Wie sich Farid Bang und Manuellsen über den Angriff auf Shindy lustig machen

Am späten Mittwochabend wurde bekannt, dass Shindy Opfer eines Einschüchterungsversuchs gewesen sein soll. Sowohl Farid Bang als auch Manuellsen ließen es sich im Anschluss nicht nehmen, über den Angriff zu scherzen. Auch Bonez MC kommentierte den Vorfall kurzzeitig.

Farid und Manu spielen in ihren Instagram-Storys darauf an, dass Shindy im Auto ausgebremst und anschließend aus seinem Wagen gezogen worden sei. Farid veröffentlichte ein Video, in welchem er im Auto sitzt und von innen die Türen verschließt:

"So, kleiner Tipp auch an die ganzen Rapper, wenn ihr alleine unterwegs seid: Zentralverriegelung."

Manuellsen teilte derweil ein Video mit Tipps für Selbstverteidigung im Auto. Das Ganze kommentierte er entsprechend und verlinkte eine Fanseite von Shindy. Shindy selbst hat seine Social Media Accounts seit einigen Monaten offline genommen.

Später legte Manuellsen nach und machte Shindy ein Angebot für einen Deal, der wohl nicht zustande kommen wird:


Foto:

Screenshot von Instagram: manuellsen_official

Die Sticheleien von Manuellsen und Farid kommen wenig überraschend. Vor allem Manuellsen machte aus seiner Abneigung gegenüber Shindy in der Vergangenheit nie einen Hehl, die im Zuge seines jahrelangen Beefs mit dem einstigen ersguterjunge-Camp entstand. Auch in Farids Visier stand Shindy schon mehrfach. Nach zahlreichen Disses auf "Jung Brutal Gutaussehend 3" machte er sich zuletzt über Shindys neue Frisur lustig.

Etwas unerwartet kam ein Kommentar von Bonez MC, in dessen Story "#prayforshindy" zu lesen war. Dass sich die 187-Jungs aus solchen Thematiken fast immer raushalten, dürfte ein Grund sein, weshalb der Beitrag nach kurzer Zeit wieder gelöscht war.

Für Shindy ist die Angelegenheit vermutlich weniger lustig, da der Vorfall laut BILD in Zusammenhang mit der Trennung rund um Bushido und Arafat Abou-Chaker stehe. Letzterer sei in den Übergriff involviert gewesen. Aktuell herrscht nach außen hin wenig Klarheit über Shindys Labelsituation sowie die genauen Konstellationen bei ersguterjunge. In einem neuen BILD-Artikel äußerte sich ein Ermittler zum Ernst der Lage:

"Wir beobachten die Situation momentan sehr genau. Mit dem Label ist sehr viel Geld zu verdienen und jemand wie Arafat lässt sich solche Geschäfte eigentlich nicht aus der Hand nehmen. Möglicherweise liegt da der Hintergrund für den Übergriff auf Shindy."

Hier geht's zu den Infos über den Angriff:

Laut Bild-Zeitung: Auf Shindy soll ein Angriff verübt worden sein

Die Wege von Bushido und seinem langjährigen Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker haben sich bekanntlich getrennt. Wie es mit den Künstlern neben Bushido auf dem Label ersguterjunge weitergehen würde, blieb zum Teil unklar ...

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Kommentare

Abend zusammen,

Es gibt Sprüche da heisst es labern kostet nix und ne Zunge hat kein Knochen um sie zu brechen, dieser manuellsen soll erstmal seinen mann stehen ohne sein Rücken (hells angels) und seine Worte Taten folgen lassen, Machete bushido etc (ich hasse Gewalt freut mich das es nicht soweit kommt). Dieser Mann der macht sich von interview zu interview von Beitrag zu Beitrag immer unsympathischer, von daher freut es mich das er sich selber ins abseits versetzt und er bald nicht mehr relevant ist. Deswegen wünsche ich dir für deine nächsten 40 Jahre hoffentlich mehr Gehirn Geduld und Weisheit,besonders in deiner Fastenzeit damit dein Ramadan auch anerkannt wird

Deine Meinung dazu?

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"Das wirst du bereuen": Ali Bumaye über den Bruch mit Bushido

"Das wirst du bereuen": Ali Bumaye über den Bruch mit Bushido

Von Till Hesterbrink am 27.09.2020 - 13:13

Ali Bumaye hielt sich lange aus dem ganzen Trubel um Bushido und Arafat Abou-Chaker raus, doch nachdem das SEK letzte Woche die Wohnung seiner Mutter stürmte, sei für ihn eine Grenze überschritten worden. Nun veröffentlichte er ein elfminütiges Statement zum Beef mit Bushido auf Youtube.

