Xatar rappt sogar von Mord: Neuer Angriff gegen das Banger Musik-Camp?

Nachdem Xatar vor wenigen Wochen eine Diskussion um einen angeblich von KC Rebell angestrebten Labelwechsel zu Alles oder Nix Records lostrat, wird nun offenbar auch musikalisch gegen Banger Musik beziehungsweise deren Umfeld geschossen.

"Was laberst du Glatze noch von UFC? Wenn du in den Bullenwagen jumpst, weil du uns siehst? Weiß noch, Sahbi: Düsseldorf in der Nacht, 80 Jeeps, wie 'ne Büffelhorde auf Rach'. Morde geplant, aber Schicksal wollte, dass du lebst. Kein Ding, doch hört auf mit Freundschaftsbotschaften schicken. Oh ja, ich f*ck' euch, Tag für Tag neu", heißt es seitens Xatar auf Tach Tach im heute veröffentlichten Snippet zu Der Holland Job.

Die Zeilen können als Angriff in Richtung Abu Azaitar verstanden werden. Der MMA-Fighter betonte in der Vergangenheit immer wieder seine Ambitionen, in der UFC-Organisation kämpfen zu wollen. Abu Azaitar ist wie seine Brüder Omar und Ottman seit einigen Jahren eng mit Farid Bang und den weiteren Banger-Artists befreundet. Xatar erklärte in einigen Interviews, dass er mit Farid selbst kein Problem habe, sondern viel mehr mit Leuten aus dessen Umfeld.

Passend dazu kamen wiederholt Gerüchte auf, dass es zwischen Xatars Camp und Teilen der Azaitars zu Auseinandersetzungen gekommen sei. Auch der Angriff auf Samy im Jahre 2009 fand dabei immer wieder Erwähnung:

Xatars Labelkollege Samy angeschossen?

Gestern Abend kam es am Brüser Berg in Bonn zu einer Auseinandersetzung zweier Gruppen, bei der eine Person durch einen Schuss verletzt wurde. Verschiedene Zeitungen hatten berichtet, dass es sich bei dieser Person um Alles oder Nix Rapper Samy handele. Dem widersprach das Label nun.

Zieh dir hier die Stelle im Snippet zum Kollabo-Album mit Haftbefehl rein:

Coup (Haftbefehl & Xatar) - Der Holland Job (Snippet) ► VÖ: 12.08.2016

Haftbefehl und Xatar sind: Coup - "Der Holland Job" Das Kollabo-Album erscheint am 12.08.2016 Jetzt vorbestellen: ► iTunes: http://sny.ms/Coup_MP3 ► Box: http://sny.ms/Coup_Box ► CD: http://sny.ms/Coup_CD ► Streamen: http://sny.ms/Coup_Stream Mehr zu Haftbefehl: Facebook: https://www.facebook.com/HaftbefehlOffiziell Instagram: https://www.instagram.com/haftbefehl85/ Twitter: http://twitter.com/haftoffiziell YouTube: https://www.youtube.com/user/haftzumb...

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Kommentare

Wieso übernehmt ihr eure News nicht direkt 1-1 von rapupdate?!

Was soll das eigentlich HipHop.de? In Euren Interviews predigt ihr doch oft genug, dass Beef nicht cool ist. Rooz macht sogar ganze #waslos-Folgen darüber. Und was macht hier? In Bild.de-Manier irgendwelche Clickbaiting-Überschriften mit Fragezeichen posten. Super. Ja vielleicht haben die ganze Beef-Geschichten etwas mit Hiphop zu tun, aber das ihr anscheinend euren ganzen wirtschaftlichen Erfolg darauf aufbaut ist doch lächerlich. Wenn ihr wenigstens konsequent Stellung beziehen und euch mal sachlich mit irgendeinen Thema auseinandersetzen würdet. Ihr seid doch in einer guten Position und habt gute Voraussetzungen.

