"Treppenhaus": Apache 207 kündigt Debütalbum an

Apache 207 hat am Ende des Videos zu seiner neuen Single "Fame" den Titel und das Release Date für sein kommendes Album verraten. Die erste große Veröffentlichung nach seiner ersten EP "Platte" wird demnach "Treppenhaus" heißen und soll im Sommer erscheinen.

Apache 207 releast im Juli "Treppenhaus"

In den letzten Szenen von "Fame" platziert Apache den unzweifelhaften Hinweis auf ein neues Release. Er geht dort einen Korridor entlang, steigt eine Treppe hinauf und bleibt nach ein paar Stufen stehen. Daraufhin schwenkt die Kamera Richtung Boden und die Zuschauer*innen bekommen die Kerninformationen präsentiert. Das Release Date von "Treppenhaus" ist demnach für den 31. Juli angesetzt.


Foto:

Screenshot: Apache 207 - FAME prod. by Lucry & Suena (Official Video) - https://youtu.be/YPuUpulF1ag

Der Weg von Apache steiler Karriere führt also über die "Platte" ins "Treppenhaus". Trotz massiver Erfolge wähnt er sich wohl noch nicht am Gipfel seines künstlerischen Schaffens angekommen. Dabei zeugt es jedoch von immensem Selbstbewusstsein, dass Apache bei seiner aktuellen Single auf Kinderlied-Lyrics setzt. Offenbar dient der Move dazu, der Konkurrenz vor Augen zu führen, dass wirklich jeder Apache-Song ein Kandidat für die Chartspitze ist.

Apache 207 macht mit Hörprobe Kinderlied berühmt

Apache 207 bleibt gleich und schwingt standesgemäß das Tanzbein in einer Kostprobe zu seiner neuen Single "Fame". Dabei ist einigen aufmerksamen Menschen eine textliche Überschneidung aufgefallen, die eher ungewöhnlicher Natur ist. Apache hat sich bei seinem Track offenbar von einem Kinderlied mit dem Titel "Die Reise der Sonne" inspirieren lassen.

Mit "Matrix" schickte Apache bereits vor ein paar Monaten eine Single vorweg, die eventuell auf "Treppenhaus" zu finden sein könnte.

Apache 207 präsentiert neuen Song "Matrix" bei "Late Night Berlin" [Video]

Erster TV-Auftritt von Apache 207: Bei "Late Night Berlin" präsentierte der Mannheimer seinen neuen Song "Matrix". Inhaltlich hat sich Apache darin Gedanken über die Menschheit gemacht und sagt, dass unsere Spezies selbst für ihr Handeln verantwortlich ist und unser Schicksal in unseren eigenen Händen liegt. Das Instrumental stammt von Lucry und Suena.

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Das sind die 10 besten Deutschrap-Musikvideos des Jahres

Das sind die 10 besten Deutschrap-Musikvideos des Jahres

Von David Molke am 17.12.2020 - 17:49

Das Jahr 2020 geht zu Ende und damit bricht die Zeit der Jahresrückblicke und Bestenlisten an. Und natürlich vergeben wir auch wieder die Hiphop.de Awards. Unter anderem könnt ihr dabei für das beste Musikvideo des Jahrs abstimmen. Hier stellen wir euch die 10 nominierten Kandidaten vor, die es ins Voting geschafft haben.

Votet hier für die Hiphop.de Awards 2020, wenn ihr schon entschieden habt. Alle Infos zu Jury, Regeln und Kategorien findet ihr in unserer großen Übersicht.

