Snoop Dogg launcht eigene Gin-Marke

Snoop Dogg tobt sich auf dem Spirituosen-Markt aus: Die Rap-Legende bringt mit "Indoggo" einen eigenen Gin an den Start. Für einen Künstler, der mit dem Track "Gin & Juice" einen seiner größten Erfolge feierte, könnte es wahrlich unpassendere Business-Optionen geben.

"Gin & Juice": Snoop Dogg erinnert sich an 1994

In einem Pressestatement wird der Flavour des Getränks als "laid back California style" beschrieben. Geschmacklich wartet das Hochprozentige wohl mit Erdbeer- und Citrus-Aromen auf. Snoop Dogg könne kaum abwarten, seinen Gin mit der Welt zu teilen. Er unterscheide sich von allen anderen Gins auf der Welt. Bei der Inszenierung des Produkts hält es Snoop wie viele deutsche Rapper und setzt den Fokus auf Lila.



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Auch erinnert sich die West-Coast-Ikone an die Zeit, in der seine Hitsingle entstanden ist: 

"Als ich 1994 'Gin & Juice' schrieb, ging es um gute Gefühle und echte Erfahrungen, es wurde ganz natürlich zu einer globalen Hymne. Bei der Entwicklung von Indoggo wollte ich diesen Gefühlen mit einem erschwinglichen und fruchtigen Gin neues Leben einhauchen, der so smooth ist wie der D.O. Double G.".

("When I wrote 'Gin & Juice' back in ’94 it was about good feelings and real experiences, it just naturally became a global anthem. When creating INDOGGO, I wanted to give those feelings new life with an approachable juicy gin that’s smooth like the D.O. Double G.")

Snoop Dogg zeigt sich in letzter Zeit immer wieder als geschäftstüchtiger Unternehmer. Dabei tritt er oftmals in Verbindung mit Alkohol auf. So promotet der Doggfather die Biermarke Corona. Außerdem können Interessierte inzwischen einen Wein von Snoop erwerben.

Snoop Dogg bringt eigenen Wein auf den Markt

Snoop Dogg erweitert sein Business. Der Doggfather entert zusammen mit der australischen Marke 19 Crimes den Weinmarkt. Der erste von Snoop begleitete Tropfen soll im Sommer erhältlich sein. Die Partnerschaft mit Snoop Dogg führt zum ersten kalifornischen Wein der Brand überhaupt. Die Zusammenarbeit mit der Rap-Legende soll sich über mehrere Jahre erstrecken.

In Europa wird es den Snoop-Gin vorerst nicht zu kaufen geben. Im Herbst kommt das Produkt erst einmal in Kalifornien in die Läden. Ganz Amerika soll 2021 folgen. Eine Flasche mit 750 ml kostet wohl um 30 Dollar. Ein von Snoop abgesegneter Rezeptvorschlag für "Gin & Juice" ist hingegen für alle zugänglich.

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Snoop Dogg will helfen, Donald Trumps Wiederwahl zu verhindern

Snoop Dogg will helfen, Donald Trumps Wiederwahl zu verhindern

Von Till Hesterbrink am 23.09.2020 - 12:32

Snoop Dogg hat es sich scheinbar zur Aufgabe gemacht, Donald Trump aus dem Weißen Haus zu kriegen. Damit das gelingt, mobilisiert er nun seine über 50 Millionen Instagram Follower, im November wählen zu gehen. Gemeinsam mit zwei gemeinnützigen Organisationen bietet er einen schnellen Weg an, sich für die Wahl registrieren zu lassen.

Snoop Dogg: "Ich kann diesen Idioten nicht noch ein Jahr im Amt ertragen"

Auf Instagram kündigte Snoop Dogg gestern den Start seiner Kampagne an, die den Namen "Vote with Snoop" trägt. Er schrieb, dass ihn #BlackLivesMatter und Polizeigewalt dazu bewegen würden, dieses Jahr an die Urne zu gehen. Zu dem Bild postete er einen Link, der zu Rock The Vote führt. Eine Organisation, die Hilfe bei der Wahl-Registrierung anbietet.

In einem HiphopDX vorliegenden Pressetext führt der Doggyfather genauer aus, was ihn zu diesem Schritt bewegte.

"Wenn ich mir anschaue, was aktuell in der Welt passiert, dann ist mir klar, dass wir umgehend etwas ändern müssen und nicht nur träge rumsitzen können, [...] Ich nutze meine Stimme und meinen Einfluss, um die Leute wissen zu lassen, dass ihre einzige Chance rauszugehen und zu wählen ist."

("As I'm looking around at what is happening in the world right now, I know that we need to make an immediate change and we can't sit back idle, [...] I'm gonna use my voice and Influence to let people know that the only option is to get out and vote.")

Snoop Dogg ist seit seiner Wahl 2016 ein offener Gegner Trumps und ließ bislang kaum eine Chance ungenutzt, um sich gegen den unliebsamen Präsidenten auszusprechen. 2017 veröffentlichte er gemeinsam mit BADBADNOTGOOD und Kaytranada den Track "Lavender". Im zugehörigen Video trat ein Trump-Double auf, welchem Snoop Dogg eine Waffe an den Kopf hielt. Dies sorgte für eine Reaktion Trumps, der sich über das vermeintlich geschmacklose Video echauffierte.

Snoop Dogg hatte im Juni dieses Jahres angegeben, bislang noch nie in seinem Leben gewählt zu haben. Diese Wahlperiode wolle er das jedoch ändern, da sein Vorstrafenregister nun endlich erloschen sei. In einem Interview mit Big Boy er erklärte er, mit Donald Trump als Präsident könne er sich niemals anfreunden. Daher würde er 2020 zum ersten Mal von seinem Recht Gebrauch machen.

"Ich hab noch nie in meinem Leben gewählt, aber dieses Jahr werde ich wohl raus gehen und wählen, denn ich kann diesen Idioten nicht noch ein Jahr im Amt ertragen."

("I ain't never voted a day in my life, but this year I think I'm gonna get out and vote cuz I can't stand to see this punk in office one more year.")

Snoop Doggs Partner: Rock The Vote 

Für die Kampagne hat sich Snoop Dogg mit der gemeinnützigen Organisation Rock The Vote zusammengetan. Diese wurde 1990 gegründet mit dem Ziel, mehr Jugendliche in die Wahlkabinen zu bewegen. Die erste Partnerschaft der Organisation war zusammen mit DEM Musiksender der 90er Jahre: MTV.

"Ihre erste Partnerschaft mit MTV verkündete die Message 'Zensur ist un-amerikanisch' und brachte Millionen junger Leute im ganzen Land dazu, ihre Rechte wahrzunehmen und ihre Interessen zu repräsentieren."

("Their first partnership with MTV promoted the message 'Censorship is Un- American' and activated millions of young people across the country to exercise their rights and represent their interests.")

Rock The Vote half 1996 ebenfalls dabei, das erste System zur Online-Registrierung für Präsidentschaftswahlen zu etablieren sowie das erste System zur Registrierung via Telefon.

In den USA ist das Wahlverfahren in vielerlei Hinsicht anders als in Deutschland. Da es keine gesetzliche Meldepflicht gibt wie hier, ist es nicht möglich, die Wahlpapiere per Post zu verteilen. Jeder, der Wählen möchte, muss sich ins Wahlregister seines Bundesstaates eintragen lassen – die so gennante "Registrierungshürde". Wie und bis wann man sich für die Wahl registrieren kann, unterscheidet sich von Bundesstaat zu Bundesstaat.


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