Diese Doppelmoral fällt mir immer wieder bei euch auf:

Rooz erzählt in einer Folge, dass er es super fand in der USA von niemanden als Ausländer identifiziert worden zu sein, da dort alleine die Greencard zählt und eh alles Multikulti ist. Er wünsche sich das auch in Deutschland. Aber in der nächsten Folge ist er dann wieder der Iraner, der außer die Hiphop.de-Redaktion keinen andere Almans in seiner Telefonliste hat. Ich finde das Thema passt super zum deutsch Hiphop, wieso kann er nicht einfach als studierter, intelligenter Mensch eine Vorbildfunktion einnehmen? Nein, er kriecht lieber jeden Rapper in den Hintern und verliert dabei seine Integrität. Schade.

Und Erich? Erich muss sich erst einmal im Boxring beweisen, bevor er Ernst genommen wird. Was ist denn mit seinem tollen Musikalischen Verständnis, von dem er manchmal redet? Wieso befasst sich ein Erich nicht mit Musik? Wieso erfahre ich über Hiphop.de eigentlich überwiegend nur etwas über Releases und Gossip?

Aber hey, eure Basketball-Challanges auf dem Frauenfeld waren super.

Irgendwer sollte mal eine Webseite erstellen, ohne Werbung, ohne Clickbaiting, und alle News von Hiphop.de und Rapupdate zeitnah kopieren. Dann ******en nämlich alle auf eure Berichterstattung und ihr müsst euch mal anstrengen, etwas für Erwachsene Konsumenten zu produzieren.

Word!
Echt bitter hier...

" wieso kann er nicht einfach als studierter, intelligenter Mensch eine Vorbildfunktion einnehmen"

Sorry, da haben dich deine Dozenten etwas verarscht. Weder du noch Rooz sind intelligente Menschen.

Hallo Gast,
ich habe gerade dein Kommentar gelesen und du hast geschafft, was du erreichen wolltest: Ich rege mich auf.
Aber nicht, weil du an meiner Intelligenz zweifelst, sondern weil du nicht begründest warum du an meiner Intelligenz zweifelst.
Meinetwegen bin ich kein intelligenter Mensch, daran kann ich wahrscheinlich nicht viel machen. Aber es wäre sehr höflich von dir mir dann auch zu erklären, wie du das entlarvt hast. Damit könnte ich leben.

Oder findest du einfach, dass es für Dummheit spricht so viel Zeit für einen Kommentar auf Hiphop.de aufzubringen?

PS: Vielleicht wolltest du auch einfach nur trollen, dann habe ich einfach Pech gehabt. Aber wenn du einen guten Einwand hast, bitte verrate ihn mir. Vielleicht bin ich dann ja auch irgendwann so kluk wie du.

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Fridays for Future reagiert auf Chefkets Vorwürfe

Fridays for Future reagiert auf Chefkets Vorwürfe

Von Anna Siegmund am 23.05.2019 - 13:40

Es gibt Neuigkeiten um den Streit von Chefket mit Fridays for Future. Die Ortsgruppe der Bewegung in Berlin gab nun ein offizielles Statement bei Instagram. Sie äußerten sich zu den Rassismusvorwürfen und den Gründen für die Ausladung des Rappers.

Statement der Fridays for Future Ortsgruppe Berlin

Die Ortsgruppe macht zunächst deutlich, dass die Entscheidung, Chefket von der Demonstration auszuladen, ausschließlich aus Berlin kam. Für die Bewegung seien über 500 Ortsgruppen im Einsatz. Diese würden unabhängig voneinander agieren. 

Auch das junge Alter und die Unerfahrenheit der Beteiligten wird zum Argument für den Umgang mit dem Rapper. Der Gig sei kurzfristig organisiert und von verschiedenen Mitgliedern betreut worden. Die fehlende Absprache unter den Organisatoren führte zu einer Überbesetzung des geplanten Konzerts.

