Suge Knight muss wohl für 28 Jahre ins Gefängnis

Auf Suge Knight hätte ein Mordprozess gewartet – diesen umgeht er nun offenbar und muss für 28 Jahre ins Gefängnis. Der ehemalige Manager und Mitbegründer von Death Row Records ist laut Medienberichten einen Deal mit der Staatsanwaltschaft eingegangen.

Im Januar 2015 soll Suge Knight zwei Männer auf einem Parkplatz vorsätzlich mit einem Auto überfahren haben. Einer der Männer starb bei diesem Vorfall. All das geschah am Set des Biopics "Straight Outta Compton". Die Anklage plädierte auf Mord. Das ausgehandelte Abkommen kommt nun einem Schuldeingeständnis gleich – allerdings nicht wegen Mordes, sondern wegen Totschlags.

Damit umgeht Suge Knight wohl eine lebenslange Haftstrafe, die ihm ohne den Deal gedroht hätte. Trotzdem bedeutet es, dass der 53-Jährige mit 81 Jahren seine Strafe abgesessen haben wird. Am 4. Oktober soll das endgültige Urteil erfolgen.

Suge Knight gilt als eine der Hauptfiguren bei den Streitigkeiten zwischen der Eastcoast und der Westcoast in den Neunzigern. Immer wieder taucht sein Name in Zusammenhang mit dem Mord an Tupac Shakur auf. Nicht zuletzt, weil er neben 2Pac im Auto saß, als dieser am 7. September 1996 angeschossen wurde.

Auch Snoop Dogg und Dr. Dre (Mitbegründer) sind eng mit der Geschichte von Death Row Records verknüpft. Das Label meldete 2006 Konkurs an. 2008 ersteigerte die Global Music Group die Rechte an Death Row für 24 Millionen Dollar.

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Flers Streit mit RTL landet vor Gericht

Flers Streit mit RTL landet vor Gericht

Von Paul Kruppa am 30.08.2021 - 19:31

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat erneut Anklage gegen Fler erhoben. Eine Auseinandersetzung mit einem Team von RTL aus dem Frühjahr 2020 kommt nun offenbar vor Gericht. Dabei dreht es sich um Vorwürfe, die von Körperverletzung über Sachbeschädigung bis hin zu Bedrohung und Beleidigung reichen. Das berichtet die B.Z. heute.

Fler freut sich auf den Prozess

Ein RTL-Team wollte am 2. März 2020 ein spontanes Interview mit Fler am Ku'Damm drehen. Statt zu einem Gespräch soll es jedoch zu einer handfesten Auseinandersetzung gekommen sein. Laut RTL erlitt ein Kameramann dabei eine Platzwunde am Auge. Ebenfalls hätte eine RTL-Mitarbeiterin flüchten müssen. Damals hieß es, dass Fler eine wertvolle Kamera beschädigt habe. Eine frühere Verhaftung Flers wegen des Raubes einer Speicherkarte wurde im Nachhinein als rechtswidrig eingestuft.

Ein weiterer Anklagepunkt im kommenden Prozess soll sich zudem auf einen Kommentar von Fler unter einem Video einer Querdenken-Demo beziehen. Ein Polizeibeamter sei von ihm als "N*tten-Sohn-Bulle" bezeichnet worden.

Der Berliner Rapper habe für das Verfahren einen Anwalt engagiert, der sonst Arafat Abou-Chaker vertritt. Gegenüber der B.Z. erklärte Fler, dass der körperliche Angriff bei der Konfrontation mit dem Fernseh-Team nicht von ihm ausgegangen sei.

"Die RTL-Kamera-Leute waren mir nicht nur körperlich überlegen, sondern auch zu zweit. Auch die erste Attacke ging nicht von mir aus. Dass ich der Angeklagte bin, liegt wahrscheinlich wieder am Rapper-Image."

Des Weiteren sagte Fler, dass er sich auf den Prozess freue und persönlich aussagen wolle. Den Schaden der zerstören Kamera werde er zudem ersetzen.

Im März 2021 wurde Fler wegen verschiedener Vergehen zu einer Geld- und Bewährungsstrafe verurteilt. Hier steht aktuell noch ein Berufungstermin aus.

Urteil gegen Fler: Geld- und Bewährungsstrafe

Das Berliner Amtsgericht hat Fler zu zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Außerdem muss er eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro zahlen. Das berichtet unter anderem die Bild. Flers Angaben zufolge belaufe sich sein Bewährungszeitraum auf drei Jahre. Das erklärte er bei Clubhouse.


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