Tödlicher Flugzeug-Stunt: Rapper Jon James stirbt bei Videodreh

Der kanadische Rapper Jon James McMurray ist bei einem Videodreh tödlich verunglückt. Der Manager des Musikers bestätigte, dass McMurray bereits am Samstag bei einem Flugzeug-Stunt ums Leben gekommen ist.

Jon James war nicht nur Rapper, sondern auch Extremsportler. Für sein neustes Projekt wollte er auf dem Flügel eines Flugzeugs performen. Der sogenannte "Wingwalk" sollte stattfinden, während sich die Maschine des Herstellers Cessna in der Luft befindet. Bei diesem riskanten Unterfangen kam es offenbar zu dem tragischen Unfall. 

In einem Statement heißt es, dass sich McMurray zu weit an den Rand des Flügels begeben habe. Das Flugzeug sei dadurch in Turbulenzen geraten. Der Musiker soll sich noch am Flügel festgehalten haben, bevor er in die Tiefe stürzte. Den Fallschirm konnte er nicht mehr rechtzeitig öffnen. Er schlug auf dem Boden auf und war direkt tot.

Megan Turcato on Twitter

Jon James McMurray's management team sent out a statement saying the stunt rapper died while filming for a music video.

Das Flugzeug konnte indessen sicher landen. Alle anderen Beteiligten blieben unversehrt.

Das Erbe von Jon James McMurray

Schon vor seiner Musikkarriere ist er als Action-Sportler auffällig geworden. Zahlreiche schwere Verletzungen hielten ihn nicht davon ab, nach dem nächsten Adrenalinkick zu suchen. Seine Kollegen und Freunde beschreiben ihn als positiven Kerl und Bereicherung für seine Umwelt.

"He filled everyone around him with positivity, and never spoke poorly about another person. He truly had a heart of gold."

Diese Positivität möchten die Angehörigen und Partner von Jon James McMurray bewahren. Zu diesem Zweck haben sie eine Spendenseite eingerichtet. Ziel sei es, das Musikvideo zu vollenden. Darüber hinaus sollen weitere Projekte finanziert werden, die in Jon James McMurrays Sinn gewesen wären. In Gedenken an den Verstorbenen veröffentlichten die Hinterbliebenen den Track "Patron":

Jon James - Patron (Official Audio)

In loving memory of @jonjames Click the bell () to be the first to hear new music.

Wie viel für ein Musikvideo riskieren?

In Zeiten des Internets haben wir fast alles schon gesehen oder gehört. Es wird als Künstler immer schwieriger aus der Masse herauszustechen. Wenn man sich einen Effekt-Wahnsinn wie zum Beispiel in Travis Scotts aktuellem Video "Sicko Mode" nicht leisten kann, braucht es orginelle Ideen und Konzepte.

McMurray hat für sich eine Nische gefunden, die kaum jemand besetzt. Er verband extreme Stunts und Rap. Wie ebenfalls in dem Statement seines Managements zu lesen ist, wollte er so der Musik eine neue Richtung verleihen und künstlerisch auf ein noch unbekanntes Gebiet vordringen.

JON JAMES & RORY BUSHFIELD get crazy w/ Cody Matechuk, Jolene Van Vugt, & RLR doing insane stunts!

@jonjames & his friends @bushywayne , Cody Matechuk & Jolene Van Vugt go skydiving & BASE jumping in Squamish BC. Song: @JonJames - The Man ft. Riff Raff Thanks to @kaliiifornia619 @thisisadium Made X Forever Bobby S Oul & @shooklook for making this song happen!

Der Videodreh sei über Monate hinweg vorbereitet worden. Ein Freund von McMurray gibt gegenüber The Canadian Press an, dass alles bis ins letzte Detail geplant und McMurray dafür bestimmt gewesen sei, diesen Stunt durchzuführen. Solche extremen Situationen waren für den Rapper kein Neuland. Sein Video zum Track "Hello" aus dem Jahr 2015 zeigt ihn, wie er im freien Fall rappt.

