Thema Donald Trump: Sinneswandel bei Kanye West, emotionaler Appell von Drake

Es wirkt wie späte Einsicht. Als einer der wenigen Künstler, die sich öffentlich positiv über Donald Trump äußerten, kehrt jetzt auch Kanye West dem neuen Präsidenten den Rücken zu. 

In der Nacht von Sonntag auf Montag verschwanden sämtliche Pro-Trump-Posts auf Kanyes Twitter Account. Laut TMZ sei er sehr unzufrieden mit Trumps Politik in den vergangenen zwei Wochen und habe deswegen entschieden, sich von ihm zu distanzieren.

In der Vergangenheit erntete Kanye immer wieder Kritik für seine positiven Äußerungen und Tweets über Trump. Bei einem Konzert lobte er Trump und wurde dafür ausgebuht. Selbst an den Wahlen teilgenommen habe er laut eigener Aussage aber nicht.

Auch ein persönliches Treffen scheute Kanye nicht und behauptete: "Ich glaube, es ist wichtig, einen direkten Draht mit unserem künftigen Präsidenten zu haben, wenn wir wirklich eine Veränderung wollen." Kim Kardashian zeigte sich weniger begeistert von der politischen Einstellung ihres Mannes und begleitete ihn auch nicht zu dem Treffen.

Jetzt scheint bei Kanye ein Sinneswandel stattgefunden zu haben. Das Löschen der Tweets soll dies wohl endgültig symbolisieren.

Auch Drake äußerte sich jetzt offen gegen Trump. Bei einem Konzert in London sagte er, er könne den "bullsh*t" nicht ertragen, den er täglich im TV sehe. Er sei stolz, dass an diesem Abend Menschen aller Nationalitäten gemeinsam seine Musik feiern könnten. Ein einzelner Mann könne eine Welt nicht auseinander reißen. Seine Abschlussworte lauteten: "F*ck that man". Ohne seinen Namen zu nennen, ist offensichtlich, wer hier gemeint ist. 

DJ Akademiks on Twitter

Drake on Donald Trump https://t.co/1sCRKtPRBg

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Kommentare

HipHop.de, es wäre äußerst schön, wenn ihr die Politik einfach mal außen vor lassen würdet. Genau diese Anti-Trump-Meinungsmache (der erste Satz des Artikels) lässt die Medien unglaubwürdig erscheinen oder kriegt ihr etwa Geld für solche Artikel?

Man kann nicht HipHop leben (richtig leben, mit Kultur und so, dem Spirit, State of mind etc.) und gleichzeitig diesen Hampelmann gut finden. Die sollen nur weiter Stimmung gegen diesen alten Sack machen. Und falls du Trumps Messages geil findest hast du HipHop nicht verstanden

kriegst du etwa Geld für solche Kommentare?

Sie dürfen doch ihre Meinung haben und vertreten. Niemand ist gezwungen HipHop.de-Posts zu lesen. Der Hip-Hop Bezug ist dirch Kanye und Drake vorhanden.

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Netflix kauft Kanye West-Doku für $30 Millionen

Netflix kauft Kanye West-Doku für $30 Millionen

Von Michael Rubach am 07.04.2021 - 12:02

Netflix hat sich offenbar eine mehrteilige Doku-Serie über Kanye West gesichert. Billboard zufolge hat der Streaming-Gigant für das Projekt 30 Millionen Dollar auf den Tisch gelegt. Eine Veröffentlichung sei noch für dieses Jahr geplant.

Mehrteilige Kanye West-Doku kommt zu Netflix

Seit mehr als 20 Jahren soll die Doku über Yeezy in Arbeit sein. Hinter der Produktion stecken Clarence 'Coodie' Simmons and Chike Ozah. Beide haben als Coodie & Chike nach der Jahrtausendwende Musikvideos für Kanye gedreht. Die Clips zu "Through The Wire" und "Jesus Walks (Version 3)" gehen beispielsweise auf das Duo zurück.

Die Doku-Serie soll Tonnen von bisher unveröffentlichtem Archivmaterial bereithalten. Außerdem scheinen prägende Momente von Kanyes Leben im Fokus zu stehen. Von seinem Einstieg ins Rap-Game über den Umgang mit dem Tod seiner Mutter Donda bis zur gefloppten Kampagne zur US-Präsidentschaftswahl 2020 – die Kamera war offenbar mehr als zwei Jahrzehnte lang eng an Yeezys Seite.

Laut Hotnewhiphop habe Kanye bereits dadurch sein Einverständnis zur Veröffentlichung erteilt, indem er überhaupt zuließ, über so einen ausgedehnten Zeitraum gefilmt zu werden.

Vielleicht kommt Kanye ja auch auf sein Treffen mit Melbeatz zu sprechen. Die Berliner Produzentin dürfte er aus seiner Anfangszeit in guter Erinnerung behalten haben.

Weshalb Kanye West sich für immer an Melbeatz erinnern wird


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