Warum Donald Trump auf Wahlveranstaltungen nicht mehr "Jump Around" spielen darf

Donald Trump darf bei seinen Wahlveranstaltungen nicht mehr den Klassiker Jump Around spielen: Everlast hat es verboten. Denn der Musiker macht keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen den Politiker.

Als ihm zu Ohren gekommen war, dass Donald Trump seinen Song benutzt, habe Everlast seine Anwälte ein Schreiben aufsetzen lassen, dass dem Politiker die Benutzung des Songs untersagt.

Darüber hinaus macht der Rapper seinem Unmut auch über die diversen sozialen Medien Luft: Auf Twitter bezeichnet er Donald Trump als "Stück Scheiße" und einen "Drecksack".

Via Instagram lässt er ihn wissen, dass er dessen Geld nicht wolle: Donald Trump werde die Lizenz nie kaufen können, Jump Around spielen zu dürfen. Weil Donald Trump ein ignoranter Rassist sei.

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Lil Pump unterstützt Trump, der kaum seinen Namen aussprechen kann

Lil Pump unterstützt Trump, der kaum seinen Namen aussprechen kann

Von Michael Rubach am 03.11.2020 - 13:44

Joe Biden weiß Eminem hinter sich. Donald Trump fährt Lil Pump auf – oder wie er ihn fälschlicherweise nennt: "Little Pimp". Bei einer Rally des amtierenden Präsidenten trat der 20-jährige US-Rapper kurz ans Mikrophon und warb für eine weitere Amtszeit.

Lil Pump macht Wahlkampf für Donald Trump

Seit gut einer Woche lässt Lil Pump die Welt wissen, dass er Anhänger von Donald Trump ist. Mit Memes und Fotos samt "Make America Great Again"-Banner verdeutlicht er auf Instagram, dass er die US-Politik der letzten Jahre befürwortet.



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MAGA 202020

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Gestern besuchte Lil Pump schließlich eine Wahlkampf-Veranstaltung in Michigan. Dort bat Donald Trump ihn auf die Bühne, um ein paar Worte ans Publikum zu richten. Mit einem MAGA-Cap auf dem Kopf erklärte Lil Pump, der als einer "der größten Superstars der Welt" vorgestellt wurde:

"Mr. President, ich schätze alles, was Sie für unser Land getan haben. Sie haben die Truppen nach Hause geholt und Sie tun das Richtige. MAGA 202020, vergesst das nicht! Und votet nicht für Sleepy Joe!"

("Mr. President, I appreciate everything you’ve done for our country. You brought the troops home and you’re doing the right thing. MAGA 202020, don’t forget that! And do not vote for Sleepy Joe.")

Zuletzt ist es musikalisch immer ruhiger um den US-Rapper geworden, der mit "Gucci Gang" 2017 einen der Hits des Jahres landen konnte. Vor seinem Rally-Auftritt hatte er angekündigt, dass er die USA verlassen werde und nach Kolumbien auswandere, insofern Joe Biden die Wahl gewinnen sollte. Die Internet-Community reagierte auf diese Ansage überwiegend mit einem Achselzucken.

Lil Pump hat sich in den letzten Jahren auch durch eine Vielzahl von Troll- und Promoaktionen im Gespräch gehalten. Sein umfangreicher Support für Donald Trump rückt ihn nun mal wieder ins Rampenlicht.

Mit seiner Unterstützung für Trump ist er innerhalb der US-Szene allerdings nicht alleine. Lil Wayne ließ sich kürzlich mit dem US-Präsidenten fotografieren. 50 Cents Engagement für den republikanischen Kandidaten war hingegen nur von kurzer Dauer.

50 Cent lässt sich von Comedian zu "F*ck Donald Trump" animieren

In Bezug auf die bevorstehende US-Wahl zeigt sich 50 Cent ziemlich unentschlossen. Seine politischen Ratschläge an die Fanbase unterliegen heftigen Schwankungen. Nachdem der New Yorker seinen über 26 Millionen Follower*innen auf Instagram kürzlich nahelegte, für Donald Trump zu stimmen, scheint er nun wieder zurückzurudern. Ein Angebot einer Komikerin hat Fifty dazu veranlasst, eine 360-Grad-Wende hinzulegen.


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