhalte sein Kollege auf dem Track transportiert, droppte er ein Statement auf Instagram. Er respektiere den Beitrag von Pusha nicht. Er und Gunna haben nichts mit diesem Beef zu tun. Hätte er gewusst, dass Pusha sich so verhält, wären von seiner Seite noch Änderungen vorgenommen worden.


Foto:

Screenshot via instagram.com/thuggerthugger1

Pusha T frontet Drake & Young Thug

Eine Antwort ließ nicht lange auf sich warten. In mehreren Insta-Storys machte Pusha T seinen Standpunkt klar. Er erklärte, dass niemand gewusst habe, über was er in seinem Verse rappt. Sogar die Verantwortlichen des Labels hätten keine Ahnung, um was es sich dort genau dreht. Sie würden nur annehmen, dass es um den Beef mit Drake ginge, weil er es ihnen gesagt habe.

Mit er ist offenbar Drake gemeint. Von solchen "Police n***as" distanziere Pusha T sich. Drake habe schon auf gleiche Weise dafür gesorgt, dass ein Gast-Verse von Pusha auf "Maybach Music VI" verschwinde. Der Track ist auf Rick Ross' Album "Port of Miami 2" vertreten und hält Lil Wayne und John Legend als Features bereit. Dort wurde ebenfalls angenommen, dass Pusha in seinem schließlich heruntergenommenen Part unterschwellig gegen Drake austeilt. Der Beef zwischen Drake und Pusha gipfelte 2018 in dem Track "The Story of Adidon". Im Song wurde unter anderem exposed, dass Drake Vater eines Sohnes ist.

Die drei gemeinsten Minuten des Sommers: Wie Pusha T Drake mit seinem neuen Disstrack zersägt

Das Battle zwischen Drake und Pusha-T hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Nachdem Pusha auf "Infrared" Drake erneut mit Ghostwriting-Vorwürfen konfrontierte und der Kanadier mit "Duppy Freestyle" antwortete, kontert der G.O.O.D. Music-Rapper nun mit "The Story of Adidon".

Zusätzlich ist es Pusha T noch wichtig zu betonen, dass er den Respekt von Young Thug nicht benötige. Dem Management von Pop Smoke schlägt Pusha vor, seinen Part einfach vom Track zu nehmen. Er wolle weitere Verwirrung vermeiden.

Young Thug vs. Pusha T: "Mach den Dreck auf deinem eigenen Song!"

Young Thug kann mit diesen Äußerungen nur bedingt etwas anfangen. Er findet den Move von Pusha ausschließlich belastend. Für ihn hat Pusha mit dem Disstrack "The Story of Adidon" bereits alles gesagt, was es zu sagen gibt. Das permanente Anspielen auf Drake empfindet der Thugger als vollkommen unnötig. Mehr noch: Für ihn buhlt Pusha T nun auf dem Nacken eines Verstorbenen um Aufmerksamkeit.

"Du hast nur das Gefühl, dass du nicht genug Views für deinen eigenen Scheiß bekommen würdest, also bist du gekommen und hast ein bisschen Scheiße auf das Album eines Verstorbenen gebracht. Der Versuch einen kompletten Vibe zu zerstören, weil du das Gefühl hast, dass es die perfekte Plattform ist. Thug, Gunna und Pop Smoke. Dies ist die perfekte Plattform, um ihn in den Arsch zu treten [...]. Mach den Dreck auf deinem eigenen Song!"

("You didn't even have to do all that. You just feel like you wouldn't get enough views on your own sh*t, so you came and put some bullsh*t on a whole 'nother n*gga who's resting in peace music. Trying to f*ck up a n*gga whole vibe 'cause you feel like it's the perfect platform. Thug, Gunna, and Pop Smoke. This is the perfect platform to go at this n*gga ass [..] Do that sh*t on your own song!")

Young Thug ist bisher eigentlich nicht dafür bekannt gewesen, sich übermäßig stark in Beefs aufzureiben Dieses Jahr scheint er allerdings Gefallen an der öffentlichen Konfrontation gefunden zu haben. Mit French Montana hatte er auch schon eine Auseinandersetzung.

Mehr Hits als Kendrick Lamar? Young Thug wütet gegen French Montana

French Montana und Young Thug tragen aktuell einen intensiven Social-Media-Beef aus - ein Beef, der vor Beleidigungen jeglicher Art anscheinend nicht zurückscheut. Grund dafür ist French Montanas enorme Selbstsicherheit. Am vergangenen Dienstagabend hat der New-Yorker-Rapper seine Twitter Community nämlich mit dem Statement unterhalten, dass er mehr Hits hätte als Kendrick Lamar.


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