Hiphop.de Awards 2020: Die "Bestes Video National"-Nominierungen

  • Apache 207 – Fame
    (dir. Bertinaxe, prod. Feder Filmproduktion)
  • Bonez MC – Tilidin weg
    (dir. Shaho Casado, prod. alldifferent)
  • Capital Bra – Einsam an der Spitze
    (dir. LEONELRUBEN, prod. Omen & Goodhouse)
  • Cro ft. badchieff – Fall auf
    (dir. & prod. Moonkey)
  • Dardan ft. Gunboi – WHO THE FUCK IS THIS ?
    (dir. Maximilian Buck, prod. oh, boy! films)
  • Farid Bang ft. Kollegah & Fler - Public Enemies
    (dir. Daniel Zlotin, prod. Fati Media Group)
  • Katja Krasavice ft. Fler – Million Dollar A$$
    (dir. Specter Berlin, prod. DRKNSD)
  • Kontra K – Puste sie weg
    (dir. & prod. Shaho Casado)
  • SSIO – TBC
    (dir. Leeroy & Michael Jackson)
  • Ufo361 – Rich Rich
    (dir. 100BLACKDOLPHINS, prod. INMOTION)

Schaut euch die besten Deutschrap-Videos 2020 an:

Apache 207 – Fame (dir. Bertinaxe, prod. Feder Filmproduktion)

Apache 207 hat 2020 Welle gemacht wie sonst kaum jemand. Der Rapper hat aber nicht nur einen Hit nach dem anderen geliefert, sondern auch jede Menge ganz besondere Videos releast, die in Erinnerung bleiben. Selbstverständlich fällt da die Auswahl nicht leicht, aber zum Glück steckt in "Fame" sowieso fast jedes andere Musikvideo, das Apache 207 bis zu diesem Zeitpunkt veröffentlicht hat. Apache 207 lässt hier nicht einfach nur seine Karriere Revue passieren, sondern auch seine bisherigen Musikvideos. Das Gesamtbild stammt erneut von Bertinaxe und Feder Filmproduktion.

Bonez MC – Tilidin weg (dir. Shaho Casado, prod. alldifferent)

Die Hiphop.de Awards wären ohne ein nominiertes Shaho Casado-Musikvideo wohl wieder einmal nicht vollständig. In "Tilidin weg" setzen das Dreamteam aus 187 Strassenbande und Shaho Casado ihre Musikvideo-Erfolgsserie fort. Dieses Mal gibt es eine Hommage an Michael Jacksons legendäres "Thriller"-Video samt haufenweise Zombies und einem Bonez MC, der zur Abwechslung mal einigermaßen nachdenklich über Drogen rappt.

Capital Bra – Einsam an der Spitze (dir. LEONELRUBEN, prod. Omen & Goodhouse)

Capital Bra releast gern und oft – manchmal auch einfach nur auf die Schnelle ein Musikvideo aus dem Hotelzimmer, das wie selbst gemacht aussieht. Bei "Einsam an der Spitze" ist das aber anders. Ganz anders: Capi wird gefoltert, muss leiden und flieht im Video vor bewaffneten Verfolgern, läuft im Endeffekt aber vor allem vor sich selbst weg. Die Visuals von LeonelRuben, Omen und Goodhouse bewegen sich auf Kinofilm-Level und Capital Bra serviert dazu entwaffnend ehrliche Inhalte.

Cro ft. badchieff – Fall auf (dir. & prod. Moonkey)

Cro meldet sich gemeinsam mit badchieff und dem Video zu "Fall auf" zurück. Nicht nur die neue Maske zeigt, dass hier wieder mal die nächste Schaffensphase in der Kunst von Cro eingeläutet wird. Der Comeback-Track sieht aber nicht nur bunt und ungewohnt aus, sondern schlägt überraschend andere Töne an, als wir sie bisher von Cro gewöhnt waren. Das Video von Moonkey setzt auf 1990er Jahre-Ästhetik und auffällige Farbakzente.

Dardan ft. Gunboi – WHO THE FUCK IS THIS ? (dir. Maximilian Buck, prod. oh, boy! films)

Dardan und Gunboi liefern einen gemeinsamen Track, der ordentlich nach vorne geht und die 808 Mafia die passenden Drums dazu. Die größte Ehre und Aufmerksamkeit gebührt hier aber ganz klar dem Video. Maximilian Buck und oh, boy! Films zimmern dem Song ein wildes, dreckiges Gerüst zusammen, das es in sich hat. Das Ganze sieht aus, als wäre es einem dystopischen SciFi-Film aus den 80ern entsprungen, wirkt irgendwie ziemlich verstörend und bewahrt sich dabei trotzdem seinen Humor.

