T.I.s emotionale Ansage an Kanye West: "Abstoßend, erbärmlich & peinlich"

T.I. ist wegen Kanye Wests bizarrem Auftritt im Weißen Haus endgültig der Kragen geplatzt. Er habe die Aktionen und Aussagen seines Kollegen geduldig beobachtet, aber dieser Besuch sei der "abscheulichste, erbärmlichste und peinlichste Akt der Verzweiflung und Versteigerung einer Seele, um Macht zu erlangen", den er jemals gesehen habe. Harter Tobak, den der ATL-Rapper auf Instagram über Ye schreibt.

Er vergleicht Kanye mit Hoppin' Bob aus dem Film "Life" (1999) und – den meisten wahrscheinlich eher ein Begriff – Stephen (Samuel L. Jackson), dem Haussklaven von Calvin J. Candie (Leonardo DiCaprio) in "Django Unchained". Was er sagen will: Mit seinen Liebesbekundungen für Trump sei Kanye seinen schwarzen Mitbürgern übel in den Rücken gefallen, um selbst Privilegien zu genießen. Zum Verständnis hier zwei Szenen aus den beiden Filmen:

Django Unchained: Django Meets Stephen

Django Unchained depicts the historical fictional tale in which bounty hunter Dr. King Schultz (Christoph Waltz) purchases a slave named "Django" (Jamie Foxx) and agrees to free him in exchange for helping him locate three fugitive brothers who are slavers.

Fences at Camp 8 00000

Uploaded by Gregory Patrick on 2015-04-15.

Instagram explodiert vor lauter Memes, die sich auf deutliche Bildsprache stürzen.

T.I. haut in seinem Statement eine harte Ansage nach der anderen raus. Eine weitere Kostprobe ließe sich in etwa so übersetzen:

"Das ist A*schküssen und Stiefellecken auf einem komplett neuen Level und ich lehne es ab, mich mit etwas assoziieren zu lassen, das so niederträchtig, schwach und rücksichtslos mit Hinblick auf das übergeordnete Wohl ALL UNSERER LEUTE ist!!!!"

Falls es der Rapszene an unmissverständlichen Positionierungen zu Kanye 2018 gefehlt haben sollte, ist das jetzt nicht mehr der Fall. Interessant ist auch, dass T.I. laut eigener Aussage von Ye gefragt wurde, ob er mit zu besagtem Treffen kommen würde – was er selbstredend abgelehnt hätte. Wäre er vor Ort gewesen, so Tip, hätte er sich womöglich dazu gezwungen gesehen, handgreiflich gegen Kanye zu werden.

Seinem emotionalen Post ließ T.I. auf Instagram ein Video folgen, in dem er ein Melania-Trump-Lookalike komplett unbekleidet auf dem Tisch im Oval Office für sich tanzen lässt:



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Now I’ve been extremely patient and made it a point to not jump to any premature conclusions about Ye’& his antics... Partially due to the lessons learned from the outcome of other similar situations dealing wit my brother Wayne (which I admittedly mishandled a bit in hindsight) But now this shit is next level,futuristic Sambo,Hopping Bob, Stephen off Django ass shit Ye!!!! From what I can gather... This is the most repulsive,disgraceful, Embarrassing act of desperation & auctioning off of one’s soul to gain power I’ve ever seen. Now I recall you asking me to come with you to have this meeting and I declined (naturally)... but bro... if ain’time I would’ve been in there wit you and you behaved that spinelessly in my presence,I feel that I’d be compelled to slap de’Fuq outta you bro For the People!!! You ass kissing and boot licking on a whole new level &I refuse to associate myself with something so vile,weak,& inconsiderate to the effect this has on the greater good of ALL OUR PEOPLE!!!! I’m a true believer in “It ain’t what you do,it’s how you do it.” And this shit is regurgitating! At one time it was a pleasure to work alongside you... now, I’m ashamed to have ever been associated with you. To all the people who follow Ye musically,socially, or even personally....who are confused, heartbroken, infuriated.... Let me make this clear... THIS SHIT AINT COOL!!! THIS IS A MOVE YE MADE FOR YE!!! THIS IS A PLAY TO PUT HIM IN A POSITION HE’D LIKE TO SEE HIMSELF IN...WE ARE NOT ON HIS MIND AS HE MAKES THESE COMMENTS AND DECISIONS. Don’t follow this puppet. Because as long as I’ve lived I’ve learned that it benefits a man nothing at all to gain the world,if to do so he must lose his soul. We just saw Mr.West’s Soul on auction. If you listen closely you can hear the tears of our ancestors hit the floor. All I can say is... I’ve reached my limits. This is my stop,I’m officially DONE!!!! Trump & His Lil Cookie Boy. #USorELSE

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Dear 45, I ain’t Kanye.

