Im Laufe seiner Karriere saß Sido bereits hinter zahlreichen Castingpults – allein aktuell ist er Teil der illustren "Prototyp Rapstar"-Jury. Bei "DSDS" konnte man ihn bislang jedoch nicht sehen. Das liegt allerdings nicht daran, dass sich RTLs Speerspitzenformat nicht um Siggi bemüht hätte, wie er jetzt im neuen "Des Isses!"-Podcast vom ehemaligen 9Live-Moderator und heutigen Streamer Max Schradin berichtet.
Sido lässt "DSDS"-Deal trotz einer Million Euro platzen
Im Podcast erzählt Sido, dass "Deutschland sucht den Superstar" ihn Jahr um Jahr angefragt hätte, ob er nicht in die Jury kommen wolle. Er und sein Management sollen dem immer erwidert haben, dass sie eine Million Euro an Gage bräuchten, "weil wir wussten, die würden bestimmt sowieso nicht 'Ja' sagen". Irgendwann sei jedoch zurückgekommen, dass man vonseiten der Castingshow bereit wäre, die Million zu zahlen.
Sido, der eigentlich gar nicht mitmachen wollte, habe dann seine Forderung noch einmal um etwas mehr als 4.000 Euro nach oben korrigiert. Genauer gesagt, um den Preis eines Château Pétrus Weins, den er zum Anstoßen wollte – und in der Hoffnung, dass "DSDS" bei diesem absurden Wunsch das Interesse verlieren würde. Allerdings habe es auch hierrauf eine Zusage gegeben.
Schlussendlich habe sich Sido - trotz der Millionengage und der Aussicht auf einen Petrus - dagegen entschieden, an der Show teilzunehmen. Er habe sich dort "einfach nicht gesehen". Auch wenn ihm die Absage wirklich nicht leichtgefallen sei:
"Es war schwer, das abzusagen. Meine Mutter hat ihr Leben lang hart gearbeitet, hat drei Jobs gemacht, um uns Kinder zu ernähren. Drei verschiedene Jobs am Tag [...] und ich sage, eine Million Euro nehme ich nicht."
Bis heute habe er es nicht übers Herz gebracht, seiner Mutter von der Absage zu erzählen. Zumal sie sogar gerne "DSDS" gucken würde und es bestimmt gefeiert hätte, ihren Sohn dort zu sehen. Seitdem sei er auch nicht mehr angefragt worden, so Sido. Trotz allem bereue er die Entscheidung am Ende nicht.
Wie eingangs erwähnt, ist Sido Castingshows nicht grundsätzlich abgeneigt. Aus seiner Rolle bei "Prototyp Rapstar" ist zuletzt ein ganz neuer Business-Zweig erwachsen:
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