Wie viel die 20 bestbezahlten Hiphop-Stars verdienen

Forbes hat eine neue Liste am Start: Das Magazin schätzt in regelmäßigen Abständen das Vermögen sowie Einkommen der unterschiedlichsten Celebrities. Es versteht sich quasi von selbst, dass dort Hiphop mitmischt und natürlich gibt es auch eigene Listen für unsere Lieblings-Musik. Die neueste dreht sich ausschließlich um Hiphop-Stars und das, was sie in den 12 Monaten bis Juni 2017 schätzungsweise verdient haben. 

Keine allzu große Überraschung: Puff Daddy aka Sean Combs führt die Liste auch dieses Mal wieder an. Er soll sage und schreibe 130 Millionen US-Dollar in dem relevanten Zeitraum verdient haben. Allerdings werden von diesen Zahlen noch Steuern abgezogen. Auch Anwaltskosten oder ähnliche Dinge sind nicht damit verrechnet.

Ebenfalls bemerkenswert: Drake liegt mit großem Abstand und 94 Millionen US-Dollar auf Platz zwei, dann kommt Jay-Z mit ähnlich viel Abstand und 42 Millionen. Chance the Rapper hat bisher immer nur kostenlos Musik veröffentlicht, schafft es mit insgesamt 33 Millionen aber trotzdem auf Platz 5. Die komplette Liste:

01. Diddy: 130 Millionen US-Dollar

02. Drake: 94 Millionen

03. Jay-Z 42 Millionen

04. Dr. Dre: 34,5 Millionen

05. Chance the Rapper: 33 Millionen

06. Kendrick Lamar: 30 Millionen

07. Wiz Khalifa: 28 Millionen

08. Pitbull: 27 Millionen

09. DJ Khaled 24 Millionen

10. Future: 23 Millionen

11. Kanye West: 22 Millionen

12. Birdman: 20 Millionen

13. J. Cole 19 Millionen

14. Swizz Beatz: 14 Millionen (hier dürfte sich ein Fehler eingeschlichen haben)

15. Snoop Dogg: 16,5 Millionen

16. Nicki Minaj: 16 Millionen

17. Lil Wayne: 15,5 Millionen

18. Macklemore & Ryan Lewis: 11,5 Millionen

18. Rick Ross: 11,5 Millionen

20. Lil Yachty: 11 Millionen

The Top-Earning Hip-Hop Acts Of 2017 - pg.1

Veteran mogul Diddy is once again Hip-Hop's Cash King, but the ranks of the genre's highest-paid artists are getting an infusion of youth: Chance The Rapper, Kendrick Lamar and other twentysomething rappers are surging toward the top of the list. Read on to see the top 20.

The World's Highest-Paid Hip-Hop Artists 2017

Veteran mogul Diddy is once again Hip-Hop's Cash King, but the ranks of the genre's highest-paid artists are getting an infusion of youth: Chance The Rapper, Kendrick Lamar and other twentysomething rappers are surging toward the top of our list of 20.

Forbes-Liste: Welche 8 Hiphop-Celebrities weltweit am meisten Geld machen

Puffy, Diddy, P. Poppa, Poppa Diddy Pop - wie auch immer er sich gerade nennt: Er ist steinreich. Zumindest führt Sean Combs aka Puff Daddy aka P. Diddy auch dieses Jahr wieder die Forbes-Liste der am besten verdienenden Celebrities der Welt an.

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#EndSARS: Rihanna, Beyoncé & mehr fordern Ende der Gewalt in Nigeria

#EndSARS: Rihanna, Beyoncé & mehr fordern Ende der Gewalt in Nigeria

Von Michael Rubach am 21.10.2020 - 15:06

Polizeigewalt ist ein weltweites Problem. In Nigeria schlagen die Proteste gegen eine berüchtigte Spezialeinheit seit Wochen hohe Wellen. Gestern haben die Kundgebungen offenbar Tote und Verletzte gefordert. Wenn Superstars wie Rihanna, Beyoncé, Nicki Minaj oder DJ Khaled sich aktuell mit #EndSars in den sozialen Medien positionieren, wollen sie nicht auf ein grassierendes Virus hinweisen, sondern ein deutliches politisches Statement setzen.

