Es geht einmal mehr ins feudale Japan. Rising Star Games präsentiert bereits zum dritten Mal das GTA im feudalen Japanstyle. In Teil drei herrscht Krieg im Land Amana. Zwei Clans streiten sich um die Herrschaft und natürlich muss man sich als Spieler auf die Seite eines Clans stellen oder einfach gegen alle, um für klare Verhältnisse zu sorgen. Hierfür gilt es natürlich sich seinen Ronin erst einmal zu erstellen, um durch die Welt zu streifen. Diese ist mit acht Arealen allerdings recht unübersichtlich. Ebenfalls verwirrend ist, dass man zwar sieht, in welchem Gebiet eine Aufgabe auf den Spieler wartet, man jedoch stets nur eine Aufgabe ausführen kann. Stolpert man bei seinen Streifzügen auf eine weitere, muss man die vorhergehende Mission entweder abschließen oder abbrechen. Wichtig ist jedoch, dass die Handlungen des Ronin direkte Auswirkungen auf die Story haben. Erledigt man Personen der einen Partei, wird das Ansehen bei der anderen steigen. Erstere dagegen, werden euch künftig nicht mehr zu deren Geburtstagsfeier einladen. Insgesamt ergeben sich auf diese Weise, Heavy Rain lässt grüßen, 22 unterschiedliche Endings. Dass ein Durchgang lediglich zwei bis vier Stunden dauert, ist also zu verschmerzen.

Feudales Japan heißt Messer schleifen und das wirst du brauchen. Denn an Kämpfen fehlt es Way of the Samurai 3 nicht. Im Gegenteil. Gut, dass das Kampfsystem recht simpel gehalten ist. Zwei Attacken, Blocks, Parieren - das war es schon. Schade allerdings, dass mehr die Wahl der Waffe, als kämpferisches Geschick darüber entscheidet, wer am Ende des Kampfes im Staub liegt. Hier kommen Sammlernaturen wieder voll auf ihre Kosten. Über 100 unterschiedliche Schwerter gibt es zu erstehen oder zum schmieden lassen. Ja richtig gelesen, in Way of the Samurai 3 darf man sich aus Einzelteilen sein eigenes Schwert schmieden lassen. Frei nach K.I.Z. gibt's also das Riesending beim Schmied abzuholen.

Allerdings hat Way of the Samurai 3 auch seine Tücken. So sind manche der Nebenmissionen oder Minigames derart dröge, dass man sich regelmäßig fragt, warum man sich das antut. Warum darf ich nur eine Mission annehmen? Und am wichtigsten: Warum kann ich nur bei bestimmten NPC sichern? Das hätte man doch komfortabler lösen können.



Bewertung:

3,5 von 6

Fazit:
Way of the Samurai 3 ist nett, aber aufgrund etlicher Macken leider nicht mehr. Zwar sind die Kämpfe und auch die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Story nebst massig sammel- und freischaltbaren Items durchaus Motivation, auf der anderen Seite vermiesen die oben beschriebenen Macken immer wieder den Spielspaß.

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