T-low findet, Disses gegen ihn sind "eine kleine Ehre"
T-low guckt in die Kamera

 

"Sehnsucht"-Star t-low ist beim "Ein Jib mit..."-Format von Hotbox auf Youtube zu Gast. Dort spricht er über die negativen Kommentare und Disses ihm gegenüber und die Diskussion um seinen splash!-Auftritt.

T-low glaubt nicht an Hass gegen ihn

Bonez MCs Kommentar, er würde lieber ein Feature mit seinem "Erzfeind" Fler als mit ihm machen, findet t-low rückblickend nicht so schlimm. Alle anderen 187er seien in seinen Privatnachrichten immer cool zu ihm. Allgemein seien fast alle, die was gegen ihn sagen, "nett, wenn man dann in deren DMs slidet". Deswegen glaubt er nicht, dass in der Szene ein richtiger Hass gegen ihn herrsche. Vor allem Kollegah und Farid Bangs Art von Rap bestehe laut t-low seit zehn Jahren aus "Rapper dissen", weswegen er die Lines locker nehme:

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Kolle oder ein Farid zuhause sitzen und wirklich was gegen mich haben. [...] Für mich ist das jetzt nicht so, als würde ich mich dadurch persönlich angegriffen fühlen."

Darauf folgend gibt t-low sogar einen Shoutout an Farid Bang. Der Banger Musik-Chef habe auf einer Szene-Party ganz normal mit seinen LiTKiDS-Kollegen Sevi Rin und Heinie Nüchtern geredet und "Cocktails geschlürft".

Es sei auch "lowkey eine kleine Ehre" für ihn, von Kolle und Farid gedisst zu werden. Er könne die Texte von JBG 2 komplett mitrappen und sei sich sicher, dass, wenn ein JBG 4 erscheint, er darauf "ordentlich vetreten" sein würde. Von Kollegahs Line "Ich sag’ ma’ so, die Herkunft sagt schon alles – Itzehoe“ hätte er sich jedoch mehr erwartet. Den Itzehoe-Spruch habe er schon als Kind von Leuten gehört, die nicht aus seiner Heimatstadt kamen.

Auch auf die Diskussion um seinen berühmten splash!-Auftritt kommt t-low zu sprechen. Er selbst, das splash!-Festival und der Tontechniker würden wissen, dass letzterer bei diesem Auftritt "verkackt" habe. Laut t-low habe sich dieser noch während der Show bei ihm entschuldigt. Dass danach "Leute mit Reichweite" behauptet haben, er könne nicht live performen, habe t-low extrem gestört. Er weiß, dass er "live kann" und habe noch nie nach Shows von einem Anwesenden negatives Feedback bekommen.

Die ganze Ausgabe, in der t-low unter anderem auch über seine Anfänge mit Drogen und Ärger mit der Polizei redet, findet ihr hier:

T-low hatte 2022 ein sehr erfolgreiches Musikjahr. Das spiegelt sich auch in den meistgeschauten Musikvideos des Jahres wieder:

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