Türkei: Kontra K, Mert, Summer Cem & mehr äußern sich zu Waldbränden

In den letzten Tagen ist es in der Türkei zu mehreren, verheerenden Waldbränden gekommen. Insgesamt brachen über 60 Feuer in 17 Provinzen an der türkischen Mittelmeerküste aus. Vor allem betroffen war das Gebiet rund um Manavgat in der beliebten Urlaubsregion Antalya. Trotz vieler Lösch- und Evakuierungsmaßnahmen geht die Zahl verletzter Personen mittlerweile ins Dreistellige, drei Menschen haben bis jetzt ihr Leben bei den Bränden verloren. Nun haben sich einige Deutschrapper zu den Waldbränden in der Türkei geäußert.

Mert lädt Videos aus Bodrum hoch

Aus nächster Nähe der Feuer meldet sich Mert. Dieser befindet sich derzeit an der Ägäis in Bodrum. Er hat gestern einige Videos in seine Instagram-Story gestellt, in denen man einen der zahlreichen Brandherde erkennen kann. Seine Videos verdeutlichen, wie stark und schnell die Rauchentwicklung eines solchen Feuers voranschreitet. 


Foto:

Screenshots - Instagram (https://www.instagram.com/mertabi/)

Am Abend lieferte er noch ein Video nach, in dem er sich selbst zu Wort meldet. Dort erklärt er, dass er sich über das gesamte Ausmaß der Feuer zum Zeitpunkt seiner Videos noch nicht bewusst war:

"Freunde, ich seh erst jetzt, dass auch noch so viele andere Städte in der Türkei brennen und [das ist] noch viel schlimmer. Ich dachte erst, nur bei uns ist das so. Mein Beileid auf jeden Fall an alle, die betroffen sind. Ich bin auf jeden Fall ready, wenn hier einmal noch irgendwas passieren sollte, ich spring hier sofort aus meinem Zimmer raus. Ich spring ins Meer rein, ist mir sche*ßegal. Lieber ertrinke ich, als dass ich irgendwas nochmal mit Feuer zu tun habe. Ich distanziere mich hardcore von Feuer."

Darüber hinaus teilte er einige weitere Posts in seiner Story, um Solidarität mit den Betroffenen zu zeigen.

Summer Cem und Massiv mit Instagram-Posts

Sowohl Massiv als auch Summer Cem widmeten der Katastrophe eigene Instagram-Posts. Während Summer Cem gleich mehrere Bilder teilt, die die dramatischen Folgen des Feuers darstellen, schreibt Massiv noch ein paar Zeilen zu dem Thema. Demnach schließe er seine geliebte Türkei in seine Gebete mit ein. Außerdem sei er noch am vorigen Tag in unmittelbarer Nähe der von den Feuer betroffenen Gebieten gewesen.

Der Beitrag von Massiv wurde unter anderem von Sinan-G repostet.

Kontra K, Manuellsen und Eko Fresh melden sich zu Wort

Weitere Rapper posten diesbezüglich etwas in ihre Insta-Story. Dazu gehören Manuellsen, Eko Fresh und Kontra K. Letzterer postet im Anschluss außerdem ein kurzes Videostatement:

"Hier brennt's, da überflutet's, da fliegen Kugeln und wir dividieren uns alle schön auseinander im Internet. Müssen mal wieder ein bisschen in die Mitte kommen und klar denken, alter. Liebe von mir, hauptsache ihr bleibt gesund! Alles Gute an alle."


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Screenshot - Instagram (https://www.instagram.com/manuellsen/)


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Screenshot - Instagram (https://www.instagram.com/ekofreezy/)


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Screenshot - Instagram (https://www.instagram.com/kontrak/)

Das Thema war zuletzt omnipräsent in den Medien. In einem Artikel der Berliner Morgenpost etwa wird ersichtlich, dass es nach heutigem Stand in den letzten Tagen zu 63 Feuern gekommen sei. Aufgrund der hohen Anzahl der Feuer würden die Behörden aktuell wegen Brandstiftung ermitteln – alle Feuer sind im Zeitraum von zwei Tagen ausgebrochen. Infolgedessen seien bislang drei Personen in Verbindung mit den Feuern festgenommen worden.

