The Game nennt seine Top 5 LA-Alben
The Game mit Finger an der Lippe

 

Der Bezug zu Los Angeles ist bei The Game mehr als offensichtlich. Wer auf Instagram als losangelesconfidential unterwegs ist, hat definitiv eine tiefere Connection zu der Metropole im Süden Kaliforniens. Gute Idee also, den US-Rapper aus Compton nach seinen Lieblingsalben zu fragen, die von Artists aus der Stadt der Engel stammen. In der neuen Show "Fresh Pair" hat The Game im Talk mit Just Blaze und Katty Customs seine persönliche Top 5 aufgestellt.

The Game wählt nur Classics – und auch sich selbst

The Game ist selten um ein Wort verlegen und so zählt er nicht nur auf die Schnelle fünf Alben auf, sondern liefert auch immer eine kurze Begründung mit. An der Spitze seines persönlichen L.A.-Rankings sieht Game "The Chronic", weil ihm "die Reihenfolge des Erscheinens wichtig ist". Das Solodebüt von Dr. Dre erschien 1992 und gehört in Amerika zum Kulturgut.

Dann geht The Game zu Snoop Doggs Solodebüt "Doggystyle" über (fast 30 Jahre später steht "Missionary" vor dem Release). An dieser Stelle lässt es sich der Compton-Rapper nicht nehmen, Snoops Einfluss auf das zuvor erwähnte Album von Dr. Dre hervorzuheben: "Ich habe das Gefühl, dass 'The Chronic' auch heimlich das erste Album von Snoop war."

Der nächste Spot geht an The Game höchstselbst. "The Documentary" (2005) gehöre wegen "allem, was das Album getan hat" in seine Top 5. Es folgt eine wenig Eigenlob:

"Ich habe das zu einer Zeit in L.A. gemacht, als ich der einzige … der größte Rapper in L.A. war. Und ich habe allein fast zehn Jahre lang die Stellung gehalten. Die gesamte Küste, die damit einhergehende Bestie, die Kriege –  mit wem auch immer ich in den Krieg gezogen bin."

Des Weiteren packt The Game "Good Kid, M.A.A.D City" von Kendrick Lamar auf die Liste. Den Titel der Platte kann The Game durch eigene Beobachtungen co-signen:

"Weil ich Kendrick und seine Essenz gesehen habe, angefangen von einem buchstäblich guten Kind in einer verrückten Stadt, wie er sich unabhängig durchgekämpft, den Kurs gehalten und dann dieses Album herausgebracht hat. Die Platte hätte einen Grammy gewinnen sollen."

Der Grammy für das beste Rapalbum ging seinerzeit an Macklemore und Ryan Lewis für "The Heist".

Um seine Top 5 einzutüten, reist The Game schließlich doch wieder in der Zeit zurück. Die Wahl fällt auf Ice Cubes "Death Certificate" (1991) – "einfach wegen dem, was es mir bedeutet hat."

Die Show "Fresh Pair" lädt seit Neuestem Größen der Hiphop-Szene zum Streetwear-Talk ein. Am Ende jeder Episode bekommen die Gäste dann ein Paar Custom Sneaker. Doch es geht nicht nur straight um Sneaker und Mode. Zuletzt kürte Jadakiss die fünf prägnantesten Stimmen im Hiphop.

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