Stress bei 50 Cent-Video: Wie Eminem sich einst Suge Knight stellte
Links: Eminem, Rechts: Suge Knight

 

Die allermeisten Rapfans dürften um die in den 90er- und 00er-Jahren herrschenden Spannungen zwischen Suge Knight und Dr. Dre sowie dessen Schützlingen wissen. Der ehemalige G-Unit-Rapper Bang 'Em Smurf gab kürzlich weitere Details zu dem Tag bekannt, als Suge Knight den Videodreh von 50 Cents "In Da Club" besucht hat. Er berichtet, dass vor allem Eminem die Konfrontation nicht gescheut haben soll.

Suge Knight, Dr. Dre & Co.: Stress beim "In Da Club"-Videodreh

D12s Bizzare sprach bereits vor einigen Wochen im Math Hoffa-Podcast über den Dreh zu "In Da Club" und Suge Knights plötzliches Auftauchen. Laut Bizzare habe es dabei ein Stand-Off zwischen Fifty und Suge gegeben. Der Death Row-Boss soll nichts gesagt und nur an seiner Zigarre gezogen haben, um 50 und dessen Crew einzuschüchtern.

Bang 'Em Smurf will sich an weitere Details erinnern. So sei das gesamte Set in Aufruhr geraten, als der Anruf reinkam, dass Suge Knight beim Dreh vorbeischauen würde. Man habe sich dann draußen vor dem Club, in dem gedreht wurde, getroffen. Und auch die Story, dass Suge nur schweigend an seiner Zigarren gezogen hat, kann der Ex-G-Unit-Rapper so bestätigen. Allerdings sollen 50 Cent und Dr. Dre in seiner Version der Geschichte nicht mit draußen gewesen sein. Die ganzen "New Yorker Goons" hätten sich Suge Knight und dessen mexikanischer Entourage gestellt. Der Einzige, der mit raus gekommen sei, wäre Eminem gewesen. In kugelsicherer Weste, bereit für Krieg.

"Eminem kam mit der Weste zurück. Eminem war mit draußen. Dre war nicht draußen, 50 war nicht draußen. Aber Eminem war draußen. [...] Eminem zog seine Weste an und lief mit uns nach draußen. Shoutout an Eminem."

Im Endeffekt habe das Ganze glücklicherweise zu nichts geführt. Bang 'Em Smurf gibt jedoch zu, Suge Kights Ruf habe ihn eingeschüchtert. Trotzdem sei er bereit gewesen, ihm "den Kopf wegzublasen".

Suge Knight vor Gericht

Mittlerweile hat Suge Knight ganz andere Probleme. Statt Schrecken an der West Coast zu verbreiten, sitzt der 57-Jährige für Totschlag noch mehr als 20 Jahre im Gefängnis. Und damit nicht genug. Erst vor Kurzem wurde öffentlich, wie viel Geld die Familie des Getöteten von Suge Knight fordert:

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