The Game behauptet, die Straße hört kein Eminem
The Game & Eminem

 

Obwohl bislang jegliche Reaktion ausblieb, versucht The Game weiter Streit mit Eminem anzufangen. In einem neuen Interview wiederholt Game nun seine Behauptung, ein besserer Rapper als Eminem zu sein. Der Grund dafür sei, dass niemand auf der Straße wirklich Eminem hören würde.

The Game findet, er ist ein besserer Rapper als Eminem

The Game war in der Basketball-Show "All The Smoke" von Ex-NBA-Spielern Matt Barnes und Stephen Jackson zu Gast und hat dem Namen des Formats alle Ehre gemacht. Denn neben Basketball geht es natürlich auch um Rap und die dort herrschende Competition.

Dabei lässt Game es sich nicht nehmen mal wieder gegen Eminem zu sticheln. Er holt erneut die Behauptung raus, ein besserer Rapper als Eminem zu sein. Der Grund, warum er nicht größer als Em' wäre, sei, dass man ihn nicht mit so viel Geld vermarktet hätte. Als Beweis führt er an, dass Eminems Songs nicht auf Straße gehört und auch nicht im Club oder in Sportkabinen laufen würden. Ein Statement, dass Stephen Jackson unterschreibt.

"Wann hast du jemals einen Eminem-Song in einem Club gehört? Wann hast du jemals seinen Sh*t in einer Umkleidekabine gehört? [...] Ich höre Eminem nicht auf der Straße. Es ist ja nicht so, dass er nicht rappen kann. Die Fähigkeiten sind da, aber ich bin einfach ein besserer Rapper."

So ganz will The Game Eminem aber dann doch nicht die Daseinsberechtigung absprechen. Er beruft sich auf den Wettbewerbsgedanken im Rap: Man müsse sich einfach selbst für den Größten halten, um was zu reißen.

"Ich muss denken, dass ich besser bin als jeder einzelne Rapper, warum sollte ich sonst überhaupt diesen Scheiß machen?"

Das ganze Interview könnt ihr euch hier anschauen (ab 58:30 geht es um Eminem):

The Game erklärt Eminems Erfolg

Neben seinen Ansagen liefert The Game auch noch eine Erklärung für Eminems Erfolg. Dieser hänge nämlich nicht nur mit dessen Fähigkeiten als "herausragender Lyriker" zusammen. Auch die Zusammenarbeit mit Dr. Dre sowie "der Maschinerie Interscope [Records] und Universal [Music]" hätten Em' stark gepusht. Das "größte Label der Welt" hätte einfach diktiert, dass Eminem der größte Rapper werde. So wie sie auch jeden anderen einfach zu einem Superstar machen könnten, wenn sie wollen würden.

Dabei habe Eminem einerseits das "weiße Amerika" aufgrund seiner Hautfarbe für sich gewinnen können, andererseits hätte ihm Dr. Dre Kredibilität bei den Schwarzen gegeben.

"Uns wurde gesagt, dass Eminem der Größte sei. Und übrigens ist er weiß. Das spielte eine große Rolle bei seinem Erfolg, weil man das weiße Amerika abholen konnte. Also war man super solide, was die Albumverkäufe anging. Und er war mit Dr. Dre zusammen, also holte er auch die N****s ab."

Interscope und Universal hätten einfach so viel Geld in Eminem gesteckt, bis dieser als Künstler "funktioniert" habe.

Zum Ende hin behauptet The Game außerdem, dass man sich mit Eminem gutstellen muss, um wirklich erfolgreich zu sein. Dabei verweist er auf 50 Cent, mit dem Eminem nach wie vor sehr gut befreundet sei. Ohne diese Freundschaft hätte es Fifty auch nicht in die diesjährige Super Bowl-Halbzeitshow geschafft.

Ähnliches hatte Snoop Dogg bereits vor Kurzem berichtet:

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