Wäre 2Pac heute lyrisch komplett zerlegt worden? Ja, meint T-Pain

 

Wenn es nach T-Pain geht, würde ein weiterhin lebendiger 2Pac gegen die aktuelle Rapgeneration keinen Stich sehen – auf lyrischer Ebene. Der Autotune-Pionier hat sich auf Twitch mit DJ Akademiks unter anderem über Hiphop im Social-Media-Zeitalter unterhalten. Dabei drehte es sich irgendwann um Pac. T-Pain hatte zu der 1996 ermordeten Hiphop-Legende gleich mehrere steile Thesen am Start.

Für T-Pain sind 2Pacs Lyrics "Peanuts"

Mit der Existenz von Social Media wäre 2Pac aus T-Pains Sicht schon früher ums Leben gekommen. Instagram, Twitter und Co. hätten bereits vor dem Beef mit Biggie zu einer Eskalation geführt. Was das Lyrische angeht, ist für T-Pain ebenfalls klar, dass durch Social Media das Rap-Game ein gänzlich anderes gewesen wäre. Sinngemäß meint er: "Pac wäre lächerlich geschlachtet worden".

Wie kommt T-Pain zu dieser Ansicht? "Pac war in unserer Zeit ein krasser Texter, weil niemand sonst eine Plattform hatte“, erklärt der Autotune-Barde dazu. In der Gegenwart, wie sie sich jetzt darstellt, würden Pacs Zeilen gegenüber vielen anderen Artists nicht mehr standhalten: "Pacs beste Texte sind Peanuts im Vergleich zu dem, was wir heute hören."

Akademiks wirft ein, dass 2Pac auch mehr ein Poet gewesen sei. Den Status als "verdammter Poet" gesteht T-Pain der Ikone daraufhin weiterhin zu. Dennoch vertritt er den Standpunkt, dass die heutige Rapgeneration gerade in puncto Respektlosigkeit mehr als 2Pac zu bieten hätte. Unter einem Instagram-Post mit dem Ausschnitt aus dem besagten Stream wird T-Pain für seine Sichtweise ordentlich gegrillt.

Doch es war nicht die einzige wilde Sache, die T-Pain in den Stream einbrachte. Er hatte auch einen Hot Take zu Akon dabei und erklärte, dass dieser sich in der Vergangenheit gerne Mal bei seinen Auftritten vertreten ließ. Sein Bruder soll mithilfe von Playback zusätzliche Shows gespielt haben. Aufgrund dessen bezeichnet Akademiks Akon in einem Post als den "ultimativen Hustler".

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