Auch in vielen anderen Teilen Europas wüten derzeit Waldbrände. Neben der Türkei sind andere beliebte Urlaubsregionen wie Spanien, Italien oder Griechenland betroffen.

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Massiv weint beim Gedanken an seinen Durchbruch

Massiv weint beim Gedanken an seinen Durchbruch

Von Renée Diehl am 06.09.2021 - 14:02

Auf seinem neuen YouTube-Channel "Passion Way" interviewt Ex-Kollegah-Manager Akay Rapper zu ihrem Karriereweg. Den Anfang macht hier Rapper und Schauspieler Massiv. Und seine Lebensgeschichte scheint für ihn so emotional zu sein, dass der "4 Blocks"-Star beim Erzählen seiner Anfänge mit "Ghettolied" glatt anfängt zu weinen.

Unglaubliche Geschichte: "Ghettolied" wird über MSN weitergeschickt 

Im Gespräch mit Akay erklärt Massiv (jetzt auf Apple Music streamen) ausführlich, welche Zufälle, aber auch welche Entscheidungen ihm schlussendlich zum Durchbruch mit seinem Track "Ghettolied" verholfen haben. So habe ein Freund den bis dato namenlosen Track per MSN-Messenger weiterverschickt. Als Massiv kurze Zeit später zurück nach Berlin kam, hätten zwei Mädels den Song über Handylautsprecher in der U-Bahn auf Repeat gehabt und er habe es nicht fassen können. Kurz darauf seiner Station angekommen, hätten dann auch noch Jungs "beim Buffen" vor einem Dönerladen seinen Track gepumpt – ohne zu wissen, von wem dieser stammte:

"Am Dönerladen, da sitzen so 15 Jungs, die buffen, hören die Mukke. Ich schwöre, ich bin Richtung Brunnenstraße gelaufen und hab' geweint, Bruder. Ist das jetzt gut oder schlecht, dass der Song rauskam, ohne dass die mich kennen?"

"All in": Drehtag zu "Ghettolied" wird entscheidend für Massivs Karriere

Auf diesen Tag hin, habe Massiv seine Sneakersammlung verkauft, um Geld für einen Videodreh zu "Ghettolied", wie der Track treffend von seinen Hörern auf MSN benannt wurde, zusammenzukriegen. Und auch die Story vom Videodreh klingt nicht weniger unglaublich, als die Entdeckung seines Songs über einen Messenger-Dienst:

"Jetzt kommt die Geschichte meines Lebens: Mit Schlappen, null Cent und mit kurzer, zerrissener Hose bin ich überall in Berlin rumgelaufen und hab Aufkleber aufgeklebt, wo draufsteht 'Massiv kommt' und ein Schattenbild von mir. […] 'Leopoldplatz, das und das Datum. Videodreh zu Ghettolied'. An dem Tag, ich gehe da hin und weiß nicht was mich erwartet, aber da steckt jetzt mein ganzes Geld drin und ich muss ‚all in‘ gehen. Ich hatte echt Angst, dass keiner kommt oder so. Auf einmal, ich guck da rüber [zum Leopoldplatz, Anm. d. Red] und sehe 1500 Menschen. Die wissen gar nicht, wie ich aussehe, die kennen nur diesen Song, Bruder. Vallah, die kennen nur diese Aufkleber. Und jetzt kommt’s: Ich laufe da rüber und die Leute wissen ja gar nicht, wer ich bin. Und ich stehe zwischen all diesen Menschen und weine alleine vor mich hin. Und ich weine, weil ich denke ‚wenn du etwas schaffen willst, dann musst du es einfach machen."

Wohl auch bei dem Gedanken an die Emotionen von damals, fängt Massiv daraufhin an im Interview zu weinen. Denn seit "Ghettolied" ging es für ihn mehr als steil bergauf. Mittlerweile kann er nämlich nicht nur Erfolge als Rapper sein eigen nennen, sondern auch als Schauspieler, Labelboss, Besitzer einer Shishatabakmarke und eines Dönerladens in Offenbach. Die Dankbarkeit dafür steht ihm im Interview mit Akay jedenfalls ins Gesicht geschrieben.


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