Warren G bringt mit Nate Dogg den G-Funk zurück: "Regulate... G Funk Era Part 2" (EP)

Das Herz von Warren G gehörte seit Beginn seiner Karriere dem G-Funk. Sein erstes Album Regulate... G Funk Era mit dem Riesen-Hit Regulate erschien 1994 und ging auf Platz 2 der US-Charts. Jetzt meldet er sich mit dem zweiten Teil in Form einer EP zurück und hat gleich viermal den verstorbenen Nate Dogg mit an Bord.

Auf den fünf Tracks sind neben Nate auch Young Jeezy, Bun B, E-40 und Too Short vertreten. Für Fans und Warren G selbst ist es wohl aber das Schönste, die Stimme vom einzigartigen Nate Dogg auf neuen Tunes zu hören.

In der Release Section kannst du die EP streamen.

Groove Attack powered by Hiphop.de

Groove Attack ist Streaming Partner von Hiphop.de

Kommentare

kein interpret hat von g-funk era 2.0 geredet!!! was is nur los mit euch? könnt ihr nicht nornmal und richtig berichten? müsst ihr wie die bild, sensationsgeile 'Geschichten' schreiben? wo habt ihr nur diesen schwachsinn aufgeschnappt XD

nate dogg macht nen track schon muss es g-funk era 2.0 sein, hahaha. ihr habt keine ahnug!!!!!!!!!!!!!!
hyped ma schön money-boi weiter, XDXDXD. ihr seid so schwach XD

Die EP heißt so, wie es da steht. Aber ok :-*

CHIEF TEXTREDAKTION

Lass es bitte keine trapnummer werden...

Ich freue mich endlich wieder warren g zu hören und too short erst recht.

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

Gefängnis verbietet Kendrick Lamar & wird verklagt

Gefängnis verbietet Kendrick Lamar & wird verklagt

Von Till Hesterbrink am 03.03.2021 - 12:33

Ein Häftling des Emyan Gefängnisses in Arizona klagt gegen ein im Knast herrschendes Verbot von Kendrick Lamar-Musik. Er musste die Beamten eine CD des Rappers konfiszieren lassen, da das Gefängnis die Musik als potenziell schädlich einstuft. Nachdem er im Bezirksgericht gescheitert war, geht es nun vors Berufungsgericht, wie KJZZ berichtet.

Kendrick Lamar im Gefängnis verboten

In Arizona wird die eingehende Post von Häftlingen untersucht. Handelt es sich dabei um CDs, Magazine oder Bücher, die bestimmte Thematiken behandeln, werden diese umgehend vom Gefängnis einkassiert. Grund dafür kann unter anderem die Darstellung von Gangs oder der Herstellung von Drogen sein.

Unter diesen Bann fiel nun auch Musik von Kendrick Lamar. In dem Falle war die Begründung, dass dort Gewalt und sexuelle Inhalte dargestellt würden. Die Anwältin des Klägers, Easha Anand, wirft dem entgegen, dass in dem Gefängnis auch Fernsehshows wie "Dexter" erlaubt seien, in welcher es um einen Serienmörder geht. Auch Bücher, in denen Vergewaltigung beschrieben würde und Country Musik, in der es um Mord ginge, seien kein Problem.

Die Anklage wirft dem Gefängnis vor, Kunst mit verschiedenen Maßstäben zu bewerten. Dabei würde vor allem Kunst von Schwarzen Künstler häufig ausgeschlossen. Zudem sei das Ausmaß der Verbote viel zu übertrieben und daher nicht mit der amerikanischen Verfassung vereinbar. So würde beispielsweise nicht nur Literatur verboten, die rassistisches Gedankengut verbreitet, sondern auch welche, die darüber informiert.

Mit dieser Begründung seien unter anderem auch Ausgaben des deutschen Magazins "Der Spiegel" verboten worden.

Country Musik statt Kendrick Lamar

In einer vorherigen Klage vor dem Bezirksgericht in Arizona wurde dem Gefängnis recht gegeben. Teil der Begründung war es, dass den Häftlingen schließlich nicht Musik im Allgemeinen verboten würde. Sie hätten ja trotzdem das Recht, beispielsweise Country Musik zu hören.

Die Anklage beruft sich nun darauf, dass Country Musik in keiner Weise ein adäquater Ersatz für Kendrick Lamar sein kann. Durch das Verbieten dieser Musik würde daher die durch die Verfassung geschützte Meinungsfreiheit der Häftlinge eingeschränkt.

"Jeder von uns würde sagen, dass Country Musik keine Alternative zu Kendrick Lamar ist. Musik, die sich wie die richtige Ausdrucksform anfühlt, ist nicht einfach auszutauschen."

"Any of us would say that country music is not an alternative to Kendrick Lamar. Music that feels like the right form of expression for you is not interchangeable."

Auch Alben des Rappers E-40 und des kürzlich beim Super Bowl aufgetretenen The Weeknd seien von dem klagenden Häftling gewünscht worden. Diese fielen ebenfalls unter das Verbot.


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (0 Kommentare)

Register Now!