Weißer Rapper droppt N-Bombe in Battle und kassiert

Es ist eigentlich eine goldene Regel, dass weiße Menschen das N-Wort nicht aussprechen sollten. Verständlicherweise fühlen sich People Of Colour durch den Ausdruck aus dem Mund eines Weißen angegriffen. Der amerikanischer Rapper William Wolf brach diese Norm jedoch in einem Battle und kassierte dafür direkt eine Faust. Direkt danach wurde das Battle abgebrochen.

In einem Video auf Twitter ist die Szene aufgezeichnet. Bevor er seine Zeile beenden kann, bekommt er einen Schlag ins Gesicht. Hier rappt der MC:

"Ich bin nicht wie diese anderen Battle-Rapper/ Sie reden zu viel/Sie sagen, ich kann das 'N'-Wort in diesem Battle nicht benutzen/ Mein N***a ...."

("I ain’t like these other battle rappers/They talk too much/Saying I can’t use the ‘n’ word in this battle/My n***a …")

Rick Smoove on Twitter

White Rapper Gets Punched For Using The N Word https://t.co/jNT9mrEQ2T

Kurze Zeit später folgte ein Statement von William Wolf. Hier gibt er bekannt, nicht mehr battlen zu wollen und sich auf seine Musik zu konzentrieren.

Weißer Rapper benutzt das N-Wort

William Wolf sprach schon in einem Battle gegen TD Berry die N-Bombe an:

"All dieser Scheiß von dunkler gegen helle Haut/ Was war der Zweck von Browns Kampf gegen den Bildungsausschuss, wenn ihr euch in der heutigen Zeit wegen eines kleinen Pigmentunterschieds gegenseitig beschimpft und umbringt?/ Aber ich kann das "N-Wort" in der Hood nicht verwenden/ Nun, das ist mir neu/ Wenn er es sagt, ist es ein Wort der Zuneigung/ Wenn ich es sage, ist es rassistisch/ Lass den Schwachsinn/ Sage nicht diesen Scheiß in der Hood"

("All this dark skin vs light skin shit/ What was the point of Brown versus the Board of Education when in modern day, y’all diss and kill each other over a slight difference in pigmentation?/ But I can’t use the ‘n-word’ in the hood/ Well, that’s news to me/When he say it, it’s a term of endearment/ When I say it, it’s racist/ Cut the foolery/ I don’t say that shit in the hood.")

Nachdem sein Gegner ihn anschließend provozierte, kündigt Willam Wolf an, in seinem nächsten Battle bewusst das N-Wort in seinen Rapp mit einzubinden.

Da William Wolf in keinen zukünftigen Battles mehr teilnehmen wird, werden ähnliche Eskapaden von ihm erst mal nicht vorkommen - außer vielleicht in seinen Tracks.

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Wie Machine Gun Kelly den Beef mit Eminem klären will

Wie Machine Gun Kelly den Beef mit Eminem klären will

Von Michael Rubach am 01.08.2019 - 11:45

Machine Gun Kelly war bei Everday Struggle zu Gast. Erneut rückte dort der Beef mit Eminem in den Fokus. MGK sprach über die spontane Entstehung seines Disstracks "Rap Devil", die Resonanz im Internet auf das Battle mit Em und darüber, ob es eine Möglichkeit gäbe, den Streit beizulegen.

Machine Gun Kelly will mit Eminem auf einen Track

Als Moderator DJ Akademiks fragt, ob sich Machine Gun Kelly vorstellen könne, mit Eminem Frieden zu schließen, ist die Antwort eine weitere Herausforderung:

"Bring uns auf einen Track und wir werden sehen, wer besser performt."

Ob Eminem auf dieses Angebot eingeht, darf bezweifelt werden. Schließlich hat MGK wohl auch ein gesteigertes Interesse daran, den Beef wieder aufzuwärmen, weil er sich auf Promotion-Tour befindet. Auf seinem kürzlich releasten Album "Hotel Diablo" rappt er zudem, dass Eminems "Killshot" daneben gegangen ist.

Machine Gun Kelly teilt erneut gegen Eminem aus

Dieser Beef wird so schnell kein Ende nehmen. Auf seinem am Freitag veröffentlichten Album "Hotel Diablo" hat Machine Gun Kelly einen kleinen, aber feinen Seitenhieb an Eminem platziert. Auf dem Track "Floor 13" droppt der Gunner folgende Line:"I just spent the winter livin' after someone tried to send a kill shot, missin' me."

Machine Gun Kelly sagt, er hat "Rap Devil" betrunken geschrieben

Die Entstehung des Tracks "Rap Devil" beschreibt MGK als unmittelbare Reaktion. Als er die Disses von Eminem auf "Kamikaze" gehört habe, sei für ihn klar gewesen, dass er direkt reagieren müsse. Mit einer gewissen Menge Restalkohol im Blut seien die ersten drei Verses von "Rap Devil" in einer Umkleidekabine entstanden. Machine Gun Kelly habe dann per FaceTime YBN Cordae angerufen und seinem Kollegen die Parts präsentiert. Dieser empfahl ihm offenbar, sich nicht mit Eminem anzulegen. Daraufhin habe Machine Gun Kelly die vierte Strophe für "Rap Devil" geschrieben.

Machine Gun Kelly erklärt, warum Eminems "Killshot" so gut ankommt

Nicht nur bei unserer damaligen Umfrage, sondern auch bei der YouTube-Community geht Eminem als eindeutiger Sieger aus dem Battle hervor. Für dieses Ergebnis liefert Machine Gun Kelly eine Erklärung. Eminem komme mit seinem Antwort-Track "Killshot" bei der Internetgemeinde nur so gut weg, weil sich die Menschen an Ems Legendenstatus klammern würden.

Aus der Sicht von Machine Gun Kelly sollte die Community hingegen viel mehr wertschätzen, dass jemand für die junge Generation eingetreten ist. So argumentierte MGK bereits im September letzten Jahres.

Machine Gun Kelly erklärt, warum er Eminem gedisst hat

Von Robin Schmidt am 28.07.2019 - 14:44 Nachdem Jigzaw den Beef mit seinem Kontrahenten Samarita in den letzten Tagen bis aufs Äußere ausreizte, bittet der Hagener Rapper nun um Vergebung. In einem Statement auf seinem Instagram-Profil entschuldigt sich Jigzaw bei seinem Umfeld und seinen Fans.


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