Shoki gibt Trennung vom Tiefbasskommando bekannt

Etwa einen Monat ist es her, dass sich Tiefbasskommando offiziell von Eisberg getrennt hat. Gegen das Ex-TBK-Mitglied sind schwerwiegende Vorwürfe im Umlauf; unter anderem soll er seine Macht als Rapper missbraucht haben. Jetzt meldet sich auch erstmals Shoki zu Wort. Die Musikerin, die seit geraumer Zeit auch als Solokünstlerin unterwegs ist, verkündet in einem Statement via Instagram, nicht mehr länger Teil der Berliner Crew zu sein.

Vorwürfe gegen Eisberg: Shoki trennt sich vom TBK

In ihrer "persönlichen Einordnung" geht sie zunächst darauf ein, wieso sie sich nicht schneller zu der Sache geäußert hat. Sie gibt an, anfänglich davon ausgegangen zu sein, dass es bei den Vorwürfen um "Nachrichten an Fans" ginge. Dass "viel mehr dahintersteckt" sei ihr erst später klargeworden. Jedenfalls hätte es für sie mehrere Gespräche innerhalb der Band gebraucht. Im Zuge dessen meint sie auch, dass sie von den "Treffen und sexuellen Handlungen" nichts mitbekommen hätte:

"Die Vorfälle sind nicht im Konzertkontext passiert, und wegen meiner Solokarriere habe ich am Privatleben der Band immer weniger teilgenommen."

Jetzt wolle sie als einzige Frau in der Band Konsequenzen ziehen, immerhin entspreche es nicht ihrer Person, keinen sicheren Ort für Frauen zu schaffen. In Zukunft werde sie sich deshalb nur noch auf sich selbst und ihre eigene Solokarriere konzentrieren.

Hier könnt ihr euch Shokis gesamtes Statement durchlesen:

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Nach Eisbergs Statement: Shoki will sich auf ihre Solokarriere fokussieren

Die Kommentare unter Shokis Post sind übrigens recht durchwachsen. So finden einige User, dass Shoki sich viel früher hätte zu Wort melden müssen. Andere werfen ihr vor, Täterschutz betrieben zu haben.

Übrigens hatte sich Eisberg kurz nachdem die Trennung von TBK bekanntgegeben wurde, selbst zu Wort gemeldet. Dabei gestand er, über mehrere Jahre hinweg seine "Macht als Rapper" ausgenutzt zu haben. Er habe "durch ein sexuelles Interesse gesteuert" weibliche Fans in den sozialen Medien kontaktiert und sei mit einigen auch sexuelle Handlungen eingegangen. Einige von diesen Fans sollen dabei auch noch sehr jung gewesen sein. 

Im Zuge seines Statements gab Eisberg an, auch einige Dinge klarstellen zu wollen. Mehr dazu findet ihr hier:

Du kannst dir Hiphop.de-Artikel nun bevorzugt in der Google-Suche anzeigen lassen.

Jetzt aktivieren

Label
Kategorie
Genre

Hiphop.de auf Spotify