Spotify kündigt KI-Tools für Remixes und Cover-Artworks an
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Im Rahmen der Präsentation zum Spotify Investor Day haben Spotify und die Universal Music Group eine neue Lizenzvereinbarung über Tonträger- und Verlagsrechte bekannt gegeben, die es dem Streaminganbieter ermöglicht, in Zukunft generative KI-Musikmodelle einzuführen

Remixes, neue Cover & mehr: Spotify und die Universal Music Group wollen neue KI-Features an den Start bringen

Konkret angekündigt sind Modelle, mit denen User ganz legal Songs per KI remixen und diese Remixe direkt über Spotify streamen können. Auch alternative Cover-Artworks lassen sich mit den angepriesenen Tools generieren

Diese angekündigten KI-Features sollen laut Spotify dabei helfen, die bisherigen Einnahmen zu erhöhen, weil sie - so lautet der Plan - Premium-Nutzern lediglich als kostenpflichtiges Add-on zur Verfügung stehen werden. Außerdem verspricht der Streaminganbieter dadurch neue Möglichkeiten zur Entdeckung kleinerer Musiker*innen. Wann das Ganze auf den Markt kommen soll, ist Stand jetzt nicht bekannt.

Im Zuge der Ankündigung wurden auch vier Leitprinzipien öffentlich gemacht, denen sich das schwedische Unternehmen im Umgang mit KI verschreiben will. Darunter auch, dass Künstler*innen selbst entscheiden können, ob sie ihre Musik für die besagten KI-Tools freigeben.

Bereits im vergangenen Herbst gab Spotify eine Partnerschaft mit UMG, der Sony Music Group, der Warner Music Group, Believe und Merlin bekannt, um "artist-first"-KI-Musiktools zu entwickeln.

Spotifys neue KI-Tools sollen Musiker*innen näher an ihre Fans binden

In einer Stellungnahme zum UMG-Deal erklärte Alex Norström, Co-CEO von Spotify, dass diese KI-Tools der nächste Schritt zur "Lösung schwieriger Probleme in der Musikbranche" seien. Das KI-Angebot von Spotify basiere dabei auf Einwilligung, Nennung und Vergütung für die teilnehmenden Künstler*innen und Songwriter*innen.

Außerdem sei die "KI-gestützten Superfan-Initiative" unter anderem darauf ausgelegt, menschliche Kreativität zu unterstützen und die Beziehung zu Fans zu vertiefen. Inwiefern KI-Tools der Beziehung zwischen Artist und Fan wirklich helfen, wird nicht ganz deutlich.

Noch im Herbst letzten Jahres hatte Spotify in einer groß angelegten Aktion daran gearbeitet, KI-generierte Songs und 75 Millionen "Spam"-Tracks aus ihrem Angebot zu entfernen.

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