"So musste sehr kurzfristig unter anderen Chefket abgesagt werden. Hierbei wurden vereinzelte Bedenken als Veto fehlinterpretiert, sodass die Absage vorschnell und missverständlich kommuniziert wurde."

Die Ortsgruppe habe "schnellstmöglich das direkte Gespräch mit Chefket gesucht". Zudem habe sie sich bei dem Rapper entschuldigt.

Diese Aussage kollidiert mit den Vorwürfen Chefkets, der nur zwei Stunden vor diesem offiziellen Statement der Gruppe noch eine Entschuldigung forderte. 

Fridays for Future weist Rassismus-Vorwürfe zurück

Zudem äußerte sich die Ortsgruppe zu Chefkets Vermutung, hinter der Ausladung könnte auch struktureller Rassismus stehen, und wehrt diesen Vorwurf vehement ab.

"Wir stehen für eine offene und gerechtere Gesellschaft und stellen uns Diskriminierung entschieden entgegen."

"Bei allen Aktionen der Bewegung ist jeder Mensch willkommen, der sich für Klimagerechtigkeit einsetzen und dies gewaltfrei zum Ausdruck bringen möchte."

Chefket postete das Statement in seiner Instagram-Story. Dabei ließ er die Worte der Ortsgruppe aber unkommentiert. 

Social Media ist auf Chefkets Seite

Der Rapper sollte am 24. Mai auf einer Demonstration der FFF-Bewegung in Berlin auftreten. Die Begründung, sein Feature mit Xatar von 2015 entspreche nicht den ethischen Werten der Organisation, bewegte Chefket zu einem Statement auf Instagram. In diesem warf er FFF auch rassistische Gründe für die Absage vor.

Nach seinem Statement erhielt Chefket viel Zustimmung. Fans teilten auch ihre eigenen Rassismuserfahrungen auf Instagram mit dem Rapper.

"So viele Nachrichten über eure Erfahrungen mit Alltagsrassismus. Ich versuche alle zu teilen und merke grade dass die Ausladung am Ende zu etwas positivem geführt hat." [sic]

Von einem positiven und konstruktiven Umgang mit der Ausladung Chefkets berichteten wir auch schon in Zusammengang mit Xatar. Dieser plant als Reaktion ein großes Konzert für den guten Zweck.

Xatar reagiert mit Charity-Konzert auf die Kritik von Fridays for Future

Nachdem Chefket im Zuge eines abgesagten Gigs den Veranstaltern der Klimaschutz-Bewegung Fridays for Future unter anderem Rassimus vorwarf, schaltet sich nun Xatar ein. Die Zusammenarbeit des (in der Vergangenheit nicht immer gesetzestreuen) Birras mit Chefket für einen Remix des Tracks "Rap & Soul" war als Grund für die Absage angeführt worden.

Auf Instagram postete Chefket, noch bevor das Statement von FFF online ging, einen Screenshot aus dem Video zum "Rap & Soul"-Remix mit Joy DenalaneMax Herre und Xatar. Xatar betitelte das Bild zynisch als "sehr unethisches Bild".

Für Chefket stand nun fest, wer hinter der FFF-Bewegung stehen würde: Es seien vor allem "Weiße aus der Mehrheitsgesellschaft".

Es meldeten schon vor dem Statement des Berliner Ablegers von FFF einige Ortsverbände zu dem Thema, die mit der Entscheidung ihrer Kollegen aus der Hauptstadt nicht einverstanden waren. Einige luden den Rapper zu den Demonstrationen in ihrer Stadt ein.

Ob der Konflikt zwischen Chefket und der Bewegung damit beendet und die Missverständnisse aus der Welt geschafft sind, bleibt abzuwarten. Ein Blick in die Social-Media-Sektion der FFF-Bewegung macht aber bereits jetzt klar, dass der Ruf der Bewegung deutlich unter dem Streit gelitten hat.


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