#EndSars: Polizei-Brutalität seit langer Zeit bekannt

Ausgangspunkt für die Demonstrationen war Anfang Oktober ein Video, auf dem zu sehen ist, wie ein Schwarzer Mann von SARS-Mitgliedern gedemütigt und schließlich erschossen wird. Die "Special Anti-Robbery-Squad" hat in den letzten drei Jahren laut der Menschenrechtsorganisation Amnesty International 82 Leben auf dem Gewissen. Auch würden Beweise dafür vorliegen, dass Folter, Misshandlungen und gar Hinrichtungen zu den angewandten Maßnahmen der Truppe gehören. Selbst ein 2017 erlassenes Antifolter-Gesetz setzte diesem Treiben demnach kein Ende.

Die BBC ist zu lesen, dass bei den jüngsten Protesten in Lagos zwölf Menschen vom Militär getötet worden seien. Lokale Medienberichte dienen hier als Quelle. Die Armee bestreitet dies. Amnesty International erklärt auf Twitter, dass man "verstörende Hinweise zum übermäßigen Einsatz von Gewalt" erhalten habe.

Der Staatspräsident hat vor einer Woche in Aussicht gestellt, SARS aufzulösen. Laut Spiegel wurde so ein Vorhaben in den letzten vier Jahren viermal angekündigt. Der Polizeichef Nigerias erklärte vor wenigen Tagen, dass eine neue Einheit den Platz von SARS einnimmt: Das "Special Weapons and Tactics Team" (SWAT) soll mit "hoher Professionalität" und entlang "ethischer Standards" operieren.

Die Demonstrationen hielten jedoch an, da die Maßnahmen der Regierung als nicht ausreichend angesehen werden. Eine Polizeistation brannte gestern nieder. In der drittgrößten Stadt Nigerias Benin City sollen Demonstrierende 2000 Gefangene aus dem Gefängnis befreit haben. Daraufhin verhängten die Behörden dort und in Lagos eine Ausgangssperre.

Wie im Fall von George Floyd ist es hier ebenfalls eine viral gegangene Videoaufnahme, die das Fass bei der Bevölkerung schließlich zum Überlaufen brachte. Das Hashtag #EndSARS wurde bereits 2017 ins Leben gerufen. Vor allem junge Nigerianer*innen sind es satt, sich drangsalieren zu lassen. Unterstützung erfahren sie von den größten Popstars des Landes. Auch weit über den afrikanischen Kontinent hinaus solidarisieren sich Künstler*innen mit der Protestbewegung.

Protest gegen Polizeigewalt: Rihanna, Beyoncé, Burna Boy erheben ihre Stimme

Mit Burna Boy sprach einer der größten Künstler Nigerias in einem Interview über die Bedeutung der aktuellen Kundgebungen.

"Man muss verstehen, das ist größer als Nigeria. Nigeria ist im Angesicht der Erde die größte Schwarze Nation. Ich glaube, dass jede Revolution dort startet. Wenn Nigeria sein volles Potenzial entfaltet – und die Jugend kann dafür sorgen, indem sie sich erhebt und für ihre Rechte kämpft. So wie sie es jetzt tut. Das kann einen Domino-Effekt für die restliche Welt haben. Darum ist es so wichtig. [...] Wir leiden seit Jahren unter dem Handeln der gleichen Menschen. Das ist erst der Anfang. Es geht nicht mehr darum, nur SARS aufzulösen. Es ist eine Revolution geworden. Es ist ein 'Wir wollen ein neues Nigeria' geworden. Und bald wird es ein 'Wir wollen ein neues Afrika' sein."

Nicht nur Burna Boy engagiert sich bei den Protesten. Nigerianische Künstler*innen wie Wizkid, Tiwa Savage, Mr Eazi und Davido erheben ebenfalls die Stimme. In Amerika solidarisieren sich reihenweise Artists mit den Demonstrierenden und zeigen sich zutiefst bestürzt über all die Gewalt. Unter anderem Rihanna und Beyoncé nutzen ihre enorme Reichweite, um die Weltöffentlichkeit auf die Geschehnisse in Nigeria aufmerksam zu machen.

Megaloh, Kwam.E & T-Ser & mehr unterstützen den Protest

In der hiesigen Szene sind die Bilder und Berichte ebenfalls angekommen. Megaloh, Kwam.E und T-Ser sprechen sich deutlich für Reformen aus und lassen wissen, dass sie mit den Gedanken bei den Menschen in Nigeria sind. Künstler wie Audio88 und BRKN retweeten Beiträge zu #EndSARS.


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