Farid Bang ft. Kollegah & Fler - Public Enemies (dir. Daniel Zlotin, prod. Fati Media Group)

Farid Bang, Fler und Kollegah machen Filme. Aber ausnahmsweise nicht mehr gegeneinander, sondern jetzt miteinander. Nach jahrelangem Beef und Sticheleien in alle Richtungen gibt es die drei Rapper jetzt also tatsächlich auf einem gemeinsamen Track zu hören und in einem Video zu sehen. Das Schauspieltalent der drei Herren wird in einem Blockbuster-Actionfilm von Daniel Zlotin standesgemäß in Szene gesetzt.

Katja Krasavice ft. Fler – Million Dollar A$$ (dir. Specter Berlin, prod. DRKNSD)

Für den Mix aus Katja Krasavice und Fler greift Ex-Aggro Berlin-Mastermind Specter ganz tief in die Trickkiste. Hier gibt es einfach alles: Einhörner, weiße Tauben, Schlangen, Tiger, Haifische, Cardi B-Hommagen noch und nöcher, eine Prise Moulin Rouge-Optik samt opulentesten Ausstattungen sowie natürlich jede Menge Starpower. Mittendrin lässt Fler mit Katja die Korken knallen und mehr Aufwand lässt sich für ein Deutschrap-Video wohl nur schwer betreiben.

Kontra K – Puste sie weg (dir. & prod. Shaho Casado)

Noch mehr Tiere im Video bietet wohl nur Kontra K. Der hat von Shaho Casado wieder einmal ein Musikvideo der Extraklasse für "Puste sie weg" produziert bekommen. Darin hängt Kontra K mit Schlangen, bewaffneten Reitern und vor beeindruckenden Kulissen. Am Schluss nimmt das Musikvideo völlig utopische Ausmaße an, wenn Kontra K im Auge des Sturms chillt. Besonderer Respekt gebührt dem Typen, der da Klimmzüge an der Brücke macht.

SSIO – TBC (dir. Leeroy & Michael Jackson)

SSIO lässt seinem Spaß an der Sache auch im Video zu "TBC" freien Lauf. Das heißt, dass er selbst fast jede einzelne Rolle darin spielt und haufenweise wilde Dinge veranstaltet. Einen Großteil seiner Faszination zieht diese vor allem witzige Achterbahnfahrt aus dem Face App-Effekt, der SSIO unter anderem in Post Malone, Vin Diesel, Mr. Bean, Jack Sparrow oder auch Xatar verwandelt. Die Stillleben-artigen Szenen setzem dem Leeroy- und Michael Jackson-Kunstwerk dann das Sahnehäubchen auf.

Ufo361 – Rich Rich (dir. 100BLACKDOLPHINS, prod. INMOTION)

Ufo361 stellt ein ganz eigenes Level dar, wenn es um Deutschrap-Erfolgsgeschichten geht. Mit ihm reden wird schwierig wegen Status, aber sein Fahrer werden geht vielleicht. Diesen Status zementiert das 100BlackDolphins-Video. Das Ergebnis macht dem Titel "Rich Rich" alle Ehre: Mehr Drip als das ganze Geld einfach verbrennen geht eigentlich nicht. Diese Ästhetik sucht definitiv ihresgleichen und passt damit natürlich perfekt zu Ufo361 und dem gleichnamigen Album.

Welches Musikvideo hat euch 2020 am besten gefallen? Wofür votet ihr?

Vote hier für die Hiphop.de Awards 2020!

Dieses Jahr war anders, aber die Hiphop.de Awards 2020 lassen sich davon nicht unterkriegen. Zum inzwischen 16. Mal suchen wir zusammen mit euch die Künstler*innen, welche die vergangenen zwölf Monate dominiert haben. Mit eurer Stimmabgabe steht und fällt das Ergebnis.


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