Jon James - HELLO (Official Music Video)

@JonJames - HELLO (Official Music Video) In this video @jonjames - HELLO (Official Music Video) . Jon James has teamed up with Travis Pastrana and the Nitro Circus team to film the music video to his newest track, Hello, which has James performing a series of death defying stunts such as freefalling from a height of 13,000 feet while rapping the lyrics to the track.

Die musikalischen Gehversuche des ehemaligen Skifahrers zeugen von einer professionellen Herangehensweise. Einer seiner letzten Songs "The Man" ist in Zusammenarbeit mit dem vor allem in den USA bekannten Rapper Riff Raff entstanden. Allein die monatelange Vorbereitung für einen Videodreh verdeutlicht zudem, dass der Kanadier vehement an seinem Erfolg arbeitete. Die einsetzenden Probleme konnte er leider nicht vorhersehen.

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50 Cent soll Suge Knight mit der Uzi verjagt haben

50 Cent soll Suge Knight mit der Uzi verjagt haben

Von David Molke am 25.12.2018 - 13:37

50 Cent jagt Suge Knight mit der Uzi? Manche Geschichten kann man sich gar nicht krasser ausdenken, als sie wohl in Wirklichkeit passiert sind. Zumindest erzählt Russell Simmons vom "In Da Club"-Videodreh eine mehr als nur denkwürdige Anekdote.

50 Cent hat Suge Knight offenbar mit einer Uzi verjagt

Beim Videodreh von "In Da Club" soll es 2002 zu einem Eklat gekommen sein, wie unter anderem Russell Simmons erklärt.

Damals waren sich 50 Cent und der Death Row Records-Chef Suge Knight gar nicht grün – und Suge Knight soll mit Entourage und Waffen beim Videodreh aufgetaucht sein.

Aber 50 Cent fürchtet offenbar weder Tod noch Teufel und ist offenbar einfach zu seinem Trailer gegangen, um eine Uzi zu holen.

Mit der habe er dann lachend Suge Knight verscheucht, während sich ein Großteil der restlichen Anwesenden tendenziell wohl eher in die Hosen gemacht hat.

50 Cent scheint nichts mehr etwas anhaben zu können

Ob die Story sich wirklich so zugetragen hat, wissen natürlich nur die Leute, die dabei waren.

Aber Russell Simmons betont vorsichtshalber nochmal, dass 50 Cent bekanntermaßen neun Mal angeschossen wurde – bei einer einzigen Schießerei.

Danach gibt es wohl nur noch sehr wenig, dass 50 Cent Angst einjagen kann. Laut Russell Simmons lache oder vielmehr kichere 50 Cent einfach nur noch in solchen Situationen wie der bei dem Videodreh.

Hier kannst du dir die Story im Video anhören:

@unclerush on @50cent being fearless & happy. Moment taken from episode 36 of 'Jeremy Carne' podcast with Russell Simmons on seeking yoga in a polarized world. #happy #fearless #50cent

422 Likes, 52 Comments - Jeremy Carne (@jezcarne) on Instagram: "@unclerush on @50cent being fearless & happy. Moment taken from episode 36 of 'Jeremy Carne'..."

Suge Knight muss aktuell eine heftige Gefängnisstrafe absitzen.

Suge Knight muss wohl für 28 Jahre ins Gefängnis

Von Michael Rubach am 06.12.2018 - 16:36 Die Lebensgeschichte von Death Row Records-Mitbegründer Suge Knight ist gelinde gesagt außergewöhnlich. Er war einer der einflussreichsten Figuren im US-Rap, ist Teil vieler Theorien um die Morde an Tupac Shakur und Biggie Smalls und wurde zuletzt zu 28 Jahren Gefängnis wegen Totschlags verurteilt - genug Stoff für diverse Blockbuster.

Die Kunst des Trollens: Wie ein Ja-Rule-Konzert zu 50 Cents Meisterstück werden könnte

Der Streit von Ja Rule und 50 Cent dauert inzwischen fast zwei Jahrzehnte. Was früher noch mit Tracks und zum Teil auch körperlich ausgetragen wurde, lässt sich heute am Display regeln. 50 Cents neuester Streich ist dabei ein Paradebeispiel für Trolling. Dieses Mal könnte Fiddys Aktion sogar Konsequenzen in der Wirklichkeit nach sich ziehen.


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