Was Dr. Dre mit seinen Einnahmen von "Compton" macht

Im Interview mit Apples Radiosender Beats1 erzählte Dr. Dre, dass er seine gesamten Einnahmen des neuen Albums Compton: The Soundtrack an seine Heimatstadt Compton spenden werde: 

"Ich habe mich mit dem Büro der Stadtverwaltung in Verbindung gesetzt und mit der Bürgermeisterin Aja Brown gesprochen. Ich habe mich dazu entschieden, meine kompletten Verkaufseinnahmen des Albums zu spenden, um eine neue Einrichtung der darstellende Künste und des Entertainments für Kinder in meiner Heimatstadt Compton zu errichten."

"I reached out to the Compton mayor’s office, got in touch with the mayor, Aja Brown, and I’ve decided to donate all of my artist royalties from the sale of this album to help fund a new performing arts and entertainment facility for the kids in Compton."

Compton ist ein Vorort von Los Angeles und immer wieder wegen Bandenkriegen in den Medien. Die Stadt gehört immer noch zu den gefährlichsten in den Vereinigten Staaten.

Dr. Dre habe lange überlegt, wie er seiner Heimatstadt etwas Gutes tun könne. Aja Brown habe ihn auf die Idee der Einrichtung gebracht, da sie schon dabei war, diese zu verwirklichen: 

“I’ve been really trying to do something special for Compton and just couldn’t quite figure out what it was. Brown actually had this idea, and she was already in the process of working on it. I said, ‘Boom, this is what we should do.'”

Da nach der Veröffentlichung von Compton: The Soundtrack das Internet auf dem Kopf steht, bin ich mal so frei, zu behaupten, dass es bald eine gemeinnützige Einrichtung mehr in Compton geben wird. Dank Dr. Dre

Mehr Infos über sein aktuelles Werk findest du in unserer Release Section

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Kommentare

dre ist nicht aus compton.

lol nazi zensur hier. drecks seite

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Dr. Dre feiert T-Pains epischen Rant über fehlende Innovation im Rap

Dr. Dre feiert T-Pains epischen Rant über fehlende Innovation im Rap

Von Michael Rubach am 15.07.2021 - 12:38

T-Pain ist in einem Twitch-Stream ein bisschen ausgerastet. Der Autotune-Pionier äußert dabei sein Unverständnis über all die gleichförmige Musik, die ihm so unterkommt. Schreiend erklärt er, dass ihm ständig Musik zugesandt werden würde, die es bereits gibt. Bei Dr. Dre scheint er damit einen Nerv zu treffen. Die nicht gerade für seine Social-Media-Tätigkeiten bekannte US-Legende meldet sich via Instagram.

T-Pain rastet aus: "Macht andere Musik!"

In seinem Stream verteilte T-Pain (jetzt auf Apple Music streamen) einige Ratschläge an jüngere Künstler*innen. Dabei fleht er regelrecht, doch bitte nicht mehr andere erfolgreiche Artists zu kopieren. Seiner Einschätzung nach würden sich Newcomer*innen einfach an den Stars orientieren, die momentan an der Spitze stehen und diese nachahmen.

"Hört auf damit! Macht was anderes! Ihr seid nicht originell! Macht originellen Shit! [...] Gott verdammt! Macht andere Musik!"

Einmal in Fahrt gekommen, führt T-Pain im Schreimodus ein paar Beispiele für Künstler an, die mit ihrem Sound momentan weit oben mitspielen. Die Sache mit den Lils im Künstlernamen hält er für durchgespielt. US-Rap hätte inzwischen "Lil everybody" zu bieten. Aus dieser Richtung habe man alles gehört. T-Pains Ausraster ist ein Schrei nach Innovation.

"Lil Uzi Vert tut es bereits. Lil Baby tut es bereits. DaBaby tut es bereits. Es sind buchstäblich zwei N**** mit Baby in ihrem Namen, die bereits all die Musik machen, die ihr machen wollt."

("Lil Uzi Vert is already doing it. Lil Baby is already doing it. DaBaby is already doing it. It’s literally two n-***as with Baby in their name that’s already doing all the music you want.")

Trotz seiner sichtbaren Verärgerung verdeutlicht T-Pain auch, dass er generell kein Problem mit der neuen Rapgeneration oder den aktuellen Rapsuperstars habe. "Ich sage nicht, dass diese Musikgeneration schlechter ist als jede andere." Die Zahlen, die ohne größeres musikalisches Risiko erreicht werden, seien ihm jedoch egal. Was ihn interessiert: Wenn jemand mit seiner "verdammten Musik etwas anderes macht".

Dr. Dre mit Shoutout an T-Pain: "Er hat Recht"

Dr. Dre ist T-Pains kleiner Anfall nicht entgangen und packte einen Clip seines Kollegen in seinen Instagram-Feed. Auf der Social-Media-Plattform hält sich der Hiphop-Mogul ansonsten eher bedeckt.

"Shoutout an T-Pain. Ich lache mich gerade kaputt, aber er hat Recht. Ich weiß und fühle genau, was er sagt."

In einem Gespräch im letzten Jahr erklärte Dr. Dre, was ihm eigentlich an der Social-Media-Welt nicht gefällt.

"Hätte es gehasst": Was Dr. Dre an Social Media auszusetzen hat

Dr. Dre und Jimmy Iovine sind zwei weise und überaus erfolgreiche Herren in der Unterhaltungsbranche. Ratschläge für den eigenen Weg zum Erfolg könnten von kaum kompetenteren Experten kommen. Für die britische Ausgabe der GQ haben die beiden Freunde und Geschäftspartner ein paar Tipps gegeben und dabei auch auf das heutige Social-Media-Zeitalter geblickt.


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