Soulja Boy soll seine ehemalige Angestellte eingesperrt und misshandelt haben

[Triggerwarnung schwerer Missbrauch!]

Soulja Boy wird vorgeworfen, seine ehemalige persönliche Assistentin vergewaltigt und misshandelt zu haben. Das ergibt sich aus Anklagepapieren, die gestern eingereicht wurden, berichtet das People Magazin. Die Frau, die die Unterlagen unter "Jane Doe" einreichte, habe im Dezember 2018 begonnen, für den 30-Jährigen zu arbeiten. Seitdem habe sie in prekären Situationen gelebt und sei mehrere Male von dem Rapper geschlagen, eingesperrt und sexuell misshandelt worden.

Soulja Boy soll seine ehemalige Assistentin misshandelt haben

Als sie anfing, bei ihm zu arbeiten, habe er von ihr verlangt, neben ihren Tätigkeiten wie Styling und Management auch seinen Haushalt zu machen. Sie berichtet, sieben Tage die Woche gearbeitet zu haben. Dafür soll sie angeblich 500 Dollar in der Woche bekommen haben. Nach ungefähr einem Monat habe er begonnen, ihr ohne ihre Einwilligung Nacktbilder zu schicken. Die beiden führten eine kurze Beziehung, die dann schnell gewalttätig wurde, berichtet sie. 

Er habe sie mehrere Male getreten, geschlagen und zu Boden gerungen. Kurz darauf begann er sie sexuell zu misshandeln, nachdem er Eifersuchtsausbrüche bekam. Zunächst zeigte er sich reumütig und zahlte ihr 1000 Dollar. Dann misshandelte er sie angeblich wiederholt täglich. Als die Frau versuchte zu fliehen, habe er sie drei Tage lang eingesperrt, bis sie eingewilligt habe zu bleiben. 

Soulja Boy angeklagt: Vergewaltigung, Körperverletzung & Freiheitsberaubung

Im August 2020 soll Soulja Boy seine Angestellte so schwerwiegend verletzt haben, dass sie "dachte, sie würde sterben". Angeblich wurde sie daraufhin bewusstlos und wachte vor seinem Haus auf. Von dort aus sei sie ohne ihre Habseligkeiten geflüchtet. Als sie ein paar Wochen später zurückkehrte, um ihre Besitztümer zurückzuholen, habe er sie erneut vergewaltigt. Als sie später zusammen mit der Polizei zu ihm kam, verweigerte er wohl den Eintritt. Sie erklärt, für den Großteil ihrer Arbeitszeit bei ihm nicht bezahlt worden zu sein.

Ihre Anwälte berichten, dass diese Erlebnisse sie schwer traumatisiert haben. Sie sei in ihren sozialen und gesellschaftlichen Fähigkeiten stark eingeschränkt und habe Probleme, sich erneut in das berufliche Leben einzufügen. 

Groove Attack powered by Hiphop.de

Groove Attack ist Streaming Partner von Hiphop.de

Deine Meinung dazu?

Weiter ...

"Ich schlage dich K.O.": Soulja Boy droht Kanye West

"Ich schlage dich K.O.": Soulja Boy droht Kanye West

Von Till Hesterbrink am 31.08.2021 - 12:55

Am Sonntag veröffentlichte Kanye West sein neues Album "Donda". Kurz vor dem Release scheint er sich allerdings dafür entschieden zu haben, noch mal einiges umzuwerfen. Dabei wurden wohl Strophen von Soulja Boy und Chris Brown von der finalen Version entfernt. Und den beiden scheint das gar nicht zu passen.

"Du bist eine B*tch": Soulja Boy & Chris Brown vs. Kanye West

Soulja Boy nannte Kanye nach Veröffentlichung des Albums eine B*tch, da dieser seine Strophe vom Song "Remote Control" unangekündigt entfernt hatte. Über Social Media teilte er Chatverläufe zwischen ihm und Kanye, die zeigen, wie oft dieser nach einer Zusammenarbeit gefragt hatte.

Für ihn wäre es kein Problem gewesen, wenn Kanye seine Strophe nicht gemocht hätte. Aber ihn so zu therapieren und dann nicht Bescheid zu geben, wäre einfach ein Unding. Kurz darauf leakte er einfach seinen Vers. Außerdem drohte er Ye, dass, wenn dieser ein Problem hätte, er ihn K.O. schlagen würde.

Wohl um weiter zu provozieren schrieb Big Draco dann an Kim Kardashian, sie solle ihn doch mal anrufen. Ye und Kim erklärten kürzlich, sie wollten ihrer Beziehung noch eine Chance geben.

Das gleiche Schicksal wie Soulja Boy erfuhr wohl auch Chris Brown, der ebenfalls über Instagram seinem Unmut Luft machte. Für ihn sei Kanye West einfach eine "h*e".

"Kanye ist ein Clown": Der Breakfast Club ist wenig begeistert von "Donda"

Der Breakfast Club auf Hot97 ist eine der größten Hiphop-Radioshows in den USA. Auch die Moderatoren der Show hatten dabei wenig Positives über Ye zu sagen.

Kanye West hatte kurz nach Release über Instagram behauptet, dass Universal Music "Donda" einfach so ohne seine Zustimmung veröffentlicht hätte. Zuvor hatte er bereits behauptet, dass die Veröffentlichung nur noch daran hänge, dass die "Jail"-Strophe von DaBaby durch dessen Management freigegeben würde.

Die Breakfast Club-Moderatoren DJ Envy und Charlamagne Tha God zweifeln diese Behauptungen an. In keiner Welt könnten sie sich vorstellen, dass Universal dieses Album einfach so releast habe und daraufhin das gesamte Team um Kanye das Album auf Social Media beworben hätte. Auch würden sie DaBabys Manager Glauben schenken, der mehrfach erklärte, dass er nie eine Nachricht bekommen habe, in welcher um die finale Freigabe gebeten worden sei.

Was Kanye da veranstalte, sei für DJ Envy einfach nur ein großer Zirkus und Ye wäre der Clown. Dabei zeigt er sich besonders enttäuscht vom Team des Rappers, mit welchem er eigentlich gut befreundet sei. Sein Umfeld hätte besser Kanye einwirken müssen, so Envy.

DJ Envys Co-Hosts Charlamagne und Angela Yee zeigen sich außerdem wenig begeistert von "Donda". Beiden sei das Album mit einer Spielzeit von fast 110 Minuten deutlich zu lang gewesen. Außerdem hätten sich viele Songs altbacken oder unfertig angefühlt.

Laut Charlamagne hätte dem Album ein stärkerer Fokus gutgetan und es wäre besser gewesen, das Ganze noch weiter zu komprimieren. Selbst ohne die ganzen "Part 2"s wäre "Donda" für ihn immer noch zu lang gewesen.

Hier könnt ihr euch selbst ein Bild von "Donda" machen:


Sag uns deine Meinung zu diesem Artikel! (0 Kommentare)