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Public Enemy wieder vereint: Flavor Flavs Rauswurf war angeblich nur Promo

Public Enemy wieder vereint: Flavor Flavs Rauswurf war angeblich nur Promo

Von Michael Rubach am 01.04.2020 - 17:37

UPDATE vom 01. April:

Chuck D hat den Rausschmiss von Flavor Flav bei Public Enemy zum großangelegten Aprilscherz erklärt. Der öffentliche Streit samt Verbannung aus der Gruppe sei laut Chuck D Teil einer Marketing-Kampagne für das Album "Loud Is Not Enough" gewesen. Die Platte ist heute erschienen und enthält mit "Food As A Machine Gun" auch einen Track, auf dem die vermeintlichen Streithähne zusammen zu hören sind.

Seinen angeblichen PR-Coup enthüllte Chuck D im Podcast People's Party bei einem Gespräch mit Talib Kweli. Chuck D sei bei der Aktion von Orsons Wells "Krieg der Welten" inspiriert gewesen. Auch könne er Flavor Flav gar nicht feuern, da die beiden Partner seien. Kurzerhand erklärt er den 1. April noch zum "April Flav Chuck Day". Hier kannst du "Loud Is Not Enough" hören:

Loud Is Not Enough

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UPDATE vom 03. März:

Flavor Flav hat sich zu seinem Rauswurf via Twitter geäußert. Er sei "sehr enttäuscht" von Chuck D. Gleichzeitig betonte er, dass er und Chuck D Partner seien und es kein Public Enemy ohne Flavor Flav gebe. Auch wendete sich der Verstoßene direkt an Chuck D und sagte, dass man die Sache doch wieder in den Griff bekommen könne.

FLAVOR FLAV on Twitter

@MrChuckD And .@MrChuckD,,,i didn't sue you on Friday,,,i asked the @berniesanders campaign to correct misleading marketing,,,that's all it was,,,I'm not your employee,,,i'm your partner,,,you can't fire me,,,there is no Public Enemy without Flavor Flav,,,so let's get it right Chuck,,,

Original-Meldung vom 2. März:

Flavor Flav ist wohl nicht länger Mitglied von Public Enemy. Chuck D hat in einem Statement, das mehreren US-Portalen vorliegt, ziemlich klare Verhältnisse geschaffen:

"Public Enemy und Public Enemy Radio werden ohne Flavor Flav weitermachen. Wir danken ihm für seinen jahrelangen Einsatz und wünschen ihm alles Gute."

("Public Enemy and Public Enemy Radio will be moving forward without Flavor Flav. We thank him for his years of service and wish him well.")

Chuck D erklärt Trennung von Flavor Flav

Für eine Wahlkampfveranstaltung von US-Demokrat Bernie Sanders hatte sich Public Enemy angekündigt. Flavor Flav wollte von der Veranstaltung jedoch nichts wissen. Er lies über seinen Anwalt verlauten, dass ohne sein Einverständnis mit seinem Image geworben werden würde. Flavor Flav unterstütze aber niemanden im Wahlkampf – auch nicht Bernie Sanders.

Diese politische Argumentation lässt Chuck D nicht gelten. Er schrieb auf Twitter, dass Flavor Flav nicht einmal den Unterschied zwischen Bernie Sanders und Barry Sanders (Footballspieler) kenne.

Flavor Flav sei hingegen jemand, der sich nur für Geld bewege. Benefiz-Veranstaltungen oder gemeinnützige Events ohne Gage kämen ihm nicht in den Sinn. Mit so einer Person möchte Chuck D augenscheinlich nicht weiter zusammenarbeiten.

Chuck D on Twitter

last final note the last final note was my last straw was long ago. It's not about BERNIE with Flav... he don't know the difference between BarrySanders or BernieSanders he don't know either. FLAV refused to support @Sankofa after @harrybelafonte inducted us. He don't do that

Chuck D on Twitter

Spoke @BernieSanders rally with @EnemyRadio. If there was a $bag, Flav would've been there front & center. He will NOT do free benefit shows. Sued me in court the 1st time I let him back in.

Chuck Ds Anwalt teilte zudem mit, dass sein Mandant die Rechte an der Marke Public Enemy besitze und dieser den Namen verwenden könne, wie es ihm beliebt. Auch die einprägsamsten Lines von Flavor Flav gingen auf das Konto von Chuck D. Das Tischtuch zwischen den (ehemaligen) Bandkollegen scheint vorerst zerschnitten.

Chuck D setzte Flavor Flav ein Ultimatum

Kurz vor dem nun erfolgten Rausschmiss räumte Chuck D seinem Kollegen gegenüber dem Portal HipHopDX noch eine Frist von einem Jahr ein, um "sich zusammenzureißen". Doch die Zeit als Bandmitglied bei Public Enemy scheint für Flavor Flav endgültig abgelaufen zu sein – trotz ikonischer Uhr um den Hals.

Schon 2017 verklagte Flavor Flav sein Band wegen ausstehender Zahlungen im Kontext des letzten Albums "Nothing Is Quick In The Desert". Flavor Flav ist Gründungsmitglied der legendären Formation, die sich seit über 30 Jahren vor allem durch sozialkritische Texte auszeichnet.

Den Auftritt von Public Enemy bei der Veranstaltung von Bernie Sanders kannst du hier sehen (ab 01:57:30):


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