Was Kay One von "Fanpost 2" hält

Knapp eine Woche ist es mittlerweile her, dass Kollegah Fanpost 2 gegen Fler veröffentlichte. Die Reaktionen in der Rapszene waren sehr gemischt. In unserem neuen Jetzt mal Erich äußert sich Kay One ausführlich zu dem Disstrack.

Dabei hält er sich generell neutral. Eine klare Meinung hat Kay trotzdem. Es seien einige harte Lines von Kollegah gefallen, doch er könne verstehen, dass dieser das häufige Sticheln seitens Fler in den vergangenen Jahren nicht auf sich sitzen lasse. Dass Fler den Track so schnell offline nahm, finde Kay "eklig", schließlich stecke eine Menge Arbeit dahinter. Über einen Sieger könne man erst urteilen, wenn Fler mit einem Disstrack antworte.

Darüber, dass Kollegah einer der krassesten Punchliner des Landes sei, müsse man nicht reden. Seine Zeilen seien "unnormal" und dafür müsse Kolle von jedem Deutschrapper die Props bekommen.

Während Kollegah "lyrisch eine Milliarde mal krasser" sei, habe Fler wiederum viele emotionale Songs.

Auch zu der Realness-Debatte äußert sich Kay One. Wer von den zweien realer oder faker sei, könne man als Außenstehender nicht beurteilen, da die Fans weder Kollegah noch Fler persönlich kennen würden.

Unterm Strich wolle Kay sich nicht positionieren, da er das Ganze als normaler Zuschauer beobachte.

Ab Minute 26:34 geht es um Fanpost 2:

Kay One: "DJvd", Fler vs. Kollegah, Bushido, Manuellsen & German Dream (Interview) - Jetzt mal Erich

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Über sein persönliches Verhältnis zu Fler sprach Kay One ebenfalls:

Kay One über Fler: "Eigentlich haben wir gar keinen Beef"

Ganz frisch eingetroffen: Teil 1 von Erichs Interview mit Kay One , der letzten Freitag sein neues Album Der Junge von damals veröffentlicht hat. Im Gespräch geht es auch um den ehemaligen Kollegen Fler, der ihn auf Vibe namentlich erwähnt: "Sie [ Sophia Thomalla - Anm.d.Red] schickt mir ein paar Kay-One-Textpassagen / Und wir lachen über ihn und seine Eskapaden" Eigentlich hätten sie aber gar keinen Beef, erklärt Kay.

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Kommentare

So ein babbler will einfach Nichtsein Wahrheit sagen weil er beleidigt ist - Fler muss auf gar nix Antworten Reality Check sagt alles .

Stimmt doch lyrisch ist Kollegah viel krasser als Fler!

Verschachtelter ja, technisch - kann man drüber Streiten, wenn Doubletime > Flow bedeutet, auf dem Disstrack war Kollegah sogar öfter Offbeat (peinlich) und krasser: Auf keinen Fall.

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Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Drake soll Kanye West zu "Donda"-Release gezwungen haben

Von Renée Diehl am 15.09.2021 - 13:31

Beef, parallele Album-Releases und Streaming-Duell: Zwischen Kanye West und Drake ging es in der letzten Zeit ordentlich rund. Dass die kurz aufeinanderfolgenden Releases von Kanyes "Donda" und Drakes "Certified Lover Boy" kein Zufall waren, war also von Anfang an offensichtlich. Nun aber meldet sich der Producer Todd Rundgren, der an "Donda" mitgearbeitet hatte, zu Wort – laut ihm hatte sich Kanye West durch Drake zum früheren Release seines Albums gezwungen gefühlt. 

Drake ist angeblich schuld an voreiligem "Donda"-Release

In seinem Interview mit "Ultimate Classic Rock" betont Produzent Todd Rundgren, dass das Timing des Donda-Releases kein Zufall war. Er selbst sei an den Aufnahmesessions für Kanyes zehntes Album beteiligt gewesen und behauptet, Drake habe "den ganzen Prozess angeführt". Kanyes Entscheidung, "Donda" zu veröffentlichen, sei so eine direkte Reaktion auf die Bekanntwerdung des Releasedatums von "CLB" gewesen: 

"Mein Engagement dauerte ein Jahr, und am Ende wurde mir klar, warum sie das Ganze so hastig eingetütet haben und offensichtlich rohes, unverarbeitetes Zeug veröffentlicht haben. Das liegt daran, dass Drake den gesamten Prozess anführte. Er [Kanye West, Anm. d. Red.] hatte zu viel Angst, dass Drake ihn übertrumpfen würde, also beeilte er sich und veröffentlichte das Album am Wochenende, bevor Drake sein Album herausbringen konnte. Und am Ende hat Drake trotzdem seinen Teil von Kuchen bekommen."

("My involvement went on for a year, and in the end I realized why they hurriedly wrapped the whole thing up and put out what is obviously really raw, unprocessed stuff. It’s because Drake was running the whole process. He was too afraid that Drake would one-up him, so he hurried up and released the album the weekend before Drake could get his out. And in the end, Drake ate his lunch anyway.") 

Drake hatte am 27. August das Releasedatum für "Certified Lover Boy" für den 3. September bekannt gegeben. Zwei Tage später droppte Kanye West (jetzt auf Apple Music streamen) "Donda" im Anschluss an seine Listening-Party in Chicago.

Rundgren nennt Kanye West einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten"

Insgesamt lässt Rundgren kaum ein gutes Haar an seiner Zusammenarbeit mit Kanye West. Die beiden hätten über ein Jahr an "Donda" zusammengearbeitet und niemals habe er gewusst, wieviel von seinem Input wirklich genutzt werden würde. Am Ende hätte er Material für rund drei Kanye-Alben auf seinem Rechner gehabt und dann aufgrund des geringen Feedbacks die Zusammenarbeit beendet:

"Als es im Juli auf die Zielgeraden [der Albumproduktion, Anm. d. Red] zuging, sagte ich nur: 'Das reicht mir. Ich habe keine Ahnung, ob davon etwas verwendet wird.' Man bekommt nicht viel Feedback von ihm."

("When it got into the homestretch in July, I just said, 'That’s enough for me. I have no idea whether any of this is being used.' You don’t get much feedback from him regarding what it is.")

In seinem Rant nennt er Kanye West außerdem einen "Schuhdesigner" und "Dilettanten", denn niemand "würde ein solches Album machen, außer er hätte Geld zum aus dem Fenster werfen übrig". Was unsere Redakteurin Alina von "Donda" hielt, lest ihr übrigens hier:

Review: Kanye Wests "Donda" ist nicht so gut, wie alle sagen

"Donda" is here: Nachdem Kanye West seine Fans wochenlang mit immer absurder werdenden Listening-Partys gequält hat, ist das 10. Studioalbum des gebürtigen Chicagoers doch tatsächlich rausgekommen. Wer hätte es gedacht? Ich auf jeden Fall nicht. Denn Ye ( so heißt er doch jetzt, oder nicht?) ist ja seit jeher bekannt für messy Promo-Phasen.


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