Skandal? Bushido & Shindy drehen Video auf altem Nazi-Gelände

Vor wenigen Tagen hatten Bushido und Shindy ihre neue Videosingle Gott sei Dank von ihrem Kollaboalbum CLA$$IC veröffentlicht. Der Videodreh fand an einem historisch nicht unbedenklichen Ort statt: Die beiden waren in Nürnberg und filmten auf dem Reichsparteitagsgelände der NSDAP.

Von 1933 bis 1938 fanden auf dem Areal die Parteitage der NSDAP statt, die teilweise auch als Propaganda-Filme dokumentiert wurden. Im G$D-Video sind Bushido und Shindy unter anderem auf Hitlers Sprechkanzel auf der Zeppelintribüne zu sehen. Ein Skandal?

Die Leiterin des Dokumentationszentrums Reichsparteitage sieht es gelassen und erklärt, dass ein "möglichst unverkrampfter Umgang" mit dem Gelände wichtig sei. An dem historischen Ort würden oft Videos gedreht und auch das Rock im Park-Festival und diverse Autorennen würden das Areal neu beleben. 

Verwirrung beim Pressesprecher der Stadt Nürnberg gab es aber trotzdem, denn offenbar ist nicht klar, wer den Videodreh eigentlich genehmigt hatte, wie nordbayern berichtet. Angeblich habe es ein "innerstädtisches Missverständnis" gegeben und man habe das Video-Team "versehentlich" dort filmen lassen. Ob der Dreh regulär erlaubt worden wäre, ist unklar.

Das Video kannst du dir hier nochmal ansehen:


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Kommentare

ohh man...

Oh mein Gott, die haben in Deutschland das Video gedreht, jeder weiß doch, dass Deutschland mal ein NAZI-Land war. Historisch gesehen auf jeden Fall ein nicht unbedenklicher Ort, dieses Deutschland, wurde sogar von der NSDAP regiert! Unmöglich...

Das Skandal? im Titel muss echt nicht sein.

Sucht bei Youtube mal nach: Die okkulte Bedeutung von ''Gott sei Dank'' von Bushido und Shindy

skandal die drehen in deutschland ein video
leute fahren auf der autobahn
skandal!!
alles nazis....

neurdings Bild Redakteure bei euch am malochen ???? ^^ -.-

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Bushido & Arafat Abou-Chaker führen weiteren Gerichtsprozess in Frankfurt (Oder)

Bushido & Arafat Abou-Chaker führen weiteren Gerichtsprozess in Frankfurt (Oder)

Von Michael Rubach am 07.10.2020 - 14:16

Bushido und Arafat Abou-Chaker vor Gericht: Das inzwischen fast gewohnte Setting ist nicht nur Berlin vorbehalten. Auch in Frankfurt (Oder) in Brandenburg trafen nun die beiden ehemaligen Geschäftspartner in einem Gerichtssaal aufeinander. Die Rechtmäßigkeit bei der Auflösung einer gemeinsamen Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) steht dabei auf dem Prüfstand.

Bushido & Arafat Abou-Chaker streiten erneut um Immobilien-Firma

Die besagte Gesellschaft hatten Bushido und Arafat Abou-Chaker 2010 in Rüdersdorf (Brandenburg) gegründet, um gemeinsames Immobilienvermögen zu verwalten. Dazu sollen um die 90 Wohneinheiten gehören, die nach Medienberichten auf einen Wert von circa 10 Millionen Euro beziffert werden. Einen Gerichtsprozess hatte es hier bereits im Frühjahr 2019 vor einem Berliner Landgericht gegeben. Dort hieß es unter anderem, dass Gelder unrechtmäßig abgezweigt worden seien. Arafat Abou-Chaker wollte mit einer einstweiligen Verfügung erreichen, dass Bushido nicht behaupten dürfe, dass man ihn aus der Firma ausgeschlossen habe. Das damalige Verfahren wurde wegen "fehlender Erfolgsaussichten" eingestellt.

Über ein Jahr später findet der Rechtsstreit seine Fortsetzung. Ein Sprecher des Gerichts in Frankfurt (Oder) führt noch einmal aus, warum Bushido die GbR mit Arafat Abou-Chaker aufgelöst habe. Der Berliner Rapper wirft seinem ehemaligen Business-Partner demnach vor, hinter einem Auftrag zu einer schweren räuberischen Erpressung zu stecken. Eine Story von angeblichen Anschlagsplänen machte bereits 2019 die Runde. Wie die Bild darüber hinaus schreibt, soll Arafat Abou-Chaker zudem "Rechnungen fingiert" haben.

Laut Aussagen des Lokal-Reporters von FF24 News hätte keiner der beiden ehemaligen Weggefährten zwingend persönlich vor Gericht erscheinen müssen. Bushido kam - wie auch in Berlin - mit Polizeischutz. Allerdings verließ er die Verhandlung bereits nach einer halben Stunde wieder.

Am 2. November soll in diesem Fall ein Urteil gesprochen werden.


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