XXXTentacions Album "?" erreicht Platin-Status

XXXTentacion ist am 18. Juni 2018 und damit viel zu früh gestorben. Sein Album "?", das zu diesem Zeitpunkt gerade mal drei Monate veröffentlicht war, erreichte nur wenige Tage nach dem gewaltsamen Tod des Rappers bereits Goldstatus. Jetzt, knapp zwei Monate nach dem Mord an XXXTentacion erreicht das Album Platinstatus.

Das stellt bereits die vierte derartige Auszeichnung für XXXTentacion dar. "?" ist zwar das erste Platinalbum des Rappers, aber trotzdem die die vierte Platin-Plakette, die er posthum erreicht hat. "Jocelyn Flores", "Fuck Love" und "Moonlight" sind ebenfalls bereits Platin gegangen.

Aber offenbar müssen Fans des kontroversen Künstlers trotz des viel zu frühen Todes nicht mehr allzu lange auf neue Musik von ihm warten. Erst vor Kurzem wurde bekannt, dass der Rapper vor seinem Tod einen Deal für sein nächstes Album abgeschlossen hat, bei dem es offenbar um immense Summen ging.

Außerdem soll er noch größere Mengen an unveröffentlichten Songs in der Hinterhand gehabt haben, die allesamt veröffentlicht werden könnten.

Nach tausenden Fakes: Erstes offizielles Merchandise kommt!

Seitdem der Tod von XXXTentacion offiziell ist, wollen sowohl Privatpersonen als auch Großunternehmen daraus Profit schlagen...

Wer den Rapper erschossen hat, wurde allerdings noch nicht ermittelt. Trotzdem gibt es Bewegung in dem Fall: Einer der vier Verdächtigten (die allesamt verhaftet wurden) will jetzt einen Privat-Ermittler engagieren. Ein anderer beantragt offenbar seine Freilassung auf Bewährung, wie TMZ berichtet.

XXXTENTACION - ?

XXXTentacions Album "?"...

Wie XXXTentacion weiterlebt: Rapper zollen Tribut beim Openair Frauenfeld

Eminem, die Migos, J. Cole und mehr sind nach (fast) drei Tagen Openair Frauenfeld aufgetreten - der gefühlte Hit des Festivals kommt aber von XXXTentacion. So ziemlich jeder Artist, der aus den Staaten angereist ist, hat den kürzlich verstorbenen Künstler bei seinem Konzert geehrt.

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Bollywood-Flavour: Indische Remixe von Travis Scott, XXXTENTACION, Playboi Carti & mehr

Bollywood-Flavour: Indische Remixe von Travis Scott, XXXTENTACION, Playboi Carti & mehr

Von Jesse Schumacher am 02.11.2019 - 14:45

Wer an Indien denkt, hat wahrscheinlich scharfes Curry oder Yoga im Kopf, aber sicherlich nicht Hiphop. Ein Mann hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau das zu verändern: DripReport schnappt sich regelmäßig große US-Hits, interpretiert sie neu und verleiht den Tracks einen gewissen Bollywod-Charm. Auf seinem erfolgreichsten Video zu einem Remix von XXXTENTACIONs "Moonlight" konnte er schon 6,4 Millionen Klicks sammeln.

Auf YouTube beschreibt er sich selbst mit einem Augenzwinkern als "just one guy, making Songs 100x better". Ob seine Versionen wirklich besser sind als die Originale, kann jeder selber entscheiden. Hier folgt eine kleine Auswahl seiner Indian-Remixe.

Playboi Carti – Kid Cudi

Obwohl der Song "Kid Cudi" von Playboi Carti mit Lil Uzi Vert, Young Nudy & A$AP Rocky noch gar nicht offiziell veröffentlicht wurde, kursieren im Internet schon seit vier Monaten Leaks von dem Track.

Anschließend loopten Produzenten den Beat und es folgten Remixe von Rappern wie Xavier Wulf oder UnoTheActivist - Aber eben auch von DripReport. Tatsächlich ignoriert er den ursprünglichen Flow von Carti komplett.

Travis Scott – Highest In The Room

"Highest In The Room" ist Travis Scotts erste Single nach seinem gefeierten Album "Astroworld". Lange hat DripReport nicht gewartet und veröffentlichte seinen Indian-Remix zu dem Track. 

Chief Keef – Love Sosa

"Love Sosa" von Chief Keef ist neben "I Don't Like" einer seiner beliebtesten Tracks überhaupt. Eigentlich nur logisch, dass DripReport bei seiner Wahl für einen Song von Chief Keef "Love Sosa" gewählt hat.

XXXTENTACION – Moonlight

"Moonlight" von XXXTENTACION ist einer seiner meist gehörten Songs und generierte gleichzeitig eine Vielzahl von Memes im Internet. So hat auch DripReport sich den Song geschnappt und verwandelt ihn in eine indische Ballade. 

Tay-K – The Race

Tay-K hat "The Race" gegen die amerikanischen Strafbehörden zwar nicht gewonnen und wurde kürzlich zu 55 Jahren Haft verurteilt, dafür inspirierte er aber DripReport für eine indische Interpretation.

Auf seinem YouTube-Kanal gibt es noch sehr viele weitere Neuauflagen bekannter Tracks. Manche von den Songs sind nur 30 Sekunden lang. Trotzdem sagt er, für einen Remix brauche er fünf bis zehn Stunden.

Für seine Arbeit wurden ihm bereits Copyright-Verletzungen vorgeworfen, welche er in diesem Video mehr oder weniger ernst adressiert. Bisher ist DripReport aber von harten Strafen verschont geblieben. Mal schauen, wie lange das so weitergeht.


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