Spotify hat die wahrscheinlich bekannteste Sample-Datenbank der Welt gekauft: die Website WhoSampled. Im Zuge dessen soll es Usern künftig möglich sein, direkt über Spotify nachzuschauen, auf welchen Samples ein Beat basiert. Und auch die Song-Credits sollen überarbeitet werden.
Spotify kauft WhoSampled & kündigt SongDNA an
Die Frage, "Woher kenne ich dieses Sample nochmal?", soll für Spotify-Premium-Nutzer fortan der Vergangenheit angehören. Mit dem neuangekündigten Feature SongDNA, kann man sich bald anzeigen lassen, welche Songs für den aktuell laufenden Titel gesampelt wurden und auch, auf welchen Songs er gesampelt wird. Das Feature wird ab heute ausgerollt, heißt es in der Pressemitteilung.
Darüber hinaus sollen auch die sogenannten Songinfos überarbeitet werden, sodass jede einzelne Person, die an der Entstehung eines Stücks mitgewirkt hat, aufgeführt wird. Bislang findet man dort nur Infos zu den Hauptkünstlern, den Produzenten und den Autoren. Und weil derzeit jedes Tech-Unternehmen unbedingt generative KI in sein Produkt integrieren muss, gibt es bald auch noch für jeden Song einen kurzen Text, der Infos von Drittanbietern zusammenträgt.
Was Spotify für WhoSampled bezahlt hat, ist nicht bekannt. Allerdings wurde nicht nur die Datenbank, sondern auch das etwa zehnköpfige Team hinter der Website übernommen, wie Spotify gegenüber dem Portal TechCrunch bestätigt.
WhoSampled soll abseits der Spotify-Integration weiterhin als eigenständige Website bestehen bleiben. Da man nun jedoch nicht mehr auf Werbung angewiesen ist, wird die Seite künftig werbefrei sein. Zudem soll es zukünftig auch in der WhoSampled-App alles kostenlos geben. Hier musste man vorher für gewisse Funktionen ein Premium-Abo abschließen.
Abseits der neuen Partnerschaft hatte Spotify zuletzt mit rechtlichen Problemen zu kämpfen: