Ende September wurde  rap.de Chefredakteur Marcus Staiger im Berliner Büro des Magazins von einem aufgebrachten Rapper und einigen Begleitern besucht und nach einem Streit KO geschlagen. Ausschlaggebend, im wahrsten Sinne des Wortes, war eine negative Review. Die Kollegen nahmen den Vorfall zum Anlass, um zu einer Gesprächsrunde über das Verhältnis zwischen Hiphop Medien und Musikern einzuladen. Hiphop.de wurde von Chefredakteur Tobias "Toxik" Kargoll vertreten. Außerdem dabei: Kool Savas , Marcus Staiger , Visa Vie vom Magazin 16bars.de , Daniel Köhler (ehemals Juice ), Schwartz von  Hirntot Records und Dondan von der Crew London Nebel .

Pressefreiheit gehört zu den Grundsäulen unserer demokratischen Geselleschaft, aber als Subkultur darf man sich ja selbst überlegen, wie wichtig einem freie Presse in der Hiphop Welt ist. Wie viel Respekt vor der Kunst ist nötig? Wie viel Kritik muss erlaubt sein? Sind wir eine Kultur von Hatern geworden, die ihre Künstler nicht respektiert? Oder laufen wir Gefahr, dass im deutschen Rap das Faustrecht bestimmt, was gute Musik ist?

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Teil 1 : Muss man mit Gewalt rechnen, wenn man frech wird? Die Hiphop Szene und ihr Verhältnis zu körperlichen Auseinandersetzungen.

Teil 2 : Hiphop eine primitive Kultur von primitiven Leuten? Will man in einem arbeiten, in dem die Faust locker sitzt?

Teil 3
: Rap als Pawlowscher Hund. Wir reagieren auf bestimmte Reizwörter. Wann sind gewisse Grenzen überschritten?

Teil 4 : Was ist Respekt und wo fängt Respektlosigkeit an. Ein Bestimmungsversuch im luftleeren Raum.

Teil 5 : Darf man beleidigt sein, wenn man Kunst macht und die anderen das Scheiße finden? Sind Kunstwerke so etwas wie eigene Kinder?

Teil 6 : Journalismus als Teil der Entertainmentindustrie – über den scheinbaren Gegensatz von unterhaltsamen und objektiven Reviews.

Teil 7 : Journalismus und Verantwortung – warum manche Seiten wichtiger sind als andere. Die Kommentarfunktion im Netz als wichtiges, journalistisches Korrektiv.

Teil 8 : Persönliche Bindungen in der deutschen Hiphop Szene. Schmiermittel oder Sand im Getriebe? Über geschlossen Gesellschaften und eine Hand wäscht die andere.

Teil 9 : Wie kommt man als Newcomer in die Szene? Der kleine Karriereberater. – Was wünschen sich Künstler von der Presse? Was wünscht sich die Presse von den Künstlern?

Teil 10 : Rappers first. Wozu braucht man überhaupt Journalisten? Meinungen prallen aufeinander und Weltsichten kollidieren. Ein Streitgespräch.

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Aria Nejati wird „Head of Hip-Hop“ bei Apple Music

Aria Nejati wird „Head of Hip-Hop“ bei Apple Music

Von HHRedaktion am 08.02.2021 - 16:38

Apple Music hat heute bekanntgegeben, dass unser langjähriger Kollege, Redakteur und Moderator Aria Nejati als "Head of Hip-Hop" die Verantwortung für unser Genre im deutschsprachigen Raum übernehmen wird. In den vergangenen sechs Monaten konnte Aria bereits mit seiner wöchentlichen Radioshow HYPED auf Apple Music eine neue Plattform für Künstler*innen etablieren.

"Es war mir eine Ehre, fast ein Jahrzehnt Deutschrap beim führenden Medium der Szene erleben zu dürfen. Ich hoffe, mein Weg vom klassischen Praktikum zum Moderator, Chefredakteur und Creative Director inspiriert und motiviert junge Hiphop-Begeisterte. Unsere Kultur ist kreativer, vielfältiger und größer denn je und ich bin stolz, ein Teil der Entwicklung sein zu dürfen. Ein großer Dank gilt allen, mit denen ich auf der Reise gearbeitet habe, auch und vor allem den Künstler*innen."

Neben dem prominenten Radio- und Apple-Moderatoren Ebro Darden ("So dope, Aria und seine Leidenschaft für die Kultur in unserem Team zu haben!") gratuliert Tobias "Toxik" Kargoll, Herausgeber von Hiphop.de, Apple und Aria gleichermaßen:

"Wir danken Aria von ganzem Herzen für die letzten acht Jahre. Es ist toll, dabei sein zu können, wenn talentierte Menschen ihr Potenzial verwirklichen. Dass Aria jetzt in eine hohe Position bei einem der bedeutendsten Unternehmen der Welt wechselt, macht uns stolz. Für uns besteht kein Zweifel, dass er auch bei Apple erfolgreich sein wird."

Aria begann seine Karriere 2013 bei Hiphop.de. Als Medienmacher war er in den folgenden Jahren auch für die GQ, Die Zeit und diverse Gruner+Jahr-Publikationen tätig. Bei Hiphop.de wurde er vor allem durch Videointerviews und Shows wie "OnPoint" und "7000Grad" bekannt. 2017 wurde er Teil der Chefredaktion und leitete den Video-Bereich. Zuletzt prägte er als Creative Director die Ausrichtung des Magazins.

Näheres zur Neuausrichtung von Hiphop.de wird in den kommenden Tagen bekanntgegeben.


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