Will Smith ernennt neuen "Prinz von Bel-Air"

Die seit längerer Zeit angekündigte Neuauflage von "Der Prinz von Bel-Air" wird beim Streamingdienst Peacock zu sehen sein. Der Titel des Reboots der Kult-Sitcom lautet schlicht "Bel-Air". Will Smith und Peacock haben nun weitere Details zur Show enthüllt. So steht der neue Hauptdarsteller und somit auch der Nachfolger von Will Smith fest.

"Bel-Air": Will Smith überrascht Jungschauspieler

Als Hauptdarsteller für "Bel-Air" ist Jabari Banks an Bord. Der junge Schauspieler, der wie Will Smith aus Philadelphia stammt, ist sichtlich überrascht, als der Hollywood-Star ihm die freudige Nachricht in einem Video-Call überbringt. Er wird die Paraderolle von Will Smith neu besetzen – und ist auch einfach Fan:

"Ein Traum wird wahr. [...] Die Art und Weise, wie diese Show mich und mein Leben beeinflusst hat – es ist unglaublich [...]."

("This is a dream come true. [...] The way this show has impacted me and my life – it’s incredible [...].")

Konkrete Informationen über den Inhalt der Serie gibt es bisher kaum. Dafür sollen die Rahmenbedingungen seit längerem feststehen. So seien jeweils einstündige Episoden geplant. Das Ganze spiele in einem zeitgenössischen Amerika und greift Wills komplizierte Reise von den Straßen Philadelphias ins noble Bel-Air auf. Zunächst sind zwei Staffeln der Drama-Serie geordert worden.

Für die Serie arbeiten unter anderem Will Smith und Morgan Cooper zusammen. Letzterer hatte mit einem ziemlich düsteren "Bel-Air"-Trailer 2019 für Furore gesorgt und damit den Weg für die Neuauflage geebnet. Er zeigt sich nun für die Regie, als Co-Executive-Producer sowie als Co-Autor für "Bel-Air" verantwortlich. Will Smith selbst tritt als Executive Producer in Erscheinung. Ob er auch als Darsteller in der Serie vorkommen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch ungeklärt.

Ende 2020 traf der frühere Original-Cast von "Der Prinz von Bel-Air" aufeinander. Es war Reunion-Zeit:

Will Smith teilt Trailer zur "Der Prinz von Bel-Air"-Reunion

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Will Smith fast für "Independence Day" abgelehnt – aufgrund seiner Hautfarbe

Will Smith fast für "Independence Day" abgelehnt – aufgrund seiner Hautfarbe

Von Djamila Chastukhina am 04.07.2021 - 12:12

Der US-amerikanische Science-Fiction-Film "Independence Day" wurde vor Kurzem 25 Jahre alt. Mit Will Smith, Jeff Goldblum und Bill Pullman in den Hauptrollen ging der Film 1996 erstmals in die Kinos. Zur Feier des diesjährigen Jubiläums sprach der Regisseur Roland Emmerich zusammen mit dem Producer Dean Devlin mit THR über die Entstehung und Geschichte von "Independence Day" und verriet unter anderem, dass Will Smith es fast nicht in die Besetzung geschafft hat.

Will Smith wurde fast für "Independence Day" abgelehnt, weil er Schwarz ist

Laut eigener Aussage hatten Emmerich und Devlin von Anfang an eine klare Vision für den Film. Jedoch erinnern die beiden sich daran, dass die Studiomanager der Filmproduktionsgesellschaft sich am Anfang weigerten, Will Smith in einer der Hauptrollen zu besetzen. Grund dafür war laut Emmerich die rassistische Hollywood-Ideologie, dass Filme mit Schwarzen Schauspielern sich nicht gut auf ausländischen Märkten machen.

"Es war ziemlich klar, dass es Will Smith und Jeff Goldblum sein mussten. Das war die Kombination, die wir uns vorstellten. Das Studio sagte: 'Nein, wir mögen Will Smith nicht. Er ist unerprobt. Er funktioniert nicht auf internationalen [Märkten].'"

("It was pretty clear it had to be Will Smith and Jeff Goldblum. That was the combo we thought. The studio said, 'No, we don’t like Will Smith. He’s unproven. He doesn’t work in international [markets].'")

Filmemacher setzten sich für die Besetzung von Will Smith ein

Devlin und Emmerich wollten unbedingt, dass Smith die Rolle übernimmt. Sie argumentierten vor 20th Century Fox damit, dass "der Film von Außerirdischen im Weltraum handelt" und daher auf ausländischen Märkten ohnehin "gut abschneiden" werde. Emmerich drohte letztendlich damit, das Studio zu wechseln und zu Universal zu gehen, wenn die Manager ihre Entscheidung nicht akzeptieren würden. Letztendlich gewannen sie dann den Streit, den Devlin sogar als "großen Krieg" bezeichnet:

"Es war ein großer Krieg und Roland hat sich wirklich für [Smith] eingesetzt – und wir haben diesen Krieg letztendlich gewonnen."

("It was a big war, and Roland really stood up for [Smith] — and we ultimately won that war.")

Der Film schlug große Wellen und bewies, dass Will Smiths Hautfarbe auch dem internationalen Erfolg nicht im Weg stand: "Independence Day" spielte weltweit 817 Millionen US-Dollar ein und war damit der erfolgreichste Film des Jahres 1996. Er schlug damit Blockbuster wie "Scream" und "Mission: Impossible" um den Spitzenplatz. Zusätzlich sicherte sich "Independence Day" eine Reihe von Auszeichnungen, darunter den Oscar für die besten visuellen Effekte.


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