Hiphop-Steuer: Swizz Beatz fordert Abgabe an die Pioniere

Wenn es nach Swizz Beatz geht, dann sollte die junge Generation der alten Generation etwas zurückgeben. Damit meint er nicht ein Lob oder eine kleine Respektsbekundung, sondern Geld. Der Produzent spricht sich in einem Talk mit Joe Budden im Rahmen von Beatz's Zone Radio für eine Art Steuer aus, um den Pionieren des Hiphops finanziell unter die Arme zu greifen.

Swizz Beatz möchte Millionen für Hiphop-Ikonen sammeln

Mit dem Battle-Format "Verzuz" ist Swizz Beatz aktuell im Auftrag der Kultur auf Instagram unterwegs. Er und Timbaland haben die Reihe während der Corona-Pandemie gestartet. Dort battlen seit Wochen Artists mit ihren Hitkatalogen gegeneinander – auch ausgesprochene Herausforderungen bringen regelmäßig Schlagzeilen hervor.

Im Gespräch mit Joe Budden macht Swizz Beatz klar, dass er noch viel mehr für Kultur und insbesondere für ihre Gründer*innen zu erreichen gedenkt. Ihm schwebt eine Abgabe vor, die direkt an die Hiphop-Pioniere fließen soll.

"Die Tatsache, dass wir als Künstler*innen keine Steuern für jene Ikonen zahlen, die den Weg ebneten, hat uns einen guten Schnitt beschert, der uns ermöglicht, unsere Familie zu ernähren. [...] F*ck die Regierung! Wir müssen Steuern an die Kreativen des HipHop zahlen, die uns Redefreiheit gegeben haben, um vorwärts zu kommen. Ich werde mich vehement dafür einsetzen."

("The fact we don't pay taxes as artists to those icons that paved the way, took the lower cut for the music that allow us to feed our family... F*ck the government. We need to be paying taxes to the creatives of hip hop that gave us freedom of speech to move forward. I'm going to go so hard with that.")

DJ Premier vs. RZA: Hiphop-Sternstunden bei Instagram live

In Zeiten von Corona sorgen manche Persönlichkeiten aus dem Rapkosmos immer wieder für positive Vibes und demonstrieren, wie man kreativ mit der Krise umgehen kann. So auch die beiden Hiphop-Legenden Timbaland und Swizz Beatz, die mit dem Battle-Format Verzuz eine interessante Plattform für Live-Unterhaltung auf die Beine gestellt haben.

Dabei hat der Ehemann von Alicia Keys auch konkrete Namen im Kopf herumschwirren, die von seiner Idee profitieren sollen: Kool Herc, Sugarhill Gang, Melle Mel und Grandmaster Flash fallen ihm auf die Schnelle ein. Diesen Urvätern der Kultur möchte Swizz Beatz mit seinem Vorschlag eine großzügige Finanzspritze zukommen lassen. Insofern sie nicht bereits auf diesem Niveau angekommen ist, plant der Produzent die Generation auf Millionärs-Level zu bringen.

"Ich möchte eine Millionen für jede Ikone sammeln, die Hiphop an den Start gebracht hat."

("I want to raise a million dollars for each icon that started hip-hop")

Wie genau, er diese Idee umzusetzen gedenkt, erklärt Swizz Beatz erst einmal nicht. Er stehe aber "voller Leidenschaft" hinter seinen Plänen.

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Hiphop meets Basketball: Rapper Coach Bennet & Trainer Paul Gudde im Interview mit Luke

Hiphop meets Basketball: Rapper Coach Bennet & Trainer Paul Gudde im Interview mit Luke

Von Marcel Schmitz am 12.09.2021 - 12:02

Hiphop und Basketball haben sehr viele Berührungspunkte, z. B. tragen Rapper gerne Jordans und auf Basketballplätzen läuft Rapmusik. Um etwas tiefer in das Zusammenspiel der beiden Welten einzutauchen, hat sich Luke mit Rapper Coach Bennet und Basketballtrainer Paul Gudde getroffen.

Der bei FourMusic gesignte Rapper und Model Coach Bennet macht aktuell mit den ersten Singles Welle und arbeitet an seiner Debüt-EP zusammen mit Producer Yoshi. Paul Gudde betreibt sein eigenes Basketball Atelier und ist Projektleiter der Red Bull Half Court Turniere. Er hat schon u. a. Dennis Schröder (NBA) und Marie Gülich (WNBA) trainiert und auch mit Farid Bang zusammengearbeitet.

Im Interview mit Luke sprechen die beiden über ihren ersten Kontakt mit Hiphop bzw. Basketball und wie beides ihren Werdegang beeinflusst hat. Außerdem erfahrt ihr natürlich alles über Coach Bennet und Paul Guddes bisherige Karriere-Highlights und aktuelle bzw. geplante Projekte.


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