The Game verdient nichts an seiner Musik, bis $7 Millionen bezahlt sind

The Game darf wohl erstmal für eine ganze Weile nichts von seinen Einnahmen behalten: Bis er seine Schulden von über 7 Millionen US-Dollar bezahlt hat, geht das Geld aus seiner Musik an Priscilla Rainey. Ihr steht das Geld eigentlich schon seit einem Urteil wegen s*xueller Belästigung von vor einigen Jahren zu, bisher hat The Game aber offenbar nicht bezahlt. Nun wird er auf diese Art und Weise vom Gericht dazu gezwungen.

$7 Millionen: The Game muss vorerst seine gesamten Einnahmen abgeben

Priscilla Rainey wirft The Game s*xuelle Übergriffe vor. Die Frau hat bei der TV-Show "She Got Game" mitgemacht und The Game soll bei einem abendlichen Treffen nach den Dreharbeiten übergriffig geworden sein. Der Rapper wurde dafür auch schon im November 2016 verurteilt. Laut diesem über zweieinhalb Jahre alten Gerichtsurteil stehen der Klägerin offenbar 7.254.123,18 US-Dollar zu.

Aber The Game hat wohl bis heute nicht bezahlt. Stattdessen erklärte der Rapper aber immer wieder über Instagram, er denke gar nicht daran, der Frau Geld zu geben. Er habe sich auch geweigert, Informationen über seine finanzielle Situation preis zu geben. Jetzt kommt er wohl nicht mehr drum herum. Laut einem neuen Urteil wurden der Klägerin nun wohl sämtliche Musik-Einnahmen von The Game zugestanden.

Bis die Summe von knapp über 7,25 Millionen US-Dollar erreicht ist, sieht The Game demnach keinen Cent aus seinen Musik- und Label-Einnahmen. Stattdessen geht das Geld direkt an die Frau, der es zusteht. Das berichtet The Blast unter Berufung auf Gerichtsdokumente, die der Seite vorliegen sollen.

Bleibt für beide Seiten nur zu hoffen, dass The Game richtig schnell richtig viel Geld verdient. Die Chancen stehen nicht allzu schlecht. Demnächst erscheint sein nächstes – und angeblich letztes – Album "Born to Rap".

The Game freestylt über "Old Town Road", "Quiet Storm" & mehr [Video]

The Game war bei den L.A. Leakers zu Gast und hat vor Ort einfach mal alles in Grund und Boden gefreestylt. Der Rapper erklärt währenddessen gleich mehrfach, dass er "ein bisschen betrunken" wäre...

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Prozess gegen Gzuz: Staatsanwaltschaft fordert Haftstrafe

Prozess gegen Gzuz: Staatsanwaltschaft fordert Haftstrafe

Von Michael Rubach am 09.09.2020 - 14:41

Im Prozess gegen Gzuz plädiert die Staatsanwaltschaft für eine Freiheitsstrafe. Dem Hamburger Rapstar könnten 14 Monate im Gefängnis bevorstehen – eine weitere Bewährungsstrafe ist für den Staatsanwalt keine Option. So berichtet es unter anderem der Spiegel.

Gzuz entschuldigt sich für sein Verhalten

Bevor die Verhandlung am gestrigen Dienstag am Hamburger Amtsgericht fortgesetzt wurde, ließ Gzuz offenkundig über seinen Anwalt mitteilen, dass er sein Benehmen am vergangenen Prozesstag bereue. Gzuz flog Mitte August aus dem Gerichtssaal. Der 187er "bedauert sein Verhalten". Die damalige Befragung seiner Verlobten habe ihn sehr verärgert – das rechtfertige seinen Auftritt jedoch nicht.

Diese Entschuldigung verhindert nicht, dass die Staatsanwaltschaft einen ziemlich eindeutigen Standpunkt einnimmt: Sie hält Gzuz in sämtlichen Anklagepunkten für schuldig. Ihm wird unter anderem Waffenbesitz, Drogenbesitz sowie versuchter Diebstahl vorgeworfen. Eine Strafanzeige wegen Körperverletzung wurde während der Verhandlung zurückgezogen. Die Staatsanwaltschaft könne im Hinblick auf die ständigen Konflikte von Gzuz mit dem Gesetz zudem keine positive Sozialprognose stellen. Selbst bei laufender Bewährung werde der 187er immer wieder straffällig.

Gzuz' Verteidiger argumentiert - ebenfalls in allen Anklagepunkten - für einen Freispruch. Der Anwalt erkennt darüber hinaus eine gewisse Ungleichbehandlung, die auf die Prominenz und auf das Image seines Mandanten zurückzuführen sei: "Bei jedem anderen im Saal wäre ein solches Verfahren eingestellt worden". Diverse Zeugen haben während der Verhandlung zu Gunsten von Gzuz ausgesagt.

Gzuz wegen Drogen & Waffen vor Gericht: Zeugen entlasten ihn

Dritter Verhandlungstag für Gzuz: Das 187 Strassenbande-Mitglied hatte heute erneut ein Gastspiel vorm Amtsgericht Hamburg. Dabei sorgten zwei ungeladene Zeugen für ordentlich Wirbel, wie Tag24 berichtet. Der Richter fühlte sich gar wie "bei RTL2". Was wird Gzuz vorgeworfen? Einiges.

Das verdient Gzuz offenbar im Monat

Wie die Hamburger Morgenpost ausbreitet, soll Gzuz durchschnittlich 100.000 Dollar im Monat allein vom Major Universal erhalten. Seit der Corona-Pandemie seien die Zahlungen des Labels außerdem "exorbitant in die Höhe geschnellt". Des Weiteren hebe der Rapper regelmäßig mehrere tausend Euro Bargeld ab.

In Anbetracht einer möglichen Geldstrafe ist eine solche Offenlegung der Einkommensverhältnisse von Bedeutung. Der Richter habe den Tagesverdienst von Gzuz nach dem Checken der Kontodaten und abzüglich der Steuern sowie Management-Kosten schließlich auf 1.000 Euro geschätzt. Der Anwalt von Gzuz stellt eine abweichende Rechnung auf. Er gehe eher von 700 Euro aus.

Ein Urteil in dem Prozess soll am 29. September fallen.


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