Ali Bumaye: Bushido hatte einen Deal mit Kollegah und Farid Bang

In seinem Video-Statement geht Ali darauf ein, wie der Bruch mit Bushido zustande gekommen sei. Auch der berüchtigte EGJ-Labelsampler kommt dabei zur Sprache. Der ursprüngliche Auslöser für die Trennung soll wohl der Streit mit Kollegah und Farid Bang gewesen sein. Bushido habe damals unnötigerweise öffentlich eine Ansage an die beiden erteilt, dass Laas nicht mehr beleidigt werden solle. Laut Ali hätte man das auch privat klären können, da zu der Zeit noch guter Kontakt zum JBG-Camp herrschte.

Kollegah und Farid ließen sich das natürlich nicht gefallen und so seien Bushido und sein Umfeld zu Zielen auf "JBG 3" geworden. Ali vermutet jedoch, dass Bushido die ganze Situation hinter dem Rücken, der anderen EGJ-Signings mit Kolle und Farid geklärt hätte.

"Dann wollten wir zurückschlagen, musikalisch zurückschlagen. Was macht aber der Häuptling? Macht hinterrücks mit denen... geht der auf L*tsch-Partie und kriecht denen in den Arsch und klärt die Sache hinter dem Rücken von uns allen. [...] Während wir schon im Studio sind und den Sampler am Machen, ist er schon mit denen am Klären."

Dieses Verhalten stieß Ali wohl sauer auf. Er hätte sich beleidigen lassen und wäre bereit gewesen, den Beef für Bushido zu führen, während dieser "wie eine F*tze, wie eine Ratte" seine Kollegen hintergangen hätte. Ali und die anderen Label-Mitglieder seien dahingehend lange im Dunkeln gelassen worden.

Ali ist sich sicher, Kollegah und Farid hätten etwas gegen Bushido in der Hand gehabt oder wären einen Deal eingegangen.

"Ich bekriege irgendwelche Leute für dich, damit du hinterrücks bei denen in den Arsch kriechst, damit die dich nicht dissen. Oder nur so ein bisschen dissen. JBG 3 hat ja jeder gehört. Was war das denn? Da wurde Bushido nicht richtig gedisst."

Als Ali nach "JBG 3" auf Kollegah und Farid Bang losgehen wollte, habe Bushido ihn angeblich angerufen und zurückgehalten.

"Ich weiß noch ein Mal ganz genau, als das Album rauskam [...] da haben wir so in einer Gruppe geschrieben. Und ich meinte: 'Lass ins Studio gehen, ich werde jetzt übertreiben' und so. Da hat er mich noch persönlich angerufen [...] und meinte 'Nein Bruder, warte, warte! Beruhige dich. Mach nicht'. Weil er Schiss hatte, [...] Weil die hatten einen Deal."

Ali Bumaye: "Wenn wir über das Thema Loyalität reden, kann mir keiner das Wasser reichen"

Auch abseits der verbalen Streitigkeiten mit anderen Rappern habe Ali immer zu Bushido gehalten. Beispielsweise damals, als ein Streit auf der FIBO zu eskalieren drohte. All das, obwohl seit drei Jahren kein Geld an ihn geflossen sei. Er habe Bushido sogar einige Zeit nach der Trennung geschrieben und ihn wissen lassen, dass er die Zeit und auch Bushido selbst vermisse. Dieser hätte daraufhin lediglich "Jetzt bekommt jeder, was er verdient" geantwortet.

Der Tropfen, welcher das Fass nun endgültig zum Überlaufen gebracht habe, sei jedoch der SEK-Einsatz vor ein paar Tagen gewesen. Bei diesem sollen angeblich 40 Beamte die Wohnung von Ali gestürmt haben.

"Jahrelang mein Maul gehalten": Ali Bumaye richtet sich nach Großrazzia an Bushido

Gestern wurden das Anwesen von Arafat Abou-Chaker in Kleinmachnow (Brandenburg) und diverse Wohnungen sowie Geschäftsräume von der Polizei durchsucht. Im "ZDF-"heute journal" war von einer "Großrazzia in der Rapperszene" die Rede. Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt unter anderem wegen des Verdachts auf Steuerbetrug und Geldwäsche. Dabei wurde wohl auch Ali Bumayes Mutter von den einrückenden Ermittlern überrascht.

Von nun an sei er auch Teil des Beefs. Sowohl auf musikalischer Ebene als auch seinen Social Meida-Kanälen. Er wolle ab jetzt immer wieder Video-Statements veröffentlichen und Dinge aus der Vergangenheit aufdecken. Man solle Fragen an ihn schreiben, er würde dann auf die jeweiligen Top-Kommentare eingehen und antworten.

Zuletzt gab es bereits einen Diss-Track von Arafat-Signing Level an Bushido:

LEVEL - #KingSushido (Bushido Diss) [Video]

Von HHRedaktion am 13.06.2020 - 13:37 Am gestrigen Freitag veröffentlichte Nu51 von der Bantu Nation seinen Disstrack "Patricia" gegen Fler. Der Berliner reagiert auf Insta mit einem kleinen Story-Beitrag und offenbar in einer Telegram-Gruppe auf die Zeilen aus NRW.


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